{Rezension} Bake & The City + Guinness Brownies

Kennt Ihr Männer die backen können? Also ich mein jetzt nicht so nen 0815 Marmorkuchen, sondern so richtig? In meinem persönlichen Umkreis findet man so ein Exemplar leider nicht, aber unter den Foodbloggern gibt es hier wahre Backmeister und Tobias, den man mittlerweile als den Kuchenbäcker kennt, ist einer davon. Seit März 2013 präsentiert er uns in seiner virtuellen Backstube die leckersten Rezepte, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Ja und jetzt hat Tobi sein erstes Backbuch herausgebracht und es ist wirklich klasse geworden! Backbücher lasse ich im Buchhandel ja eher links liegen, da ich mich lieber den herzhaften Sachen widme. Aber es gibt auch Ausnahmen! Als ich das Buch zum ersten Mal durchgeblättert habe, befand ich mich sofort auf einer süßen Reise quer durch Europa und so manch eine Kindheitserinnerung kam dabei auch zum Vorschein.




Süße Grüße aus 60 Städten
von Tobias Müller
ISBN: 9783835414020
144 Seiten
EUR 19,99




Wer die Koch- und Backbücher vom BLV Verlag kennt, der weiß, dass diese meistens recht klassisch daherkommen. Meist ohne großen Chichi und großes Tamtam. Doch bei den Büchern im aktuellen Herbst-/Winterprogramm wird hier eine ganz andere Linie erkennbar. Das Layout der Bücher kommt trendy und modern daher, was mir persönlich sehr gut gefällt. Die Fotos in Bake & The City sind einfach nur der Knaller! Andrea von Zuckerimsalz stand hier hinter der Kamera und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Neugierig geworden? Dann gibt es HIER für Euch einen Blick ins Buch.

Das Buch ist aufgebaut wie ein kleiner Reiseführer und somit gibt es keine klassischen Kapitel, sondern Reiserouten, die da wären:

  • Deutschland - Niederlande - Dänemark
  • England - Irland
  • Frankreich
  • Spanien - Portugal
  • Italien
  • Tschechien - Österreich - Ungarn
  • Schweden - Polen - Russland - Türkei

Auf den verschiedenen Touren findet Ihr lokale Gebäckklassiker, regionale Spezialitäten, aber auch einige typische Kuriositäten.

Zu jedem Rezept findet man ein Top Foto, dass mit landesspezifischen Details liebevoll entstanden ist. Weiterhin gibt es auch noch eine kleine Story zum Rezept. Wusstet Ihr z.B. das die berühmten Leipziger Lerchen aus einem Jagdverbot im Jahre 1876 hervorgingen? Wirklich sehr interessant! Aber keine Angst - diese Anmerkungen sind kurz und knackig und ziehen sich nicht über mehrere Seiten.

Um Euch den Mund noch etwas wässriger zu machen, hier einige Beispielrezepte:

  • Oldenburger Torfsteine
  • Irish Whiskey Gugl
  • Creme Brulee Cupcakes
  • Crema Catalana Trüffel
  • Prager Dalken
  • Bad Ischler Törtchen
  • Kladdkaka - Stockholms bester Schokokuchen
  • uvm.

Und am Ende geht es noch einmal kurz über den großen Teich nach New York, denn hier wurde die Idee zu Bake & The City geboren. Deshalb gibt es hier zum Grand Finale den oskarverdächtigen Cosmopolitan-Cheesecake à la Carrie Bradshaw.





Die Rezept-Auswahl für meine Rezension fiel mir mal wieder sehr schwer. Meine Entscheidung fiel dann letztendlich wohl auf das mächtigste Rezept aus dem Buch..... ein Stück Butter, gefühlte 2 Kilo Schokolade und das alles für ne kleine 23x23 Backform... ;-)




Guinness-Brownies sollten es werden! Im Buch werden diese noch mit einer Karamellsauce gekrönt, diese hab ich in weiser Voraussicht aber lieber gleich weggelassen, denn die Brownies sind so tödlich, dass ich mit der Sauce wahrscheinlich nen Zuckerschock bekommen hätte.... so gab es bei mir als Topping einfach nen Klecks ungesüßte Schlagsahne - quasi als Ausgleich :-)




Ihr benötigt folgende Zutaten:
(für eine 23x23 cm Backform * )

120ml Guinness Bier
340g Zartbitter Kuvertüre
230g Butter
3 Eier
300g Zucker
95g Mehl
1 TL Salz
1 TL Vanillezucker


Zubereitung:

Zu allererst wird das Guinness in einem Topf ohne Deckel in ca. 10 bis 15 Minuten auf die Hälfte eingekocht. Hier solltet Ihr Euch nicht so weit vom Herd entfernen, auch wenn man anfangs denkt das dauert ewig, geht es dann ruckzuck bis ein dunkler Sirup entstanden ist. Ich war einen Moment unachtsam und konnte dann nochmal von vorne anfangen.... Schussel halt..

Die Kuvertüre wird inzwischen gehackt und zusammen mit der Butter über dem Wasserbad eingeschmolzen.

Bier und Schokolade etwas abkühlen lassen.

Der Backofen kann inzwischen auf eine Temperatur von 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt werden.

Eier und Zucker mit dem Schneebesen, oder mit einem Mixer cremig aufschlagen und dann die Schokolade und den Guinness-Sirup unterrühren. Dann kommt noch Mehl, Salz und Vanillezucker dazu und alles wird gut vermischt.

Den Teig jetzt in die gebutterte Backform geben und ca. 30-35 Minuten auf der mittleren Schiene des Ofens backen. Ich werde die Brownies das nächste Mal aber ca. Minuten länger im Ofen lassen, denn sie waren im Inneren schon noch sehr sehr schlonzig, aber das seht Ihr auf den folgenden Fotos selbst. Der Kern sollte schon noch schön saftig sein - auf keinen Fall sollte der trocken sein, denn dann wäre es schade um diese köstlichen Brownies.




Die Brownies sollten bei Zimmertemperatur langsam in der Form auskühlen

Mit Topping nach Wahl servieren.




Fazit zum Rezept:

Ich hab noch nie in meinem Leben solche schokoladigen, saftigen Brownies gegessen, die den Zuckerspiegel innerhalb von 10 Sekunden hochschnellen lassen. Eigentlich sollte so etwas verboten gehören, aber alles was verboten ist, ist ja besonders geil, oder? Auch wenn man davon nur ein kleines Stück pro Tag essen kann, solltet Ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren.

Wir haben auch einige Kollegen mit diesem schwarzen Gold beglückt und sie waren hin und weg und wollten sofort das Rezept haben.

Fazit das Buch:

In meinem Regal befinden sich recht wenige Backbücher und die vorhandenen sind ehrlich gesagt auch schon etwas verstaubt. Mit Bake & The City * wird das definitiv nicht passieren, denn es sind noch einige Rezepte markiert, die ich unbedingt nachbacken möchte. Was ich auch gut finde ist, dass es hier kein so gehyptes Superfood-Backbuch ist, wo ohne weißen Zucker, ohne weißes Mehl usw,. gebacken wird. Kalorien und Hüftgold ohne Ende und so muss ein Kuchen, oder ein Gebäckstück schließlich auch sein! Ein ganz tolles Backbuch das auch für Backanfänger und Backmuffel geeignet ist. Auch als Geschenk für die Liebsten sehr zu empfehlen!


Das Buch wurde mir als kostenfreies Rezensionsexemplar vom BLV Verlag zur Verfügung gestellt.

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Indische Linsensuppe mit Spinat

Da ich das ganze Wochenende in der Küche stand und gewerkelt hab, gibt es heute "nur" ein Blitzrezept ohne großes Drumrumgerede für Euch. Aber ich denke mal, dass die meisten von Euch eh nur an dem Rezept interessiert sind, oder? :-)

Schnell gemacht und aus einem meiner Lieblingskochbücher ZUPPA Lecker *, welches ich bereits hier rezensiert habe. Die Suppe sind durch die Bank alle total lecker und auch ruckzuck fertig, kann man also auch mal schnell unter der Woche zum Abendessen zubereiten.




Für die Suppe braucht Ihr folgende Zutaten:

1 Liter Gemüsebrühe
1 Liter Wasser
500g rote Linsen *
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250g Blattspinat TK
1 Dose Kokosmilch
2 TL Kreuzkümmel
1 TL Kurcuma
1 TL mildes Curry
Salz und Pfeffer
Sonnenblumenöl


Zubereitung:

Zuerst werden die Zwiebel und der Knoblauch klein gehackt. Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin anschmoren.

Jetzt die Linsen, Kreuzkümmel und Kurkuma dazugeben, alles gut verrühren und kurz anschmoren lassen. Jetzt mit Wasser ablöschen und alles ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Nun die Gemüsebrühe, den Spinat und die Kokosmilch in den Topf geben und alles nochmals 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Unser Fazit:

Eine super leckere Suppe für kalte Tage. Wird es hier definitiv öfters geben!

Das Rezept wurde von mir wieder leicht abgewandelt. Ich habe noch extra Curry hinzu, aber dafür das Chilipulver weggelassen :-)



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{Rezension} Herzhaft vegetarisch + Käsespätzle mit Haselnüssen und Röstzwiebeln

Vegetarische Kochbücher gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer und man sollte sich vor einem Buchkauf schon etwas informieren, nicht das man sich dann hinterher ärgert. Aber zum Glück gibt es ja zahlreiche Blogger, die wundervolle Rezensionen schreiben, um uns vor eventuellen Fehlkäufen zu bewahren.

Heute möchte ich Euch ein vegetarisches Kochbuch vorstellen, dass mich von Anfang an begeistert hat und das passiert in letzter Zeit leider nicht so oft, denn es gibt auch viel Schund zu diesem Thema.




Deftig, würzig, gut
Rezepte für echte Kerle und starke Frauen
von Iris Lange-Fricke und Stefanie Nickel
ISBN: 9783038009085
192 Seiten
EUR 24,95




In den meisten vegetarischen Kochbüchern geht es meistens leicht, gesund und salatlastig zu, dass ist ja ned so wirklich mein Ding, denn ich bevorzuge schon Rezepte mit Schmackes - würzig und deftig muss es sein. Also sprach mich der Untertitel des Buches auch sofort an!

Das Kochbuch enthält 88 Rezepte und die Entscheidung, welche Gerichte ich als erstes Nachkochen möchte viel mir ausnahmsweise mal richtig schwer, denn es waren einfach zu viele! Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist, das man von den Gerichten wirklich satt wird! Wir sind ja beide gute Esser und hier musste ich bei den Rezepten mal nix verdoppeln, oder verdreifachen. 

Jedenfalls vermisst man bei den Gerichten definitiv kein Fleisch! Vegetarisch genießen ohne Verzicht!




Zu den Autoren:

Iris Lange-Fricke ist Köchin und Ernährungswissenschaftlerin und arbeitet heute als Ernährungsberaterin, Foodredakteurin und Foodstylistin und entwickelt Rezepte für Kochbücher, Zeitschriften und Verlage. Auf ihrer Facebbookseite Gesunder Genuss könnt Ihr Euch einen Einblick in Ihre Arbeiten verschaffen und auch die ein oder anderen Rezepte entdecken.

Stefanie Nickel, ebenfalls Ernährungswissenschaftlerin war viele Jahre Ressortleiterin beim Magazin "Vital" und Redaktionsleiterin bei "kochen & genießen". Heute verdient sie ihre Brötchen ebenfalls als Autorin, Foodstylistin und Rezeptentwicklerin.


Der Aufbau des Buches:

Im Buch gibt es folgende Kategorien:

  • Burger, Sandwiches & Wraps
  • Pasta & Pizza
  • Klassiker in der Veggie-Variante
  • Grillen
  • Quick & Easy
  • Angeber-Rezepte
  • Salate
  • Suppen & Eintöpfe
  • Rezeptverzeichnis

Einen Überblick aller Rezepte des Buches findet Ihr direkt bei Kochbuchsüchtig.

Die Rezepte:

Jedes Rezept ist mit einem sehr ansprechendem Foto versehen. Das Foodstyling ist wirklich sehr authentisch, aber trotzdem top. Da können sich manch andere Stylisten, die ihre Foodfotos kaputtbearbeiten, mal ne Scheibe abschneiden! Weniger ist manchmal mehr und das ist bei diesem Buch der Fall.

Die Zutaten die im Buch verwendet werden, bekommt man alle auf dem Markt, oder im Supermarkt und es gibt kaum außergewöhnliche Sachen, die man erst bestellen muss.

Ausprobiert haben wir folgende Rezepte:

Grilled Cheese-Sandwich (Rezept folgt)



Dieses Sandwich war der absolute Knaller. Die Balsamico-Zwiebel-Champignons in Kombi mit Zucchini und Cheddar sind aber sowas von lecker! Wer bis jetzt noch keinen Kontaktgrill * zuhause hat, der sollte sich die Anschaffung vielleicht mal überlegen. :-)


Würziges Pilz-Stroganoff mit Bandnudeln



Auch dieses Rezept hat uns wunderbar geschmeckt und uns wieder gezeigt, dass man auch ohne Fleisch so richtig gut schlemmen kann.



Und da alle guten Dinge 3 sind, haben wir uns noch für die schnelle Variante für Käsespätzle, der anderen Art entschieden. Im Rezept wird der Spätzleteig natürlich selbstgemacht, aber wenn man dazu keine Lust hat, kann man hier auch welche aus dem Kühlregal verwenden.


Kässpätzle mit Kräutern,
gerösteten Haselnüssen und Röstzwiebeln




Zutaten:
(Das Rezept wurde von mir etwas abgewandelt)

1 Packung fertige Spätzle aus dem Kühlregal (500g)
4 Zwiebeln
50g grob gehackte Haselnüsse
200g geriebenen würzigen Bergkäse (ich hab mich für Appenzeller entschieden)
getrockneter Thymian
4 EL frische Kräuter nach Verfügbarkeit (bei mir Schnittlauch und Basilikum)
Olivenöl

Zubereitung:

Zuerst werden die Zwiebeln geschält, halbiert und in Scheiben geschnitten. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin goldbraun anrösten. Nun die gehackten Haselnüsse und den Thymian dazugeben und kurz mitbraten lassen.

Jetzt die Spätzle und die frisch gehackten Kräuter dazugeben und alles gut verrühren.

Backofen inzwischen auf 200°C Umluft vorheizen.

Jetzt die 3/4 Menge vom gerieben Käse untermischen und den Rest darüber streuen. Komplette Pfanne in den Backofen geben und ca. 10 Minuten backen, bis der Käse schon goldgelb ist.

Fazit zum Rezept:

Es hat uns beiden total gut geschmeckt! Kässpätzle sind ja an sich schon ein Klassiker, aber in Kombination mit knackigen Haselnüssen schmeckt es gleich nochmal so gut.

Ich hab mich bei der Zubereitung übrigens für eine One-Pot-Variante entschieden und das ganze Rezept wurde nur in einem Bratentopf zubereitet. 

Hierzu ist eine Guss-Variante optimal, da man diese auch gleich im Backofen verwenden kann.

Fazit zum Buch:

Ich kann das Kochbuch Herzhaft vegetarisch * sehr empfehlen! Wer deftige, würzige Rezepte ohne Fleisch sucht, der wird das Buch so schnell nicht mehr aus den Händen legen. Das Buch ist sowohl für Kochanfänger und auch ambitionierte Hobbyköche geeignet. Alle Zutaten sind problemlos im Supermarkt bzw. auf dem Wochenmarkt erhältlich.






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Falls Ihr hier noch passendes Equipment benötigt, kann ich Euch die Produkte von Eurolux empfehlen. Kosten zwar etwas mehr, aber Qualität Made in Germany merkt man definitiv! Es klebt nix an, man kann problemlos darin anbraten, schmoren usw. und Backofenfest sind die Töpfe und Pfannen auch noch. Was will man mehr?

Der Guss-Bratentopf mit 28cm Durchmesser wurde mir zu Testzwecken kostenlos von Eurolux zur Verfügung gestellt. Vielen herzlichen Dank dafür.






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Pulled Pork aus dem Backofen

Für viele ist der Hype um Pulled Pork & Co. schon vorbei und wenn es um Streetfood usw. geht sind viele schon genervt, aber ich finde das ganze Thema immer noch sehr spannend und auch lecker!

Schon seit einer gefühlten Ewigkeit wollte ich Pulled Pork selbst machen, aber irgendwie habe ich es immer wieder verschoben, denn die Zubereitung auf dem Grill hab ich mir irgendwie nicht zugetraut. Ich hab dann immer Angst, dass ich das Fleisch versaue und das es entweder furztrocken, oder komplett verbrannt ist.

Als dann Gabi vom Crocky Blog vor einigen Tagen zum Geburtstags-Blogevent, welches unter dem Motto "Langsam kocht besser" steht, aufrief, war mein Stündlein geschlagen.

Ich machte mich mal wieder auf die Suche nach einem Rezept für Pulled Pork und entschied mich dann für die Zubereitung in meinem Slowcooker*. Aber wie das meistens dann so ist, war das Heizelement zum Topf nicht auffindbar (ist vermutlich beim letzten Umzug irgendwo sehr gut verstaut worden....). Und nun? Fleisch war gekauft und auch bereits mit einem Rub vorbereitet.

Es musste also eine Notlösung her! Ich entschied mich dann für die Zubereitung im Backofen, in meiner gusseisernen Backform* von Staub. Ob das wirklich funktioniert, wusste ich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht....

Könnte mir auch vorstellen, dass das Fleisch in einem normalen Bräter mit Deckel gelingt, der war mir persönlich aber zu groß.




Es hat funktioniert und es war köstlich!


Und die Zubereitung ist eigentlich auch ganz einfach, man muss halt nur einen Tag vorher damit beginnen das Fleisch vorzubereiten.

Für das Pulled Pork benötigt Ihr folgende Zutaten:
(Achtung Fleisch muss einen Tag vorher vorbereitet werden!)

ca. 1,2 kg Schweinenacken am Stück

Für den Rub:

Hier habe ich mehrere Komponenten zusammengemischt. Hauptbestandteil war der Hickory Rub von Just Spices, den es mittlerweile aber irgendwie nicht mehr gibt.... dazu kam noch geräuchertes Paprikapulver*, Knoblauchgranulat, Oregano, brauner Zucker und Salz.

Diese Zutaten werden alle miteinander vermischt und das Fleisch wird damit großzügig eingerieben und wird anschließend in einen Plastikbeutel gegeben und darf dann über Nacht im Kühlschrank durchziehen.

Am nächsten Tag:

170 ml Apfelsaft
25 ml Apfelessig

in die Form geben und das vorbereitete Fleisch hineingeben. Deckel der Form unbedingt auflegen.

Backofen auf 110° C Ober-/Unterhitze vorheizen und das Fleisch darin dann ca. 4,5 Stunden fertiggaren.

Backform aus dem Ofen nehmen und das Fleisch ca. 1/2 Stunde in Alufolie ruhen lassen und dann auseinanderrupfen. Das ging quasi von alleine, denn das Fleisch war super zart! Jetzt wird je nach Geschmack noch etwas BBQ-Sauce unter das Fleisch gemischt.



Fleisch dann auf Semmeln, oder Sandwiches geben und mit Topping nach Wahl verfeinern. Ich habe hier einfach saure Gurken und Zwiebeln klein gewürfelt und vermischt. Man muss ja nicht alles überladen. Phantastisch!




Das Original-Rezept, welches für den Slowcooker gedacht ist, findet Ihr natürlich bei Gabi, ich habe es nur leicht abgewandelt.

Bis zum 26.10.2016 könnt Ihr übrigens noch an diesem tollen Blogevent teilnehmen, es gibt auch ganz tolle Preise zu gewinnen. Vielleicht hab ich ja Glück und gewinne den Slowcooker, dann brauch ich meine Elektroeinheit nicht mehr suchen :-)



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Herbstmuffins mit Pflaumen und Mohn

Ruhig war es die letzte Zeit hier...

Dieses Jahr ist auf meinem Blog leider nicht so viel passiert, aber das wird sich hoffentlich ab jetzt wieder ändern. Der Sommer ist vorbei, unser Urlaub auch und wenn ich ehrlich bin, dann macht mir das Kochen und auch manchmal das Backen viel mehr Spaß als im Sommer. Denn ich mag Suppen, ich mag Schmorgerichte und deftige Sachen viel lieber als irgendwelcher Salat, oder Obstgedöhns...

Und was ist sonst noch so passiert? Ich hab mich wieder mit ganzer Leidenschaft den Kochbüchern gewidmet und "Kochbuchsüchtig" weiter ausgebaut. Hierzu gibt es mittlerweile auch einen separaten Blog und die dazugehörige Facebookseite wird auch regelmäßig gefüttert. Das macht mir momentan so richtig Spaß!

Nun aber zurück zu meinen Herbstmuffins, die ich exklusiv für Zorra's Jubiläums-Blogevent gebacken habe. Gerade vorhin erst und ich glaube sie sind noch etwas warm und verströmen eine leichtes Zimtaroma in der Wohnung. Muffins werden eigentlich viel zu sehr unterschätzt finde ich und dabei braucht man für die Zubereitung nicht mal den Handmixer, oder die unhandliche Küchenmaschine herauskramen. Ein hölzerner Kochlöffel reicht hier vollkommen aus und der Teig ist im Normalfall auch in maximal 15 Minuten fertig. Und was die Zutaten angeht, kann man eigentlich alles zu Muffins verarbeiten, egal ob süß oder herzhaft. Schmecken tun sie jedenfalls meistens! Also los macht mit und backt Muffins!


Geburtstags-Blog-Event CXXIV - Muffins (Einsendeschluss 15. Oktober 2016 - Icons made by Freepik from www.flaticon.com)


Das Ursprungsrezept für die Herbstmuffins stammt übrigens aus dem brandneuen Kochbuch "Eine kleine Küche in New York" * von Deb Perlman, die wohl eher bekannt ist, wenn man ihren tollen Blog Smitten Kitchen erwähnt. Bei der Zubereitung hab ich nur minimale Änderungen vorgenommen, wie z.B. statt der vorgeschrieben 180g Sauren Sahne hab ich 200g genommen - was soll ich sonst auch mit den übrigen 20g machen? Also manchmal sind die Mengenangaben wirklich total unsinnig - kennt Ihr bestimmt, oder? Jedenfalls hat es nix geschadet und die Muffins schmecken und das ist die Hauptsache!

Ach ja und woran ich mich bei Muffinrezepten auch nie halte sind die Zubereitungsschritte.. man nehme das und dann noch eine extra Schüssel usw. - Wozu? Ich geb alle Zutaten in eine Schüssel verrühre diese und ab damit in die Form. Ist noch nie schiefgegangen - Ich schwör's!





Zutaten:
für ca. 12 Muffins

85g zerlassene, abgekühlte Butter
1 Ei
50g weißer Zucker
50g brauner Zucker
125g normales Haushaltsmehl
60g Weizen-Vollkornmehl
1 Becher a 200g Saure Sahne (es geht auch Schmand, oder Joghurt)
3/4 TL Weinsteinbackpulver *
3/4 TL Natron
1/4 TL Salz
Zimt und Muskat nach Belieben
2 EL Mohn *
350g Pflaumen, oder Zwetschgen


Zubereitung:

Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Alle Zutaten bis auf die Pflaumen in eine Schüssel geben und gut verrühren. Die Pflaumen entkernen und in kleine Stücke schneiden und am Ende unter den Teig heben.

Teig in ein Muffin-Blech * bzw. Förmchen geben und im Backofen ca. 18 Minuten backen, bis sie goldgelb sind.

Kurz auskühlen lassen und schmecken lassen!




Die Muffins sind wahnsinnig saftig und für meinen Geschmack könnten sie noch einen kleinen Tick süßer sein, aber dann wären sie ja nicht mehr so gesund. :-) 

Kann man öfters mal machen. 




Vielen herzlichen Dank liebe Zorra für Deinen tollen Kochtopf-Blog! Du bist für viele von uns ein wahres Vorbild und Du kannst stolz auf Dich sein, denn das was Du geschaffen hast ist einfach wunderbar! Und danke auch für die monatlichen Blogevents, die doch immer öfter meinen inneren faulen Schweinehund wecken. :-)

Prost! Und auf die nächsten 12 Jahre!




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