(PALEO) - Saftiger Burger mit Ananas und Guacamole

Es ist schon eine Weile her, dass ein Foto soviel Aufmerksamkeit erregte!

Als ich gestern Abend, dass Foto unseres Abendessens auf Facebook und Instagram gepostet hatte, ging es ganz schön rund! Das freut mich natürlich riesig und ich muss sagen, dass DIESER Burger aber auch wirklich der absolute Hammer ist! Klar hört sich die Kombi im ersten Moment mal wieder etwas abenteuerlich an, aber das ist bei vielen Paleo-Rezepten wohl normal (ich sag nur Schoko-Chili mit Süßkartoffeln!) und auch die Tatsache, dass ein Burger ohne Buns daherkommt ist etwas befremdlich. Aber ich kann Euch beruhigen, dieses Rezept hat uns beide sowas von überzeugt und André hat sogar zum ersten Mal in seinem Leben Avocado, in Form einer schnellen Guacamole gegessen :-)

Aber genug geredet, denn viele von Euch warten schon auf das Rezept, welches ich leicht abgeändert nach einem Rezept aus Paleo - Power for Life. 115 Rezepte aus der modernen Steinzeitküche mit Fleisch, Fisch und Gemüse. Glutenfrei und laktosefrei* zubereitet habe.




Bevor Ihr mit der Zubereitung beginnt, solltet Ihr die Guacamole zusammenrühren, das ist aber auch kein Hexenwerk und ist in wenigen Minuten erledigt:

Zutaten für die Guacamole:

1 Avocado
Zitronensaft
1 kleine Zwiebel
1 Tomate
eine halbe Knoblauchzehe (sehr feingehackt)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Das Fruchtfleisch aus der Avocado herauslösen und sofort mit Zitronensaft beträufeln. Alles mit einer Gabel, oder einem Breistampfer zerdrücken und anschließend den Knoblauch, die Zwiebel untermischen. Eine Tomate zerstückeln und ebenfalls unterrühren. Alles noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig.


Zutaten für 4 Burger:

500g Rinderhackfleisch
1 Zwiebel
etwas geräuchertes Paprikapulver
Salz und Pfeffer

Hackfleisch, die klein gehackte Zwiebeln und die Gewürze in eine Schüssel geben und mit den Händen gut vermengen. Aus der Hackmasse dann 4 gleich große Burger formen und diese kurz zur Seite stellen. (Tipp: kurz vor dem Braten solltet Ihr noch kleine Vertiefungen in das Fleisch drücken, dann ziehen sich die Burger nicht so sehr zusammen)

2 Zwiebeln

Diese werden geschält und in Scheiben geschnitten. In einer Pfanne goldbraun anbraten lassen.

1 Ananas

Ananas von Strunk und Schale befreien und in 8 gleich große Scheiben schneiden.

Jetzt 2 große Pfannen auf den Herd stellen und etwas Kokosöl darin schmelzen lassen. Zeitgleich werden nun die Burger und die Ananas-Scheiben angebraten. Den Bräunungsgrad könnt Ihr hier selbst bestimmen.

Und dann braucht der Burger eigentlich nur noch zusammengebaut werden. Am besten startet Ihr mit einer Scheibe Ananas, setzt dann den Burger darauf, verleiht ihm eine Haube aus Guacamole und krönt dieses dann noch mit den braunen Zwiebeln, bevor die 2. Scheibe Ananas den Abschluss macht.



Unser Fazit:  MEGAGEIL! - Und das ganz ohne Brot & Co.
Ich muss sagen, dass mir Paleo von Tag zu Tag immer besser gefällt!

*Affiliatelink

(PALEO) - Spinatcurry mit Huhn mit Blumenkohlreis

Jetzt wird es aber wirklich höchste Zeit, dass ich meinen ersten Beitrag im neuen Jahr 2015 veröffentliche! Irgendwie bin ich in den letzten tagen noch nicht wirklich in die Gänge gekommen, aber damit ist jetzt Schluss!

Wird sich 2015 hier etwas ändern? Ich denke nicht wirklich, denn die Schiene die ich fahre ist bunt und abwechslungsreich und es wird viele verschiedene Themen rund ums Essen geben - also alles beim Alten. Und da ich mir, wie viele andere auch, vorgenommen habe, mal wieder etwas gesünder und bewusster zu essen, wird es hier jetzt auch ab und zu einige Paleo und Low Carb Rezepte geben. André und ich haben uns dazu während den Feiertagen auch schon mit der entsprechenden Literatur eingedeckt. Vorab muss ich aber noch erwähnen, dass wir keines dieser Ernährungsprogramme komplett durchziehen werden, es wird aber pro Woche mehrere Mahlzeiten geben, die entweder ohne Kohlenhydrate, oder ohne Milchprodukte zubereitet werden.



Zu den Büchern wird es später auch noch ausführliche Rezensionen geben, aber dafür müssen erstmal ein paar Rezepte ausprobiert werden. Jedoch kann ich jetzt schon sagen, dass mir die Paleo-Küche für Genießer: 160 einfache Rezepte ohne Gluten, Getreide und Milchprodukte* von Danielle Walker bis jetzt am besten gefällt. Die Aufmachung, die Erklärungen, die Rezepte und Fotos sind alle sehr ansprechend. André hat sich für Paleo - Power for Life* entschieden - das Buch hat halt nicht das gewisse Etwas, worauf "Mädchen" so schauen, aber die Rezepte, die wir bis jetzt ausprobiert haben, sind ebenfalls lecker.


Das erste Rezept, welches wir probiert haben war klasse und erstaunlicherweise auch sättigend, auch wenn man keine richtige Beilage, im Sinne von Nudeln, Reis, Kartoffeln o.ä. hatte. Man muss den Kopf halt einfach austricksen und beispielsweise einfach Reis aus Blumenkohl basteln :-) schmeckt wunderbar!




Für das Curry benötigt Ihr folgende Zutaten:

500g TK-Blattspinat
700g Hähnchebrust
150g frische Champignons
2 Tomaten
2 EL Kokosöl*   (ich hab mich vor Paleo erstmal mit Kokosöl, Kokosmehl* & Co. eingedeckt, denn dass sind sehr wichtige Zutaten bei diesem Konzept!)
2-3 EL mildes Curry 
2 EL Zimt
1/2 TL Salz
1 Dose Kokosmilch

Zubereitung:

Am Tag der Zubereitung solltet Ihr den Spinat rechtzeitig zum Auftauen aus dem Gefrierfach nehmen.

Die Hähnchenbrust wird zuerst in kleine Stücke geschnitten. Champignons und Tomaten nach dem Putzen ebenfalls klein schneiden.

Kokosöl in einer großen Pfanne erhitzen und das Curry und den Zimt darin kurz anbraten, bis sich ein tolles Gewürzaroma in der Küche entfaltet. Dann das Hähnchenfleisch  dazugeben und alles ca. 2 Minuten anbraten. Nun die Champignons unterheben und kurz mitbraten lassen. Jetzt wird die Kokosmilch darüber gegossen - alles kurz aufkochen lassen und ca. 5 Minuten einkochen lassen.

Kurz vor Schluss kommt dann der Spinat und Tomaten in die Pfanne und alles darf noch einmal 3-4 Minuten köcheln. Nach Bedarf mit etwas Salz abschmecken und servieren.

Und was fehlt noch? Genau der falsche Reis!

Hierfür braucht Ihr eigentlich nur einen Blumenkohl. Dieser wird geputzt und gewaschen und dann in einer Küchenmaschine auf Reiskorngrösse zerkleinert. Alternativ kann man ihn auch reiben, aber das war mir persönlich zu aufwändig ;-)

Dann wird in einer großen Pfanne etwas Kokosöl erhitzt und der Blumenkohl wird darin ca. 5 Minuten angebraten. Vor dem Servieren wird alles noch mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt.

Den Reis kann man beispielsweise noch mit etwas Kokosmilch und Kokosflocken verfeinern.



Wie oben schon kurz erwähnt hat uns dieses Rezept total gut geschmeckt und wir haben nicht mal alles geschafft ;-) und somit hatten wir am nächsten Tag noch etwas davon. Satt und glücklich, ohne ein Völlegefühl!



Kennt Ihr Paleo?
Wenn ja welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht und habt Ihr Lust auf mehr Rezepte und Infos zur Steinzeitdiät? Lasst es mich wissen!



Und somit ist das Jahr 2015 eröffnet und ich freue mich, wenn Ihr mich in den nächsten 12 Monaten wieder begleitet. Worauf ich mich dieses Jahr besonders freue:

- viele neue Kochbücher entdecken
- auf den Foodphoto-Workshop bei der bezaubernden Vivi aus München
- auf einen Wochenendtrip nach Stockholm!
- viele tolle Blogevents mit anderen Foodies
- neue Produkte
und natürlich auf den Austausch mit Euch meine lieben Leser/innen!


Falls Ihr noch Wünsche und Anregungen habt, oder spezielle Themen habt, die Euch interessieren, sagt einfach Bescheid, dann schau ich mal was machbar ist.


*Affiliatelink