Kochbuchrezension: Einfach. Gut. Bachmeier

Ich mag die bayerische Küche ja total gerne und jeder der jetzt sofort an deftige Schweinshaxen, Leberkäs und Wurschtsalat denkt, der liegt zwar richtig, aber die bayerische Küche hat sich mittlerweile auch weiterentwickelt und es gibt auch zahlreiche fleischlose Rezepte und Klassiker, die aufgeppet wurden. Hans Jörg Bachmeier, der in seinem Restaurant in München schmackhafte Gerichte aus regionalen Produkten zaubert, hat sich in seinem Kochbuch den guten und einfachen Rezepten gewidmet, die von wirklich jedem umsetzbar sind. Man braucht dazu keine ausgefallenen Zutaten und man muss auch kein Meisterkoch sein. Entstanden ist daraus ein tolles Kochbuch - ohne großen ChiChi!


168 Seiten
ISBN: 978 3 89883 361 5
EUR 19,95

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Und dank meiner persönlichen Kochbuch-Queen Bushcooks Kitchen, enthält dieses Buch sogar eine persönliche Widmung, über die ich mich wahnsinnig gefreut habe. Danke!


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1. Vorspeisen & Salate

Das Kochbuch ist wie meistens nach den eigentlichen Gängen aufgebaut und startet somit mit dem Magentratzerl (bayerisch für Magenöffner, Vorspeise) 

Bachmeier achtet bei der Vorspeise darauf, dass nicht alle Geschmacksnerven sofort erschlagen werden und serviert kleine guade Köstlichkeiten wie z.B.

  • Fenchelsalat mit Orangen und Garnelen
  • Marinierte Bachforelle mit geeister Gurken-Dill-Vinaigrette
  • Linsensalat mit geräucherter Gänsebrust
  • u.v.m.

Jakobsmuscheln mit Couscous und Teriyaki Sauce


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2. Suppen & Eintöpfe

In diesem Kapitel wird deutlich, dass Bachmeier sehr heimatverbunden ist. Inspirieren lässt er sich häufig von den traditionellen Rezepten seiner Oma, die er gekonnt etwas verändert und daraus ein zeitgemäßes leckeres Gericht kreiiert. Die Blaukrautsuppe, die er uns hier zeigt, war ursprünglich eine Sauerkrautsuppe, die in neuem Gewand wiedergeboren wurde.

  • Sauerkrautsuppe
  • Erbsensuppe mit Speck
  • Bärlauch-Kartoffel-Suppe
  • Bayerische Kesselsuppe
  • u.v.m.

Blaukrautsuppe mit geräuchertem Forellenfilet

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3. Gemüse, Nudeln & Co.

Aufgrund der regionalen Vielfalt an Gemüsesorten, Salaten und Kräutern lässt sich Bachmeier immer wieder neu inspirieren und Dank seinen Lieferanten und Bauern, die sich alle in der Nähe befinden, kommt hier so schnell keine Langeweile auf. Besonders gerne erzählt er von seinem "Schwammerlmann", der inzwischen ein sehr guter Freund geworden ist.

  • Scheiterhaufen mit Graukas
  • Rahmpfifferlinge mit Semmelknödeln
  • Rahmspinat mit pochiertem Ei und Bratkartoffeln
  • Blutwursttascherl auf Grammelkraut
  • u.v.m.

Leberwurst-Apfel-Strudel mit Apfelkren

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4. Fisch & Meeresfrüchte

Ich persönlich mag ja Meeresfrüchte überhaupt nicht und Fisch nur ganz selten....  Bachmeier hingegen schwört auf Fisch, denn diese Produkte faszinieren ihn heute noch total, denn kaum ein Produkt ist so vielseitig in der Zubereitung.

  • Doradenfilet mit Bohnen und Chorizo
  • Kabeljau in Senfsauce mit Mangold
  • Wolfsbarschfilet auf Selleriepüree mit Pfifferlingen
  • Lachsmedaillon mit Lardo, Linsen und Cornichons
  • u.v.m.

Graupenrisotto mit Forelle und Paprika-Zucchini-Vinaigrette

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5. Geflügel

Dieses Kapitel widmet Bachmeier quasi einem seiner ehemaligen Lehrmeistern. Der Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann prägte ihn mit seiner unerschöpflichen Kreativität und seiner Persönlichkeit.


WITZIGMANN


Und das wichtigste: Er lehrte ihm den Respekt vor den Produkten! Durch ihn fand Bachmeier seinen eigenen Stil und gab jedem Gericht eine eigene Handschrift. Chapeau!

  • Coq au vin nach Eckart Witzigmann
  • Hühnerfrikassee mit grünem Spargel und Erbsen
  • Gebratene Wachtel mit Apfel-Curry-Vinaigrette
  • Gebratene Entenbrust mit Blaubeersauce und Rosenkohl
  • u.v.m.

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6. Fleisch & Wild

Im vorletzten Kapitel widmet sich Bachmeier dem Fleisch, dem Produkt dass die Bayern so lieben. Auch hier setzt er auf die Klassiker, die er trotz kleinen Veränderungen nicht verfälscht. Denn wer möchte schon nen Schweinsbraten auf Salat haben, der in einer Sauce geschwenkt wurde *zwinker*

  • Kalbsrahmgulasch
  • Krautwickerl
  • Helles Ossubucco mit Kapern und Crostini
  • Schweinekotelett "Jäger Art" mit Röstkartoffeln
  • u.v.m.

Fleischpflanzerl mit Kartoffelsalat

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7. Desserts

Das Kochbuch endet mit einem Abschnitt über die süßen Seiten des Lebens. Viele Nachspeisen kommen erst nach stundenlanger Vorbereitung auf den Tisch, aber auch hier setzt Bachmeier auf die Einfachheit und serviert süße Köstlichkeiten bei denen man wahrlich schwach wird.

  • Kürbis-Krokant-Parfait mit Kürbis-Orangen-Chutney
  • Topfensoufflé
  • Dampfnudeln mit Vanillesauce
  • Kaiserschmarren mit Zwetschgenröster
  • u.v.m.

Schokoladenmousse mit Orangensauce

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Und schon sind wir bei dem Rezept angelangt, welches ich mir für dieses Rezension herausgesucht habe. Gar nicht typisch bayerisch und ganz ohne Fleisch, gab es selbstgemachte Gnocchi mit Kohlrabigemüse, die phantastisch waren! Zum Rezept geht es HIER entlang.



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Meine Bewertung:



Ich finde dieses Kochbuch wirklich sehr gelungen. Wer die bayerische Küche mag und auch die neuen Seiten dieser Region einmal kennenlernen möchte, der wird sicherlich große Freude an diesem Buch haben. Eines was ich an dieser Stelle noch besonders sagen möchte ist:

Es ist eines der wenigen Kochbücher, wo die angegebenen Mengen wirklich ausreichend sind! Es ist selten, dass bei uns etwas übrig bleibt, denn die meisten Rezepte sind wohl eher für kleine Portionen gedacht, aber Bachmeier hat dieses grandios umgesetzt und man muss nicht hungern. Das ist auch einer von vielen Gründen, warum dieses Buch die komplette Punktzahl von mir erhält!

Das Buch enthält nicht zu jedem Rezept ein Foto, aber mich stört das überhaupt nicht, denn schmecken muss es und meistens sieht das Ergebnis auf dem Teller ja sowieso anders aus ;-)


Selbstgemachte Gnocchi in Kohlrabigemüse

Und schon wieder ist ein viel zu kurzes Wochenende vorbei.... da das Wetter aber ziemlich bescheiden war und sich ganz Oberding von früh bis abends in ein Nebelkleid hüllte, war genug Zeit, um sich in der Küche aufzuhalten.

Also genau richtig, um mal wieder etwas neues auszuprobieren! Auf unserer Reise durch mein Kochbuchregal blieb ich dieses Mal bei Einfach. Gut. Bachmeier (Rezension gibt es HIER!) hängen. Ein Kochbuch von Hans Jörg Bachmeier, der im Blauen Bock in München zuhause ist. In seinem Buch verspricht er unkomplizierte, einfache Rezepte, die aber hervorragend schmecken - Na dann schaun wir mal...

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Da ich selbst noch nie Gnocchi zubereitet habe, entschied ich mich für eine vegetarische Variante mit Kohlrabis. Ehrlich gesagt habe ich gedacht, dass das eine mörderische Arbeit wäre, aber nix da! Die Zubereitung war total einfach und als ich die ersten Gnocchi mit dem typischen Gabelmuster verziert hatte, war ich stolz wie Bolle!


Und als das geschafft war, ging der Rest fast wie von alleine, denn für ein Kohlrabigemüse muss man ebenfalls keinen großen Aufwand betreiben. Der Teig für die Gnocchi kann übrigens schon sehr gut vorbereitet werden, denn ein bisschen Zeit sollte man dafür schon haben ;-)

Zutaten:

Für die Gnoochi:

1kg mehligkochende Kartoffeln
1 Ei
250-300g Mehl
Salz
1 EL Butter

Für das Kohlrabigemüse:

2-3 Kohlrabi mit frischem Grün
3 EL Gemüsebrühe
2 EL Sahne
2 EL kalte Butter
Pfeffer, Salz, Muskat
frische Petersilie

Zubereitung:

Zuerst werden die Kartoffeln, mitsamt der Schale ca. 20 Minuten weichgekocht. Anschließend werden diese geschält und in eine große Schüssel gegeben. Da ich keine Kartoffelpresse besitze, musste jetzt mal wieder mein "Breistampfer " herhalten, um aus den Kartoffeln eine geschmeidige Masse zu bekommen.

Zur Kartoffelmasse kommt nun das Ei, Mehl und etwas Salz. Alles wird mit den Händen zu einem glatten Teig verknetet. Sollte der Teig zu glitschig sein, einfach noch etwas Mehl dazugeben.

Jetzt muss der Teig mindestens 20 Minuten zugedeckt ruhen.

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Inzwischen könnt Ihr die Kohlrabis schälen und in kleine Würfel schneiden. Einige Kohlrabiblätter zusammen mit der Petersilie gut waschen und klein hacken. Die Brühe und die Sahne in einem Topf erhitzen, Kohlrabi dazugeben und alles ca. 20 Minuten köcheln lassen.

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Der Kartoffelteig wird nun in ca. 6 gleiche Portionen geteilt und wird dann nach und nach mit den Händen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche, zu fingerdicken Rollen geformt. Jetzt ca. 2 cm lange Stücke abschneiden und mit einer Gabel die typischen Rillen in die Gnocchi drücken.

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und darin die Gnocchi, nachdem sie an die Oberfläche gestiegen sind, nach und nach ca. 2-3 Minuten köcheln lassen. Anschließend in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.

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Die klein gehackte Petersilie und die Kohlrabiblätter werden jetzt unter das weiche Gemüse gerührt. Alles wird mit Salz, Pfeffer und reichlich Muskat abgeschmeckt.

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Kurz vorm Servieren wird etwas Butter in einer großen Pfanne erhitzt und die Gnocchi werden darin kurz angeschwitzt. Das Kohlrabigemüse wird jetzt direkt in die Pfanne gegeben und alles wird behutsam vermischt.

Alles auf tiefen Tellern anrichten und frisch gehobelten Parmesan darüber streuen.


Unser Fazit:

Ich hätte wirklich niemals gedacht, dass Gnocchi so einfach in der Zubereitung sind! Auch die etwas ungewöhnliche Kombi mit den Kohlrabis ist ein Knaller. Die Gnocchi waren butterweich und total fluffig! Wir waren absolut begeistert und ich war bzw. bin stolz auf meine ersten selbstgemachten Gnocchi! Auf alle Fälle ausprobieren!



Habt Ihr Gnocchi schon mal selbst gemacht? Hat es gleich beim ersten Mal funktioniert?
Ich bin neugierig, also raus mit der Sprache ;-)



Kochbuchrezension: Schwiizer Chuchi

Die Schweiz hat mehr zu bieten als eine phantastische Bergwelt, Züricher Geschnetzeltes und Schokolade, was dieses recht kleine Kochbüchlein beweist. Ich hatte es vor einiger Zeit einmal gewonnen, aber seit dem stand es auch in meinem Kochbuchregal herum. Heute jedoch bekommt es einen eigenen Auftritt, denn den hat es definitiv verdient!


Am Anfang habe ich jedoch gleich etwas zu meckern ;-) denn ich mag Bücher mit Spiralbindung überhaupt nicht! In der Küche mag das vielleicht ganz praktisch sein, aber in einem Regal sieht das nicht wirklich schön aus, oder was meint Ihr?

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320 Seiten
ca. EUR 29 je nach Plattform

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Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Tourismus und enthält die schönsten und feinsten Schweizer Traditionsrezepte. Diese wurden im Buch noch einmal extra gekennzeichnet mit a. Schweizer Klassiker, b. Neu interpretierte Klassiker und c. Neue Schweizer Küche.

Die Untergliederung erfolgt nicht nach dem standardmäßigen Vorspeisen, Hauptspeisen usw. sondern ist in diesem Buch nach Regionen / Kantonen untergliedert.

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1. Welschschweiz - Auf der anderen Seite des Röstigrabens

1.1. Genf und Waadt

In dieser Region findet man eine sehr vielfältige Landschaft. Im Norden findet man die Jurahöhen, im Osten die urchigen Alpen mit saftigen Weiden. Und über die ganze Landschaft hinweg findet man hübsche Bauerndörfer, mittelalterliche Städtchen und mächtige Schlösser.

1.2. Neuenburg und Jura

Diese Region ist bekannt für seine Käsereien, aber es gibt hier auch ziemlich viele Weinanbaugiete, demzufolge gibt es hier auch relativ viele Winzerfeste und was braucht man mehr als Käse und Wein um glücklich zu sein? ;-)



1.3. Freiburg

Im Buch wird diese Region als seitenverkehrt beschrieben. Das liegt daran, dass es im Norden kühle Berge gibt und im Süden gibt es dann auf einmal warme Seen. Weiterhin gibt es hier neben Deutsch noch Französisch als Amtssprachen. Kulinarischer Schwerpunkt: Käsespezialitäten

Beispielrezepte:

  • Gefüllte Pouletbrüstli im Speck
  • Linseneintopf mit Waadtländer Saucisson
  • Gâteau du Vully - Süsses Hefegebäck
  • Sauerkrautkuchen Freiburger Art
  • Panierter Tomme mit Rotkabissalat (Kabis = Kohl)
  • u.v.m.

Waadtländer Flammkuchen

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2. Solothurn, Bern und Wallis -
Vom Kabisland über den Berg ins Weinbecken

2.1. Berner Mittelland, Solothurn

Eine Region mit meist gutbürgerlicher Küche, in der sich der Wohlstand der mittelalterlichen Kleinstädte wiederspiegelt.

2.2. Berner Oberland:

Hier war ich selbst schon einmal vor vielen Jahren gewesen und Eiger, Mönch und Jungfrau muss man auf alle Fälle einmal gesehen haben. Ein tolles Alpenpanorma!! 

2.3. Wallis

Hoch über dem Wallis thront das Matterhohn, während man im Tal weitläufige Obstgärten und Weinberge finden kann.

Beispielrezepte:

  • Soledurner Wysüppli (Weinsüppchen)
  • Gefülltes Walliser Roggenbrot
  • Berner Rösti
  • Kalbfleisch-Tartar mit Belper Knolle
  • Hagu-Hans-Gotlett (Koteletts mit Dörrobst)
  • u.v.m.

Soledurner Liebesbrief


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3. Nord- und Ostschweiz - Vom Dreiländereck an den Bodensee und rund um Mostindien

3.1. Region Basel

Die Baseler lieben die Fastnacht und hier dürfen dann typische Gerichte wie z.B. Zwiebelwähe und Mehlsuppe nicht fehlen. Die Region wurde auch bekannt durch die Herstellung von Basler Kirsch, der aus den unzähligen Früchten der Kirschplantagen hergestellt wird.

3.2. Zürich und Aargau

Die Heimat des Züricher Geschnetzelten! :) Die typischen Gerichte aus dieser Region eigenen sich meistens nur für die Sonntagsküche, da auffällig viele kostspielige Zutaten verwendet werden.

3.3. Nordostschweiz

Die Nordostschweiz zieht sich vom Bodensee, vorbei am Appenzellerland, bis zu den alpinen Regionen im Toggenburg. Die Küche ist hier eher deftig und einfach und es gibt viele Gerichte mit dem guten Appenzeller Käse, der weit über die Grenzen der Schweiz bekannt ist.

Beispielrezepte:

  • Basler Mehlsuppe
  • Bodenseeforelle auf Weissweinsuppe
  • Aargauer Tortilla
  • Reh-Tagliata mit Gewürzsauce
  • Türggaribel mit Apfelmus (Maisgericht aus dem Rheintal)
  • u.v.a.

Züricher Geschnetzeltes


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4. Zentralschweiz, Graubünden und Tessin - Von der Urschweiz in die Bündner Herrschaft und weiter in die Sonnenstube

4.1. Zentralschweiz

Die wichtigste Rolle in dieser Region spielt seit Urzeiten die Milchwirtschaft. Fast jedes Bergdorf hat hier seine eigenen Käsespezialitäten.

4.2. Graubünden

Hier wird noch regelmäßig gejagt und somit gibt es hier viele Wildspezialitäten zu entdecken und das Bündnerfleisch dürfte wohl auch jeder kennen, oder?

4.3. Tessin

Das Tor zum Süden! Hier merkt man in der Küche besonders die südländischen Einflüsse, die damals mit in die Schweiz gebracht wurden. Somit gibt es hier auch Pastagerichte und die klassischen schweizer Rezepte wurden mit einer Prise südlichem Flair verfeinert.

Beispielrezepte:

  • Luzerner Chügelipastete
  • Schabziger Soufflé
  • Benediktiner Eintopf Kloster Einsiedeln
  • Spaghetti d'Ascona
  • Zuger Kirschwürfel
  • u.v.m.

Paun cun paira - Birnbrot


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Aus dem Buch habe ich bereits die typisch schweizerischen Älplermagronen nachgekocht, die uns total begeistert haben. Das Rezept findet Ihr HIER.



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Meine Bewertung:



Das Kochbuch enthält so ziemlich alle Klassiker der Schweizer Küche. Es handelt sich hauptsächlich im deftige Gerichte und es gibt kaum Rezepte mit irgendwelchem Schnick-Schnack, was mir persönlich sehr gut gefällt. Das Glossar am Ende des Buches finde ich sehr hilfreich, denn viele Zutaten kann man ohne Übersetzung nicht identifizieren. Einen Punkt Abzug bekommt das Buch von mir, wegen der Spiralbindung, weil ich das persönlich nicht so gerne mag.

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Habt Ihr ein Lieblingsgericht das aus der Schweiz stammt, oder ein Favoriten-Kochbuch zur Schweizer Küche? Dann immer her damit!

AKW 3 - Malzbiergulasch

Heute gibt es wieder ein Rezept für Euch, dass sich André herausgesucht hat. Diese Kategorie haben wir eingeführt, damit ich nicht immer alles alleine entscheiden muss und es zu keinen Streitereien kommt *zwinker*

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Gulasch gibt es bei uns ja ziemlich regelmäßig, aber meistens bereite ich ihn aus dem Handgelenk zu und habe bis jetzt kaum ein Rezept dafür benötigt. Bier verwende ich auch hin und wieder zum Kochen, aber Malzbier hatte ich bis jetzt noch nicht auf dem Schirm - ein großer Fehler! Denn dieser Gulasch ist etwas anderes als die Standardrezepte. Die Soße macht sich von selbst und man braucht keine weiteren Verdickungsmittel, wie z.B. Stärke o.ä. - auch wenn dieses im Rezept angegeben war - ich hab's einfach weggelassen.

Das Foto schaut zwar jetzt nicht so gut aus (weil ich in der neuen Wohnung immer noch keinen perfekten Platz zum fotografieren gefunden habe...), aber ich kann Euch trotzdem versichern, dass es megamäßig lecker war. Dazu gab es übrigens gebratene Böhmische Knödel.



Das Ursprungsrezept stammt aus dem wirklich tollen Kochbuch Winterküche: Voller Wärme, Kraft und Sinnlichkeit *  und wurde von mir etwas abgewandelt - ich habe keine Stärke und auch keine Gemüsebrühe verwendet, denn der Geschmack ist auch ohne die Brühe hervorragend! Für die aktuelle Jahreszeit findet man darin wirklich tolle und herzerwärmende Soulfood-Gerichte! (Rezension folgt)

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Zutaten:

750g Schweinefleisch
2 Zwiebeln
2 Möhren
1 Stange Lauch
1 TL gemahlener Kümmel
3 EL Butterschmalz
1-2 EL Tomatenmark
1 Flasche Malzbier
1 Lorbeerblatt
1 TL geräuchertes Paprikapulver
1 TL Majoran
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst wird das Fleisch in ca. 3 cm große Stücke geschnitten. Die Zwiebel wird gewürfelt, die Möhre geschält und ebenfalls gewürfelt. Den Lauch putzen, halbieren und in kleine Stücke schneiden.

In einer großen Pfanne wird nun der Butterschmalz erhitzt und das Fleisch wird zusammen mit den Zwiebeln rundherum gut angebraten. Das Fleisch salzen und pfeffern und anschließend das Gemüse dazugeben und alles gut verrühren und einige Minuten andünsten lassen.

In der Zwischenzeit das Tomatenmark mit etwas Wasser in einer Tasse verrühren, den Kümmel dazugeben und alles zum Fleisch geben. Kurz einkochen lassen und mit etwas Malzbier ablöschen. Sobald sich keine Flüssigkeit mehr in der Pfanne befindet, das restliche Malzbier und die noch fehlenden Gewürze dazugeben.

Bei mittlerer Hitze den Gulasch ca. 1,5 bis 2 Stunden schmoren lassen.

Wer möchte kann kurz vor dem Servieren noch etwas Saure Sahne unterrühren.

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Unser Fazit:

Das Fleisch ist total zart und durch das Malzbier ist eine wirklich phantastische Soße entstanden. Während der Gulasch vor sich hingekocht hat, musste ich schon immer davon naschen, weil es so lecker war. Und dieser Duft, der durch die Wohnung zieht!! Ein Traum! Ein Rezept das wir aber sowas von empfehlen können!



* Affiliatelink

Kulinarischer Ausflug in die Schweiz - Älplermagronen mit Apfelschnitzen

Einer meiner Vorsätze fürs neue Jahr ist es ja, mehr aus meinen Kochbüchern zu kochen und deshalb habe ich mir jetzt etwas einfallen lassen, um dieses Vorhaben auch zu erfüllen. André und ich werden uns jetzt immer im Laufe der Woche ein Rezept aus einem Buch heraussuchen, welches dann am Wochenende gekocht wird. Das hat auch den Vorteil, dass der Einkaufszettel für Freitag steht und ich muss mir kurz vorm Wochenende nicht noch den Kopf zerbrechen.

Die Rezepte die sich André aussucht (also wahre Männergerichte *lach*) laufen dann unter der Kategorie AKW (André's kulinarisches Wunschkonzert), die ich letztes Jahr schon ins Leben gerufen habe.

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Und gestern ging es auch schon los! Ich entschied mich für ein Rezept, dass ich so noch nie gekocht bzw. gegessen habe, denn die Kombi aus Pasta und Kartoffeln konnte ich mir bis gestern gar nicht vorstellen. Aber wenn man bedenkt, dass die Schwaben Spätzle und Linsen kombinieren..... heutzutage gibt es ja nichts was es nicht gibt... ;-)

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Das Rezept stammt übrigens aus einem Betty Bossi Kochbuch namens Schwiizer Chuchi und ich hatte es damals bei einer Gewinnaktion von BB gewonnen. Bis jetzt hatte ich daraus noch nichts nachgekocht, warum? ... keine Ahnung....

Wenn ich an die Schweizer Küche denke, fällt mir ehrlich gesagt auch nicht viel ein... ok Züricher Geschnetzeltes kennt ja jeder und der Berner Rösti ist auch sehr bekannt, aber dann?


Jedenfalls entschied ich mich für die Älplermagronen. Der Name setzt sich übrigens wie folgt zusammen: Älpler steht für die Bewohner der Alpen und Magronen ist nichts anderes als Makkaroni.

Diese Spezialität aus der Schweiz entstand damals, als der bekannte Gotthardtunnel - 1872 gebaut wurde. Da an diesem Projekt auch Bauarbeiter aus Italien beteiligt waren, brachten diese aus dem Süden die bekannte Pasta mit in die Schweiz. Und da diese Pasta ja nicht ständig vorhanden war, wurde das Gericht einfach mit Kartoffeln gestreckt und somit wurde ein neues Gericht geboren, welches auch heute noch sehr beliebt ist - vor allem auf Berghütten wird dieses deftige Essen sehr gerne bestellt.

Der Gotthardtunnel - Wikipedia

Älplermagronen mit Apfelschnitzen

Zutaten:

500g festkochende Kartoffeln
200g Makkaroni (Magronen)
200g geriebener Bergkäse
2 Zwiebeln
3 EL Milch
3 EL Sahne
Butter
Salz

Für die Apfelschnitze:

4-5 Äpfel
500ml Apfelsaft (oder auch Apfelwein)
etwas Zimt

Zubereitung:

Zuerst werden die Kartoffeln geschält und in ca. 2 cm große Würfel geschnitten. Kartoffeln weich kochen und abtropfen lassen.

Die Makkaronis ebenfalls nach Packungsanleitung kochen und gut abtropfen lassen.

Beides wird nun in eine leicht gefettete Auflaufform gegeben und dort vorsichtig vermengt. Der Bergkäse wird nun großzügig darüber gestreut.

Die Form in einen Backofen bei ca. 120° Grad geben, das Ganze sollte warm gehalten werden, aber der Käse sollte nicht zu braun werden.

Jetzt die Zwiebeln in Scheiben schneiden und in etwas Butter hellbraun anbraten und anschließend über die Magronen geben.

Milch, Sahne und etwas Salz in die "Zwiebelpfanne" geben, aufkochen lassen und ebenfalls über die Auflaufform gießen.

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Etwas Butter in einen Topf geben und die Apfelspalten (Schale kann dran bleiben) darin kurz andünsten. Mit Apfelsaft ablöschen, Zimt dazugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Die Äpfel können warm, oder auch kalt zu den Älplermagronen serviert werden.


Unser Fazit:

Dieses Gericht ist ja mal total oberlecker, auch wenn wir uns das vorher nie vorstellen konnten. Mich erinnert dieses Essen etwas an Kässpätzle, auch vom Geschmack her. Die braunen Zwiebeln, die süßen zimtigen Äpfel passen so gut zusammen, dass man dieses Essen einfach lieben muss.

Wer Kässpätzle mag, der sollte diese Kombi unbedingt einmal ausprobieren!

Die große Kochbuch Blogparade

Als ich gestern Abend so durch meine Lieblingsblogs stöberte, bin ich bei Wallygusto auf ein tolles Blogevent gestoßen, dass wie für mich gemacht ist!

Jan von Jans Küchenleben veranstaltet monatlich auf der Küchen Atlas Seite tolle Events für Blogger und bis zum 31. Januar 2014 dreht sich dieses Mal alles um Kochbücher!

Blogparade: Kochbücher

Und da ich über Kochbücher 24 Stunden am Tag reden könnte, muss ich hier natürlich mitmachen. Viele von Euch haben es ja bereits mitbekommen, dass ich kochbuchsüchtig bin und ich stehe dazu! Gibt es etwas Schöneres als tolle Genussbücher? *schwärm* - falls ich doch irgendwann mal im Lotto gewinnen sollte, dann würde ich einen Großteil davon wahrscheinlich in Kochbüchern anlegen. Andere haben mehrere Spabücher und ich hab halt dann 10 Regale voll mit köstlichen Schätzen *träum* - ist ja schließlich auch ne Wertanlage so ne Sammlung, oder nicht?

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Jan hat uns 9 Fragen gestellt, die es zu beantworten gilt:

1. Wo und wie bewahre ich meine Kochbücher auf?

Da wir im November umgezogen sind, bin ich nun endlich in der glücklichen Lage ein großes Arbeitszimmer zu besitzen, in der ich meine kleine Bibliothek perfekt präsentieren kann. Diese besteht im Moment aus 2 großen Billy-Regalen und 2 kleinen Regalen, in der sich zum größten Teil meine Kochzeitschriften befinden. Ich befürchte aber, das der Platz nicht mehr lange ausreichen wird und demnächst ein weiteres Möbelstück einziehen wird, denn dieses Jahr habe ich auch bereits 3 Kochbücher gekauft. ;-)



2. Wie groß ist meine Sammlung und sind sie nach Kategorien geordnet?

Am 28. Dezember hatte ich auf Wunsch meiner Facebook Freunde mal wieder eine grobe Zählung gemacht....Ergebnis: 456 Stück! (Ich behaupte mal das die 500er Marke im Jahr 2014 definitiv geknackt wird! *irreslachen*). Meine Bücher habe ich grob nach Themen sortiert, es gibt beispielsweise folgende Kategorien: Osteuropa, Italien, Vegan & Vegetarisch, Backen, Weihnachten, Vogtland, Sachsen & Thüringen, Norddeutschland, Selbstgemachtes, Bayern und noch einige mehr. Und wie es sich gehört gibt es am Regalbrett auch den passenden Aufkleber dazu ;-)


3. Was zeichnet für mich ein besonders gelungenes Kochbuch aus?

Das kann ganz verschieden sein! Manchmal verzaubert mich ein Buch mit seinen wunderschönen Illustrationen (ich brauche nicht unbedingt Fotos), ein anderes Mal ist es eine Geschichte, die rund um ein Rezept herum erzählt wird. Es kann auch sein, dass ich ein Buch aufgrund des Covers kaufe, wenn dieses toll gestaltet ist und vielleicht noch eine leichte Prägung aufweist, ist es schon um mich geschehen. 

4. Worauf achte ich besonders, wenn ich mir ein neues Kochbuch kaufe?

Wie bei Frage 3 schon erwähnt, muss mich das Buch sofort in seinen Bann ziehen.

5. Meine Lieblingsverlage im Foodbereich?

Um ehrlich zu sein habe ich seit längerer Zeit 4 Lieblingsverlage, die da wären:
  • Gerstenberg Verlag - weil die Bücher einfach wundervoll illustriert sind und die Rezepte ebenfalls klasse sind. 
  • Hädecke Verlag - weil man hier keine Standardkochbücher bekommt, sondern Kochbücher mit dem gewissen Etwas und man bekommt hier auch sehr viel Hintergrundwissen mitgeteilt, egal ob zu einem bestimmten Land, oder wie ein Rezept entstanden ist, sehr persönliche und menschennahe Kochbücher!
  • BLV Verlag - für mich der beste Verlag wenn es um die Bayerische Küche geht! Egal ob traditionell, oder modern - hier findet man nur guade Sachn! :-)
  • 99 Pages - Außergewöhnliche Kochbücher fürs Auge - I like it!

6. Gibt es bei mir nur deutsche Kochbücher?

Bis vor einigen Wochen gab es bei mir wirklich fast nur deutsche Bücher. Aber vor kurzem sind dann doch die ersten 4 englischen bei mir eingezogen, weil sie mich aufgrund ihres Layouts schwach gemacht haben ;-) - aber da ich eh nicht so gut englisch kann, habe ich nun einen Grund, dieses zu verbessern!

7. Meine Lieblingskochbücher?

Diese Frage ist für mich kaum zu beantworten, weil es einfach zu viele Bücher sind, die ich total gerne mag....


8. Welches Buch wünsche ich mir am meisten?

Auch hier tue ich mich sehr schwer. Wenn ich wählen könnte, dann würde ich zuerst meine Gerstenberg Reihe vervollständigen. Alternativ würde ich mich sehr über das New York Kochbuch von James Rizzi freuen, da ich Rizzi wirklich grandios finde!

9. Wo kaufe ich meine Kochbücher?




10. Die Kochbuch-Enttäuschung im Jahr 2013?

Fällt mir spontan keine ein.

11. Kochbuch-Highlights im Jahr 2013?

Rezension & Rezepte folgen

von Florian Lechner und Tanja Timme
Rezension: KLICK


von Günther Weber und Dieter Ott
Rezension: KLICK



11. Habe ich aus jedem Kochbuch schon etwas nachgekocht und wie geht es weiter?

Leider nein, aber das soll sich bald ändern, denn ich möchte in diesem Jahr mehr aus Kochbüchern kochen, weil ich sie dann mehr zu schätzen weiß, meinen Horizont erweitern kann und weil ich Euch dann einen besseren Einblick geben kann, wenn ich jedes einzelne meiner Bücher auf meinem Kochbuchland-Blog  (noch ist es sehr ruhig dort...) vorstelle. Ich weiß es ist ein Mammutprojekt, dass mich wohl viele Jahre beschäftigen wird, aber so habe ich zumindest ein Ziel! Ich möchte von jedem meiner Kochbücher eine ausführliche Rezension, inklusive Rezepte veröffentlichen! TSCHAKKA!

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Vielen herzlichen Dank an Jan für diese tolle Blogparade! Wer Kochbücher genauso liebt wie ich, der ist in unserer Kochbuch-Gruppe bei Facebook: Kochbuchsüchtig - HERZLICH WILLKOMMEN! Ich freue mich auf Euch!


2014 - Auf geht's!

Das Jahr 2014 ist zwar mittlerweile schon 5 Tage alt, aber trotzdem möchte ich Euch allen noch
"Ein gsundes Neues" wünschen, denn am 1. kann das ja schließlich jeder... *zwinker*

Bei vielen meiner Foodbloggerfreunde gab es in den der letzten Woche einen großen Jahresrückblick mit den Highlights der vergangenen 12 Monate, oder es wurden die Kochbücher des Jahres präsentiert.

Ich hatte dazu einfach keine Zeit, denn irgendwie war hier immer etwas anderes los und dann kam ja noch die Pendelei zwischen dem Vogtland und Oberding dazu bzw. hatten wir auch mehrfach Gäste, die unsere ganze Aufmerksamkeit forderten.

Heute und morgen haben wir jetzt noch ein bisschen Ruhe, bevor der Arbeitstress wieder beginnt *ächtz* - ehrlich gesagt habe ich noch gar keinen richtigen Bock, aber das liegt auch daran, dass ich noch nicht weiß, was mich am Dienstag erwartet.... 

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Jedenfalls möchte ich mich heute bei all meinen Lesern für die Treue bedanken, denn Ihr macht mein kleines Wunderland ja erst lebendig, denn ohne Eure Kommentare und ohne den Austausch, der hier und auch auf Facebookseite stattfindet, wäre das Ganze ziemlich trostlos.

DANKE!

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Und wie geht es nun dieses Jahr weiter? 

Wie gehabt, werde ich Euch hier weiterhin erprobte Rezepte und kleine Anekdoten präsentieren. Eine sehr große Herzensangelegenheit ist auch mein (noch) kleines Kochbuchland, dass im Laufe der nächsten Monaten wachsen soll. Dort sollen alle meine Kochbücher ausführlich vorgestellt werden und die nachgekochten Rezepte, werden dort ebenfalls aufgeführt und hierher verlinkt. Und da alle guten Dinge drei sind, wird es auch im Entdeckerland weitere, interessante Produkttests aus allen Bereichen des täglichen Bedarfs geben, denn meine Neugier ist ja immer noch riesig und dort kann ich mich quasi austoben und Euch von meinen Erfahrungen berichten. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich auf meinen beiden anderen Blogs auch mal etwas von Euch höre. :-)

Nachtrag: Achja! Ein weiteres Vorhaben ist natürlich auch, mehr aus meinen fast 500 Kochbüchern nachzukochen, damit sich diese Seite und auch meinen virtuelle Kochbuchbibliothek füllen möge! ;-)

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Aber was wäre ein Foodblog ohne Rezepte! Deshalb gibt es heute für Euch einen leckeren Reis-Salat, den es bei uns zu Silvester gab. Ich hatte das Rezept in einer Zeitschrift entdeckt und nachdem ich es meinem Geschmack angepasst hatte, war er auch sehr lecker. Die Kombination war für mich mal wieder etwas Neues, denn Erbsen, Granatapfelkerne, Ananas, Curry & Co. mischt man ja nicht alle Tage zusammen, oder?


Fruchtiger Curry-Reis-Salat

Zutaten:

300g TK-Erbsen
100g Reis
ca. 400ml Gemüsebrühe
1 Bund Lauchzwiebeln
1 Dose Ananasstücke
1 Granatapfel
Lieblingscurry nach Geschmack (hier kann natürlich auch jedes andere Curry verwendet werden)
1 Becher Naturjoghurt
1 Becher Creme Fraiche
Salz, Pfeffer, Olivenöl

Zubereitung:

Zuerst wird der Reis in Gemüsebrühe gar gekocht. Reis gut abtropfen lassen und beiseite stellen. Die Erbsen in einer separaten Schüssel auftauen lassen.

Die Lauchzwiebeln werden geputzt und anschließend in Ringe geschnitten. Ananas abtropfen lassen und den Saft auffangen, denn der wird später noch benötigt.

Vom Granatapfel die Kerne herauspulen und ebenfalls beiseite stellen.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Lauchzwiebeln und Erbsen darin andünsten. Currypulver darüberstreuen und alles gut vermengen. 

Creme Fraiche und Jogurt zusammen mit ca. 5 EL Ananassaft, 2 EL Olivenöl verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jetzt kommen alle Zutaten in eine große Schüssel und werden behutsam miteinander vermengt. Der Salat sollte an einem kühlen Ort ca. 2-3 Stunden durchziehen, denn dann entfalten sich die einzelnen Aromen am besten.


Fazit:

Uns hat der Salat total gut geschmeckt. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass der Salat ohne Curry total lecker ist, denn das mag ja nicht jeder. Was mit besonders gut gefallen hat, war die Farbenpracht :)

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So das war es erstmal wieder von mir. Ich wünsche Euch alles Gute und freue mich auf ein gemeinsames Jahr 2014 mit Euch zusammen! :-)