Ein wilder Kaiserschmarrn

Kaiserschmarrn... ein fluffiger, zerfetzter Pfannkuchen, der meist mit Apfel- oder Zwetschgenkompott serviert wird. Und natürlich darf die Puderzuckerhaube auch nicht fehlen! Wie lecker!!

Bis jetzt habe ich nur die süße Variante des Schmarrens probiert und die mag ich total gerne. Ein Rezept findet Ihr natürlich auch hier auf meinem Blog. Doch man kann diese Mehlspeise auch herzhaft zubereiten und das schmeckt sogar!

Und das Rezept kam mir gerade recht, um meine neue Emaille-Form aus der Sarah Wiener Kollektion von Riess auszuprobieren. Ich liebe ja Emaille-Sachen, oder wie ich immer sage.. es geht nix über meine Blechtöppe aus dem Osten *schmunzel* - auch jetzt habe ich noch einen kunterbunten Emaille-Kochtopfsatz im Schrank - ich finde das hat irgendwie etwas gemütliches und uriges an sich. 


Das Rezept stammt übrigens aus dem Kochbuch 1.000 Rezepte blitzschnell  aus dem Dr.Oetker Verlag. Ich muss ja sagen, dass ich die Bücher von Dr.Oetker bis jetzt immer links liegen lassen habe, irgendwie haben sie mein Interesse nicht geweckt. Da ich jedoch seit einigen Wochen eine interessante Kooperation mit Dr.Oetker eingegangen bin, wollte ich den Kochbüchern natürlich auch eine Chance geben. Und mittlerweile hat sich meine Meinung auch geändert, denn die Rezepte in den Büchern sind überhaupt nicht altbacken und alleine in diesem Buch befinden sich schon sehr viele Notiz-Zettelchen. Zum Buch werde ich demnächst aber noch eine ausführliche Rezension auf meinem Blog veröffentlichen. Bis dahin könnt Ihr ja schon mal den wilden Kaiserschmarrn nachbasteln :-)


Apfel-Waldpilz-Kaiserschmarren

Zutaten:
für 2 Portionen

120g Mehl
100ml Milch
100ml Weißwein
2 Eigelb
2 Eiweiß
1 Messerspitze Backpulver
150g gemischte Pilze (Champignons alleine gehen auch)
1 Zwiebel
1 großer Apfel
Butter
Salz, Zucker, Muskat, Pfeffer, Thymian

Zubereitung:

Zuerst wird das Eigelb mit Wein und Milch in eine Schüssel gegeben und mit einem Schneebesen gut verrührt. Mehl und Backpulver dazugeben und alles gut verquirlen, bis ein glatter Teig entstanden ist. Mit Salz, Zucker und Muskat würzen.

Die Champignons putzen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel und den geschälten Apfel ebenfalls klein würfeln.

Butter in einer Pfanne zerlassen und die Pilze darin andünsten. Zwiebeln und Apfelwürfel dazugeben und den Thymian darüberstreuen. Leicht verrühren und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und anschließend in eine backofenfeste Form geben.

Jetzt werden die 2 Eiweiß steif geschlagen und unter den Teig gehoben. Der Teig wird nun auf der Pilz-Apfel-Mischung verteilt und im vorgeheiztem Backofen bei 180°C (Umluft 160°C) ca. 10-12 Minuten gebacken. Der Schmarrn sollte goldgelb sein.

Kurz vor dem Servieren wird der Kaiserschmarrn mit Löffel und Gabel zerfetzt und mit frisch gehackter Petersilie bestreut.

Wer mag kann den Kaiserschmarren auch noch kurz in einer Pfanne in Butter schwenken und ihn dann direkt  auf dem Herd zerfetzen.


Fazit: Einfach phantastisch!! Wir konnten uns die Kombination aus Champignons, Äpfeln und Co gar nicht so richtig vorstellen, aber uns hat es beiden sehr gut geschmeckt!

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Und da in diesem Gericht, Thymian das Hauptkraut ist, ist dies mein Beitrag zum aktuellen Garten-Koch-Event.

Garten-Koch-Event März 2013: Thymian [31.03.2013]

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Falls wir uns vor dem langen Osterwochenende nicht mehr lesen, oder hören sollten, wünsche ich Euch allen Frohe Ostern und viel Spaß bei der Eiersuche.




Das beste Chutney der Welt

Da bekommt man vor gut einem Jahr ein Gläschen Chutney geschenkt und da man zu diesem Zeitpunkt noch nie welches gegessen hatte, verschwindet es halt mal im Schrank....


Sorry Dorothée, aber so war es wirklich! Ich hatte damals auch nicht wirklich einen Plan was ich damit anfangen sollte und das bekannte Sprichwort - Was der Bauer ned kennt... bewahrheitete sich mal wieder.

Mann!! Wie blöd muss man eigentlich sein! Ich hatte die ganze Zeit eine phantastische Köstlichkeit hinter den Türen versteckt und kam erst vor ein paar Wochen in diesen Genuss.

Und wie kam es dazu, dass ich das Glas hervorkramte?

Im Februar war ich ja mit Claudia, Dorothée und Petra zu Gast bei einer Käseverkostung der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (Bericht folgt auch noch irgendwann.. seufz) und dort wurde unter anderem auch ein Romadur verkostet, den ich ja eigentlich auch nicht mag.... er war phantastisch!

Einige Tage später war ich dann im Käsehimmel!


Jedenfalls kam dann der Moment, als ich ein Stückchen Romadur auf meinem Brot hatte und dann fiel mir das Chutney ein, denn es sollte hervorragend zu würzigem Käse passen.... also los! Was soll ich sagen? Es war geil! Und es hat uns beiden unglaublich gut geschmeckt. Das hat natürlich zur Folge, dass das Chutney relativ schnell aufgefuttert war und ich brauchte dringend Nachschub.

Zum Glück habe ich dann bei Bushcooks Kitchen relativ schnell das Rezept für das Apfel-Salbei-Chutney gefunden und ab gings zum Einkaufen. Ich hab zwar keinen Honigessig bekommen, aber mit Apfelessig kann man das Chutney genauso gut zubereiten. 

Zutaten:
für ca. 3-4 Gläser

1kg Äpfel
500g Zwiebeln
300ml Apfelessig
2 EL Honig
1 Zimtstange
1 Handvoll frische Salbeiblätter
400g Zucker
1 TL Salz

Zubereitung:

Zuerst die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden und in einen großen Topf geben. 300g Zucker und das Salz dazugeben und alles gut verrühren. Das Ganze etwa eine Stunde stehen lassen, bis sich relativ viel Flüssigkeit gebildet hat.

Die Zwiebeln werden geschält und ebenfalls in kleine Würfel geschnitten. Zusammen mit dem restlichen Zucker in eine Pfanne geben und karamellisieren lassen.

Salbeiblätter in dünne Streifen schneiden.

Alle restlichen Zutaten zu den Äpfeln geben und aufkochen lassen. Auf niedriger Stufe so lange einköcheln lassen, bis keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Bei mir hat das ca. 1 3/4 Stunden gedauert. Man braucht also etwas Geduld, aber es lohnt sich!!

Das Chutney in ausgekochte Schraubgläser füllen und gut verschließen.


Fazit: Unbedingt ausprobieren! 

Danke Bushi!!


Gasalarm in Unterschleißheim

Was für eine Nacht!

Aber ich kann Euch beruhigen! Uns geht es beiden gut und es war auch keine so richtige Katastrophe.... obwohl... es gab gestern nur weiße Bohnen *kicher* und in Kombination mit Wirsing und Zwiebeln, sind die Nebenwirkungen wirklich explosiv! Ich will jetzt auch gar nicht näher darauf eingehen, sondern möchte Euch nur raten, dass Ihr im Falle eines Nachkochens, die Fenster über Nacht öffnen solltet *lach*

Jedenfalls hatte A. vor ein paar Wochen den Wunsch geäußert, dass er gerne mal wieder was mit weißen Bohnen essen wollte. Auf den klassischen Eintopf mit Bauchspeck & Co hatte ich nicht wirklich Appetit und ehrlich gesagt weiß ich auch gar nicht, wie man den nach Oma's Rezept so richtig zubereitet. (wer hier ein erprobtes Rezept hat, bitte im Kommentar melden!)

Und was kann man noch so mit weißen Bohnen anfangen? Ich hatte keine Ahnung! Also durchforstete ich das Netz und blieb bei Monambelles hängen. Wirsing, Bohnen und Reis - gefällt mir!! Also wurden auch ratz fatz noch die Bohnen über Nacht eingeweicht, die auch schon gefühlte 20 Jahre in meinem Küchenschrank herumstanden.

Ich hab übrigens auch noch nie einen Wirsing gekauft, geschweige denn zubereitet.... umso erstaunter war ich auch, als mein größter Topf immer noch zu klein war..... also musste ich sozusagen zwei Anläufe machen, um den Wirsing in einen Topf zu kriegen.... denke das ist so in etwa wie beim Grünkohl (den ich auch noch nie gegessen habe...)

Uns hat das Essen ziemlich gut geschmeckt, aber irgendwie fehlt bei diesem Eintopf irgendwie das gewisse Etwas. Es wurden ja auch nicht wirklich viele Gewürze verwendet, oder es liegt vielleicht wirklich daran, dass der Geschmack von etwas Bauchspeck fehlt? :D - sollte ich dieses Gericht noch einmal kochen, werde ich es mit Sicherheit noch etwas aufpeppen! Ich habe das Rezept von Susa ganz leicht abgewandelt:

Zutaten:

250g weiße Bohnen (über Nacht eingeweicht)
1 Zwiebel
ca. 1kg Wirsing
100g Reis
2 EL Tomatenmark
300ml Wasser
Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver
Olivenöl

Zubereitung:

Zuerst müsst Ihr die eingeweichten Bohnen ca. 1 Stunde kochen, bis sie fast weich sind. In der Zwischenzeit könnt Ihr ja schon mal den Wirsing waschen und in kleine Streifen schneiden. 

Die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden und in Olivenöl andünsten. Jetzt den Wirsing dazugeben und kurz mitbraten lassen (falls das in Eurer Pfanne/Topf aufgrund der Menge überhaupt möglich ist). - das Wasser dazu gießen und ca. 10 Minuten garen lassen. In dieser Zeit sollte auch wieder etwas mehr Platz im Topf sein.

Tomatenmark mit etwas Wasser verrühren und zusammen mit dem Reis, den Bohnen und den Gewürzen zum Wirsing geben und alles gut verrühren.

Deckel drauf und alles ca. 30 Minuten auf kleinster Stufe köcheln lassen, bis der Reis weich ist und das Wasser verschwunden ist.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Fazit: Explosionsgefahr!!! Aber schon irgendwie lecker *g*

Schockoschock!

Wie viele von Euch wissen, teste ich hin und wieder gerne neue Produkte. Die meisten meiner Tests findet Ihr in meinem Entdeckerland, da sie thematisch nicht so auf einen klassischen Foodblog passen.

Doch hin und wieder gibt es dann doch ein Produkt, welches ich Euch hier unbedingt vorstellen möchte, weil es 1. in die Kategorie Food passt und 2. weil es mich total überzeugt hat! Und heute ist es mal wieder soweit :-)

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Ihr kennt sicherlich die die Situation: Ihr habt voll Bock auf nen Schokokuchen, oder irgendetwas Schokoladiges und es findet sich aber kein Krümel im Haus und die Motivation zum Backen müsstet Ihr auch erst suchen..... mir geht es jedenfalls aktuell öfters mal so......

Backmischung.... für viele Foodblogger ein rotes Tuch, auch ich verwende sie nur im Notfall, aber jetzt gibt es von Dr. Oetker ein Produkt, welches mich bzw. uns wirklich vom Hocker gehauen hat! Es handelt sich hierbei um einen der drei Schokokuchen zum Verlieben. 


Jetzt seid mal ehrlich! Hättet Ihr bei diesem Foto gedacht, dass es sich um eine Backmischung handelt? Nicht wirklich oder? Ich hab ja selbst schon öfters Brownies ohne Backmischung gebacken, aber so einen saftigen, schlonzigen Schokotraum habe ich noch nie selbst hingebracht. Geschmacklich ein echtes Highlight!

Für die Zubereitung benötigt Ihr nur noch etwas Butter und Wasser, alles zusammenrühren und ab in den Ofen. Auch wenn sich kurzfristig mal Gäste angemeldet haben, könnt Ihr mit dieser Schokosünde ein bisschen angeben ;-)

Ich habe bis jetzt nur die Chocolate Deluxe Mischung ausprobiert, aber da diese so gut war, werde ich die anderen zwei Sorten auch mal testen.


Es ist also doch ned alles schlecht was aus der Packung kommt ;-)

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.


Drei Sesamkringel für Bushi

Ja ich weiß!! Der Titel ist wieder mal etwas außergewöhnlich, aber ich wollte die Themen der zwei Blogevents, um die es heute hier geht in einem Satz zusammenfassen und das kam dann heraus :-)

Als Vorlage dienten dann irgendwie Drei Haselnüsse für Aschenbrödel oder 3 Engel für Charlie *lach* ja ich weiß, dass ich ne blühende Phantasie habe.... aber da ich die beiden Sachen gut finde, passt das ja perfekt!

Und wie fange ich jetzt am besten an?

Beim monatlichen Event vom kochtopf geht es dieses Mal um Köstlichkeiten aus Sultans Küchen, speziell um Türkische Genüsse. Ein tolles Thema hat sich Ninive von music, dream & more da ausgedacht. Da die türkische Küche der griechischen recht nahe kommt, mag ich die meisten Sachen schon recht gerne, wenn man die zuckersüßen Sachen am Abschluss des Essen mal weglässt ;-)

Blog-Event LXXXV - Aus Sultans Küchen (Einsendeschluss 15. März 2013)

Doch es gibt in der Türkei nicht nur Döner und Baklava, sondern es gibt unzählige Fleischgerichte (meist mit Lamm) und es wird auch viel mit Gemüse, insbesondere Auberginen & Co. herumexperimentiert und alles wird mit tausenden von Gewürzen verfeinert.


Zuerst wollte ich etwas mit Hackfleisch machen, denn auch hier gibt es viele Varianten, z.B. im Filouteig, oder Blätterteig, aber dann entschied ich mich für Simit. (ich weiß gar nicht genau, ob es hier eine Mehrzal gibt... Simits?)

Ich kenne diese knusprigen Sesamkringel noch von unserem letzten Türkeiurlaub im Jahre 2010 (die Fotos in diesem Beitrag wurden damals noch mit meiner alten Kamera geknipst). An jeder Straßenecke fand man einen kleinen klapprigen Stand mit Simit-Türmen. Und so ein kleiner Kringel hat natürlich immer Platz im Magen. Die waren aber auch lecker!!!


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Die will ich haben!! Nur hatte ich ein kleines Problem.... ich und Hefe.. wir sind wirklich keine guten Freunde und wenn es irgendwie geht, vermeide ich Rezepte, bei denen Hefe verwendet wird. Aber STOP! Ich hatte letztens von Dr. Oetker ein tolles Zutatenpaket bekommen und in diesem befanden sich auch 2 Tütchen mit Hefeteig Garant - sozusagen ein Hefefix für Backdeppen wie mich *lach* - bei diesem Produkt entfällt die übliche Gehzeit und der Teig muss nur 15 Minuten ruhen. Perfekt! Aber jetzt gab es auch schon das nächste Problem, denn auf dem Tütchen stand, dass es für 375g Mehl reicht... und mein Rezept, wenn man das überhaupt so bezeichnen kann war in Gläserangaben *schmunzel* ... naja wird schon irgendwie gehen. (Rezept findet Ihr am Ende des Beitrages)

Es hat funktioniert! Ich musste zwar nach der Ruhezeit noch etwas Mehl dazugeben, aber das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen. Auch die Zubereitung mit dem Backhelferlein hat gut geklappt und ich hatte keine Teigbatzen an den Händen kleben und war nicht am Rande des Wahnsinns! Für mich ein Grund öfters mal etwas mit Hefe zu machen!


Die Sesamkringel haben wir dann noch lauwarm zum gestrigen Brunch gegessen und wir waren beide begeistert! Außen knusprig und innen fluffig. Das einzige was bei diesem Gebäck etwas stört ... man hat hinterher überall Sesamkörnchen liegen, denn die bleiben bei der Menge natürlich nicht alle kleben, aber es gibt schlimmeres. Ich hatte dann noch 4-5 Stück übrig und habe diese nach dem Auskühlen in ein Leinentuch gewickelt und anschließend in eine Plastiktüte gegeben, weil ich der Meinung war, dass dies die beste Aufbewahrungsmöglichkeit wäre..... aber heute früh war ich gar nicht mehr so erfreut... klar konnte man sie noch essen, aber so richtig fluffig und weich waren sie nicht mehr... hab ich was falsch gemacht? Habt Ihr einen Tipp für mich wie man Hefegebäck, Osterzöpfe usw. am besten aufbewahrt?


Und was hat jetzt Bushi mit diesen Kringeln zu tun? Die liebe Dorothée hat ebenfalls ein tolles Event am Start und wünsch sich von uns Köstlichkeiten, die man zu einem Open Door Event - in diesem Falle ihr Geburtstag , zubereiten kann. Eine Voraussetzung sollte sein, dass die Köstlichkeiten auch noch nach mehreren Stunden gut ausschauen, denn viele Sachen verlieren ja nach einigen Stunden ihre Ansehnlichkeit.

Open Door Geburtstags-Event (Einsendeschluss 24. März 2013)

Auch hier hatte ich sehr lange überlegt, über was sich Dorothée freuen könnte... und da ich weiß, dass sie die orientalische Küche liebt, dachte ich, dass die Sesamkringel eine gute Idee wären. Diese kann man in kleinen Körben auf den Tischen verteilen und dazu diverse Dip's, Oliven oder Käse reichen.  Ich denke, dass dies von den Gästen sehr gut angenommen wird. Oder was meinst Du liebe Dorothée? ;-)


Zum Schluss habe ich dann noch das Rezept für Euch, ich habe die Mengen auf 375g Mehl heruntergerechnet, hat soweit ganz gut geklappt. Das Original-Rezept findet Ihr hier.

Zutaten:

375g Mehl (ich habe nach der Ruhezeit noch etwas dazu gegeben)
1 Päckchen Hefeteig Garant (alternativ natürlich frische oder trockene Hefe)
150g Wasser
150g Sonnenblumenöl
150g Naturjoghurt
1/2 EL Salz
1 EL Zucker
schwarzen und weißen Sesam
1 Eiweiß - (hab ich im Eifer des Gefechts vergessen - deshalb haben die Sesamkörnen vermutlich nicht ganz so gut gehalten....)

Zubereitung:

Mehl, Hefeteig Garant, Salz, Zucker in eine Schüssel geben und gut vermischen. Jetzt in der Mitte eine Vertiefung schaffen und das Wasser, Öl und den Joghurt hinein gießen. Nun arbeitet man sich mit einem Holzlöffel von außen nach innen vor und vermischt die Zutaten miteinander, so dass ein nicht zu feuchter Hefeteig entsteht. Sollte der Teig zu feucht sein, einfach noch etwas Mehl dazugeben, bis man die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Den Teig mit einem Küchentuch abdecken und ca. 15 Minuten ruhen lassen. Nun den Teig nochmals durchkneten und bei Bedarf noch etwas Mehl unterkneten. Jetzt werden mit den Händen kleine Teigkugeln geformt, in die Mitte ein Loch hinein pulen und dann einen Ring daraus formen. Der ring sollte nun eigentlich in eine Eiweiß-Wasser-Mischung getaucht werden und anschließend im Sesam gewälzt werden. Ohne Eiweiß ging's auch *hust*

Die Sesamringe auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und im vorgeheiztem Backofen bei 180°C knusprig braun backen.

Uns haben die Simit leicht warm mit etwas Butter, oder mit frischem Obatzdn am besten geschmeckt :-)

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Und nun noch ein paar Fotoimpressionen eines türkischen Wochenmarktes, ich wünsche Euch noch einen sonnigen Sonntag (ja ich weiß.. im Norden herrscht totales Schneechaos...) und morgen einen ruhigen Wochenstart.

Nüsse & Kerne in allen Varianten

Granatapfelsaft - sehr vitaminreich!

Hier gibt's auch noch Fisch, frisch auf den Tisch