Es darf gekichert werden!

Hülsenfrüchte und Pasta geht ned? Und wie das geht! Spätestens nachdem ich zum ersten Mal die bombastischen Balsamicolinsen mit Pasta (den Knusperschinken kann man natürlich auch weglassen grins) gegessen habe, bin ich Fan von dieser Kombi.

Heike und Paule haben letzte Woche schon fast zeitgleich ein Rezept gepostet, welches ich sofort nachmachen wollte. 

Kichererbsen habe ich normalerweise immer im Haus, meistens in Dosen, aber ich wusste dass sich in den Weiten meiner Küchenschränke noch getrocknete Kichererbsen befinden. Diese wurden bisher nicht verwendet, weil mir die ganze Einweicherei einfach viel zu lange dauert. Aber irgendwann müssen die ja auch mal weg! Also durften die Kichererbsen und auch noch grüne Erbsen (wo ich immer noch nicht weiß was ich machen soll) ein ausgiebiges Nachtbad nehmen.


Am Samstag mittag habe ich die Kichererbsen dann ca. 2 Stunden gekocht, bis sie weich sind. Danach wird das Wasser einfach abgegossen und die lustigen Kerlchen dürfen bis zur Weiterverarbeitung in einem Sieb abtropfen.

Bei der Zubereitung habe ich mich so ziemlich an das Rezept von Paule gehalten, ich habe nur einige wenige Sachen verändert.

Spaghetti mit Kichererbsen, Tomaten und Lauch

Zutaten:

2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
ca. 300g Kichererbsen (entweder aus der Dose oder eingeweichte)
ca. 10 Kirschtomaten
eine halbe Stange Lauch
Rosmarin
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

Zuerst werden die Zwiebeln in Würfel geschnitten. Den Knoblauch schälen und klein hacken. Lauch in Ringe schneiden und die Tomaten vierteln.

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel, Rosmarin und den Knoblauch darin anbraten lassen.   Jetzt die Kichererbsen, den Lauch und die Tomaten dazugeben, alles gut verrühren und ca. 3 Minuten anbraten lassen. Mit einer Tasse Wasser aufgießen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und alles ca. 15 Minuten köcheln lassen.


Die Pasta inzwischen al dente kochen und dann gut abtropfen lassen. Nun die Kicherbsen und die Pasta gut vermengen und einen Schuss Olivenöl unterrühren.


Normalerweise kommt hier ja jetzt frisch geriebener Parmesan (den vermisse ich ja schon ein bisschen....) zum Einsatz, aber da der ja aktuell nicht mehr auf meinem Speiseplan steht, streute ich ein paar Hefeflocken über die Pasta. Ich wusste gar nicht, dass so ein paar Hefeflocken so aromatisch sein können, wieder mal war ich total überrascht! 

Dieses Essen ist der absolute Knaller! (auch wenn man die nachfolgenden Nebenwirkungen bedenkt *pruust*) - ein Rezept das Ihr unbedingt ausprobieren solltet.

Kommentare:

  1. Das sieht sehr sehr lecker aus! Ich denke das werde ich nachkochen. Jami!

    kulinarische Grüsse,

    Tati

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  2. Was sind Hefeflocken, wonach schmecken die und wo bekomm ich sie? Brauch ich sie? Ich könnte ja Parmesan ;-)
    Die Kombi hatte es mir nämlich auch schon angetan. Mal schauen, wann dieses Gericht in meiner Küche einzieht

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  3. @Tati: Dankeschön und viel Spaß beim Nachbasteln :)

    @Sandra: Ich hab die ja auch zum ersten Mal gekauft und vorab mal mutig gekostet *g* - die schmecken meiner Meinung nach irgendwie nach Maggi (is echt so) und ich hab die im Kaufland im Naturkostregal gefunden. Genau erklären kann ich's natürlich ned, aber Wiki hilft weiter ;) - http://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%A4hrhefe

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  4. Oooh, Lauch + Kichererbsen und dann auch noch Nudeln. Das klingt ja klasse *wirdgemerkt*
    Grüße.

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