Die hellofresh-Kochbox im Test

Vor einigen Monaten erreichte mich von hellofresh.de eine Mail, mit einer Anfrage, ob ich einmal Lust hätte eine Kochbox zu testen.

Wer mich kennt, der weiß ja mittlerweile, dass ich fast schon ein kleines Boxenluder bin *lach* und diese Idee einfach grandios finde. Es ist einfach dieser Überraschungseffekt beim Auspacken und man weiß ja nie so richtig was man bekommt. Herrlich! 

Was reine Lebensmittelboxen angeht, kann ich mir bis jetzt nur über die Tastybox von foodiesquare ein Urteil erlauben. Einfach top! Hier stimmt einfach alles und ich kann diese Box jedem empfehlen! Aber darum geht es hier heute ja nicht ;-)


Da ich ja schon etwas neugierig bin, befragte ich Dr. Google zu den hellofresh-Boxen und stieß dabei auf unzählige Blogbeiträge. Ich erinnerte mich auch noch ganz genau an den ausführlichen Beitrag von Hamburg kocht! - Sabine hatte die Box bereits Anfang des Jahres getestet und wunderte sich über die großen Mengen an Lebensmitteln, die kein Mensch bewältigen konnte..... HIER könnt Ihr den Bericht nachlesen. Das mit den Mengen fände ich persönlich jetzt gar nicht so schlimm, man kann ja einfrieren, am nächsten Tag mit ins Büro nehmen usw. aber die Mengen haben sich anscheinend mittlerweile geändert, aber dazu später mehr ;-)

Nachdem ich meine Zusage zum Test erteilt hatte, sollte diese dann an meinem letzten Urlaubstag vor ein paar Wochen geliefert werden. Ich hatte mir dafür extra den Nachmittag freigehalten, aber Pustekuchen! - nix kam an!! Na klasse! Nach einer kurzen Beschwerdemail, Was das denn soll?, entschuldigte man sich bei mir und versprach mir, zu einem neuen gewünschten Zeitpunkt die Box zu liefern.

Letzten Dienstag war es dann soweit! Da die Box immer Dienstags ab 17 Uhr geliefert wird, freute ich mich, dass ich mal pünktlich Feierabend machen konnte und machte mich zügig auf dem Heimweg, um die Box nicht zu verpassen. Ich war gegen 16.45 Uhr zuhause und im Briefkasten lag ein Zettel....... "Wir konnten Sie leider nicht persönlich antreffen und haben Ihnen die hellofresh-Box vor die Wohnung gestellt." Wie jetzt? Und wie lang steht die Box schon da? Das mit der Auslieferung hat ja dann nicht so richtig funktioniert..... und ich hab auch keine Ahnung wie lange die Lebensmittelkiste schon vor meiner Tür stand....

Nagut! Also dann geht's mal ans Auspacken! Was mir als allererstes auffällt ist, dass die Lebensmittel schon alle etwas schwitzen und relativ nass sind. Vor allem die Tomaten und Zwiebeln sind klatschnass, gefällt mir nicht so wirklich....


Und das Zweite was mir sofort ins Auge stach, war die Paprika! *kreiiisch* - Ihr wisst ja das ich dieses Gemüse abgrundtief hasse, aber da man bei der Bestellung leider keine Möglichkeit hat Lebensmittel die man nicht isst, oder nicht verträgt auszuschließen, muss man damit wohl leben. Da es aber nur eine Paprika war (die ich dann meiner Nachbarin geschenkt habe) konnte ich damit leben :) 


Nun zum Inhalt der Box. Alle Zutaten wie Mehl, Gewürze etc. sind grammgenau in kleine Tütchen abgepackt, welche mit dem hellofresh Logo versehen sind. Gemüse und Co sind teilweise in Plastikschalen verpackt. Wo die Lebensmittel jetzt herkommen kann man leider nicht nachvollziehen, was ich jetzt persönlich schade finde, denn auf der Homepage von hellofresh, wird ja mit regionalen Zutaten geworben. Außer beim Fleisch und bei der Kokosmilch, hat man keine Chance entsprechende Details herauszufinden.

Da ich zu faul bin alle Zutaten einzeln aufzuschreiben, nachfolgend der gesamte Boxinhalt, welcher in der beiliegenden Rezeptbroschüre aufgeführt ist. Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass diese Box für 5 Hauptmahlzeiten für 2 Personen gedacht ist!



Die Zutatenliste liest sich eigentlich ganz gut, oder was meint Ihr?

****

Und da ich ja immer gerne teile und lt. Rezeptheftchen das Hühnchen zuerst zubereit werden sollte, lud ich spontan meinen Kollegen zum Abendessen ein. Wenn ich da an Hamburg kocht! zurückdenke, müssten die Portionen ja für ne halbe Fußballmannschaft reichen *kicher* .......

****

Das erste Rezept:

Hähnchenschenkel an Gemüsepäckchen


Zutaten:

2 Hähnchenschenkel
100g Champignons
100g Kirschtomaten
1 Paprika (entfällt bei mir)
80g Zuckerschoten
4g Kräuter der Provence
5g Paprikapulver
1 frische Chili (entfällt bei mir)
Honig
Olivenöl

Zubereitung:

Backofen auf 220°C (Umluft 200°C) vorheizen.

Zuerst wird aus 2 EL Olivenöl und 1 EL Honig, fein gehackter Chili, Salz, Pfeffer und Paprika eine Marinade angerührt. Die Hähnchenschenkel werden nun mit Hilfe eines Pinsels damit rundherum einbalsamiert.

Das Hühnchen nun in eine Auflaufform geben und im vorgeheiztem Backofen ca. 25 Minuten garen.

In der Zwischenzeit das benötigte Gemüse gründlich waschen. Champignons vierteln, Paprika grob hacken und zusammen mit den Kirschtomaten und Zuckerschoten in eine Schüsssel geben. Etwas Olivenöl, Kräuter und Salz und Pfeffer dazugeben und alles gut vermischen. Das marinierte Gemüse wird nun auf 2 Päckchen, die man aus Alufolie herstellt, verteilt und gut verschlossen. Die Päckchen nun zum Hühnchen in den Backofen geben und ca. 10-15 Minuten mitgaren. 

Fazit:

Das Hühnerfleisch war wirklich top, zart und saftig, so wie es sein muss und das Gemüse war ebenfalls sehr lecker. Aber! Ich weiß ja nicht ob es nur mir und meinem Kollegen so geht..... die Menge für 2 Erwachsene Personen? Geht ja gar nicht..... ! Das Ganze wäre perfekt gewesen, wenn es vielleicht noch eine Beilage dazu gegeben hätte - und wenn es nur ein Baguette, oder mediterrane Ofenkartoffeln oder so gewesen wären, aber so waren die Portionen definitiv zu klein und wir hatten immer noch Hunger! ;)

Das zweite Rezept:

Steakpfanne mit Avocado und Kirschtomaten


Zutaten:

300g Rumpsteak
250g Kirschtomaten
1 Avocado
1 Zwiebel
frische Petersilie
1 Limette
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst werden die Tomaten halbiert und die Zwiebel grob gehackt. Die Avocado halbieren, den Kern herausdrehen und dann die Schale entfernen. Das Fruchtfleisch in dünne Scheiben schneiden und mit frisch ausgepresstem Limettensaft beträufeln, damit die Avocado nicht braun wird.

Da ich noch nie in meinem Leben eine Avocado gegessen habe, hatte ich natürlich keine Ahnung, ob dieses Exemplar so richtig ist *grins* aber dank meiner Facebook-Fans wurde anhand dieses Fotos schnell ein positives Urteil gefällt. Danke nochmal für Eure Hilfe!

Das Fleisch wird nun in dünne Streifen geschnitten. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin bei starker Hitze von allen Seiten ca. 2 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und aus der Pfanne auf einen separaten Teller geben.

Tomaten und Zwiebeln in der gleichen Pfanne mit etwas Öl kurz anbraten und anschließend die Avocadoscheiben und das Fleisch dazugeben. Alles noch kurz braten lassen und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anrichten und mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.

Fazit:

Auch hier kritisiere ich am Anfang gleich wieder die Menge! Dieses Rezept hätte niemals für 2 Personen ausgereicht! Ok, vielleicht als Vorspeise, aber definitiv nicht als Hauptmahlzeit! Weiterhin konnte ich die mitgelieferte Zwiebel auch nicht verwenden, da diese aufgrund der am Anfang erwähnten Nässe des Gemüses schon Schimmel gebildet hatte. Aber da in meinem Haushalt immer Zwiebeln vorhanden sind, war dies kein Problem für mich, aber trotzdem dürfte so etwas nicht passieren!

Geschmeckt hat mir dieses Gericht sehr gut! Auch meine erste Avocado ist mir gut bekommen ;) - aber ich finde diese Frucht jetzt nicht besonders außergewöhnlich, schmeckt irgendwie nach nicht viel ;)

Das dritte Rezept:

Blumenkohlcurry mit Zitronengras und Chashewkernen


Zutaten:

1 kleiner Blumenkohl
50g Chashewkerne
400ml Kokosmilch
2 Zwiebeln
1 Halm Zitronengras
7g Currypulver
Öl
Salz, Pfeffer
(süße Sojasosse)

Zubereitung:

Zuerst werden die Chashewkerne in einer heißen Pfanne ohne Fett angeröstet. Blumenkohl waschen und in kleine Röschen zerteilen.

Jetzt die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem Blumenkohl und dem Currypulver in etwas Öl ca. 3 Minuten anbraten. Das ganze nun mit der Kokosmilch aufgießen und alles gut verrühren.

Das Zitronengras mit einem stumpfen Gegenstand anklopfen und mit in den Topf geben. Zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen und anschließend mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Wer mag kann das Ganze noch mit etwas süßer Sojasosse verfeinern.

Kurz vor dem Servieren mit den gerösteten Chashewkernen bestreuen.

Fazit:

Dieses Gericht war mein persönlicher Favorit in der Kochbox, allerdings fehlt mir auch hier wieder eine passende Beilage und deshalb habe ich in weiser Vorraussicht etwas Reis dazu gekocht *grins* und somit war das Essen perfekt! :)

Das vierte Rezept:

Pasta mit Zucchini-Creme


Zutaten:

200g Penne
1 Zucchini
1 Knoblauchzehe
3 getrocknete Tomaten
1 Chili (entfällt)
20g Pinienkerne
frisches Basilikum
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Pasta in kochendem Salzwasser al dente kochen.

Die Pinienkerne in einer fettfreien Pfanne gut anrösten und beiseite stellen.

Die Zucchini nun in dünne Scheiben schneiden. Knoblauchzehe schälen und halbieren. (Die Chilischote entkernen und fein hacken) 

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zucchinischeiben und den Chili darin gut anbraten bis die Scheiben goldgelb sind. Kurz vorher den Knoblauch noch dazugeben und kurz mit in der Pfanne lassen.

Jetzt alles in einen hohen Topf geben und mit dem Stabmixer pürieren. Sollte die Konsistenz zu fest sein, etwas Olivenöl dazugeben, damit das Ganze schön cremig wird. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Schluss werden die getrockneten Tomaten noch in dünne Streifen geschnitten. Jetzt die Pasta mit der Zucchinicreme vermischen. Pinienkerne, Tomaten und frisches Basilikum darüberstreuen und servieren.

Fazit:

Auch dieses Rezept hat mich geschmacklich vollkommen überzeugt. Aber auch hier muss ich erneut die Menge kritisieren. 200g Pasta für 2 Personen? Unmöglich! Denkt doch mal an einen typischen Familienvater der den ganzen Tag auf dem Bau oder sonst wo arbeitet, denkt Ihr er wird davon satt? 200g Pasta ess ich doch alleine auf einen Schlag....

Das fünfte Rezept:

Crepes mit Tomate, Mozzarella und Parmaschinken


Hier muss ich vorab gleich erwähnen, dass ich den mitgelieferten frischen Spinat leider nicht mehr verwenden konnte, da dieser nicht mehr essbar war :( - auch wenn ich dieses Rezept vorgezogen hätte, wäre es wohl nicht besser geworden, da wahrscheinlich die Tomaten oder etwas anderes inzwischen schlecht geworden wären..... aber da ich ja kreativ bin, habe ich einfach Basilikum verwendet, um dem Crepes eine grüne Note zu geben ;-)

Zutaten:

120g Mehl
2 Eier
200ml Milch
50g Spinat - ersetzt durch eine Handvoll frisches Basilikum
100g Parmaschinken
3 Tomaten
1 Mozzarella
Butter
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst werden die frischen Basilikumblätter zusammen mit der Milch fein püriert. Jetzt das Mehl, die Eier und eine Prise Salz dazugeben und mit einem Schneebesen alles zu einem glatten, kompakten Teig verrühren.

Etwas Butter in einer Pfanne schmelzen und den Teig portionsweise hineingeben und die Crepes auf beiden Seiten goldgelb ausbacken lassen.

Tomaten und Mozzarella in Scheiben schneiden und zusammen mit dem Parmaschinken auf den fertigen Crepes verteilen und zusammenklappen.

Fazit:

Ganz ok, hat mich jetzt aber nicht vom Hocker gehauen.

****

Mein Gesamtfazit

Das nachfolgende Testurteil betrifft jetzt mich persönlich, sicher sind die Geschmäcker und die Ansprüche eines Jeden verschieden und man kann es nie allen recht machen. Das ist meine ehrliche Meinung und ich beschönige hier auch nichts.

Positives:
  • Geschmacklich sind die Rezepte alle sehr gut
  • Abwechslungsreiche Gerichte
  • Man muss nicht extra einkaufen gehen, sondern bekommt alle Zutaten ins Haus geliefert
  • Für Kochanfänger oder Kochmuffel meiner Meinung nach sehr gut geeignet
  • Alle Gerichte sind in max. 30 Minuten zubereitet
  • Lieferung ab 17 Uhr - wenn es wirklich eingehalten wird, denn so kann man auch als Berufstätiger die Box persönlich in Empfang nehmen

Negatives:
  • Die Mengen der Zutaten müssen auf alle Fälle überarbeitet werden. In dieser Box waren die Portionen definitiv zu klein und für 2 ausgewachsene Personen nicht ausreichend!
  • Das Gemüse hat bei der Ankunft sehr stark geschwitzt und deshalb konnten die Zwiebeln und der Spinat nicht mehr verwendet werden,
  • Kein Herkunftsnachweis auf den Zutaten
  • Bei der Bestellung hat man leider nicht die Möglichkeit Zutaten anzugeben, die man nicht isst oder aufgrund einer Allergie nicht verträgt
  • Es gibt keine Singleboxen - obwohl.. dann wären die Mengen ja noch kleiner ... *augenroll*
Wer mehr über die hellofresh-Boxen erfahren möchte und auch die Kosten der verschieden Varianten anschauen möchte, kann sich direkt auf der Homepage umschauen.

Da es in der Testwoche doch einige negative Punkte gab und ich auch einen Teil des Gemüses wegwerfen musste, kann ich diese Box nicht zu 100% empfehlen.

****

Ich finde die Idee der Kochboxen doch weiterhin sehr interessant und es gibt ja inzwischen wirklich sehr viele Anbieter mit einem ähnlichen Konzept. Wenn Ihr wirklich einwandfreie regionale Lebensmittel in hoher Qualität genießen wollt, dann probiert doch einfach mal die Tastybox aus. Ich bin mir sicher, dass Ihr dort keine Enttäuschungen erleben werdet. Auf meinem Blog findet Ihr hierzu auch bereits mehrere Berichte.


****

Jetzt möchte ich mich noch bei hellofresh bedanken, dass ich diese Kochbox testen durfte und ich hoffe, dass meine Kritikpunkte ernst genommen werden und auch evtl. einige Änderungen vorgenommen werden.

****

Falls nun ein anderer Anbieter von ähnlichen Kochboxen auf diesen Bericht aufmerksam geworden ist und ebenfalls eine ehrliche Meinung nach einem Produk-Test erhalten möchte, kann man gerne mit mir Kontakt aufnehmen.

****

Nachtrag vom 25.Juli 2012 - Juliane von Schöner Tag noch durfte eine ähnliche Kochbox von Kochzauber testen und hat ebenfalls einen sehr ausführlichen Bericht darüber geschrieben. HIER könnt Ihr eine weitere Variante der Lebensmittelboxen entdecken und Euch Eure eigene Meinung darüber bilden.


Kommentare:

  1. Danke für den ausführlichen Bericht. Die Portionsgrößen sind ja wirklich etwas...mh.. bescheiden. Vor allem, dass da wirklich keine Beilagen bei waren (oder nur 200 g Nudeln - Himmel!) verwundert mich wirklich absolut.

    LG

    AntwortenLöschen
  2. Sag ich ja ;) und ich bin ja sowieso so ein Beilagenmensch, aber man hat ja zum Glück nen gewissen Vorrat an Grundzutaten daheim :)

    AntwortenLöschen
  3. Hihi Alice, ich finde die Portionen immer zu groß! Bei unserer 2-Personen-Box essen neben meinem Mann auch meine beiden Kleinen mit.

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Frau Anonym,

    das kann ich mir bei dieser Box beim besten Willen nicht vorstellen. Im Vergleich zum Jahresanfang ist der Mengenunterscheid schon sehr gewaltig. Aber sicherlich sind die Essgewohnheiten bei jedem anders, aber 100g Pasta pro Person ist ja wohl wirklich ein Witz.

    Viele Grüße
    Alice

    AntwortenLöschen
  5. Ein sehr schöner ausführlicher Bericht! Ich finde die Rezepte toll, aber die Menge ist sicher zu klein - mein Mann würde zB die zwei Hähnchenschenkel schon für sich allein beanspruchen, da würd für mich nix mehr übrig bleiben :-)

    AntwortenLöschen
  6. Verglichen mit den Mengen, die bei mir geliefert wurden, ist das wirklich mager, von der Qualität ganz abgesehen. Und dass die Lebensmittel (stundenlang?) vor der Tür stehen, noch dazu im Sommer, geht erst Recht nicht! Ich habe einmal mehr den Eindruck, dass da ein Unternehmen mit Macht auf den Markt drängt, um Geld zu verdienen. Ist ja nicht verwerflich, aber wie die das machen, zeugt nicht von Ahnung, zumal sie auch falsche Versprechen machen, siehe regionale Produkte (okay, bei Dir ist immerhin die Sahne von Weihenstephan). Ich hatte ja noch eine Chance, nachzuvollziehen, woher die Produkte kamen, aber durch die neutrale Verpackung ist das jetzt nicht mehr möglich. Und eine Firma, die nichts zu verbregen hat, hat sicher kein Problem, die Herkunft seiner Produkte offenzulegen.

    AntwortenLöschen
  7. Ach so, eine reife Avocado hat übrigens einen feinen Eigengeschmack. Mach' noch mal einen Versuch mit Hass-Avocado - Avocado-Rezepte findest Du bei mir, ich liebe die ;o)

    AntwortenLöschen
  8. Dein sehr ausführlicher und ehrlich Test bestätigt mich einmal mehr darin, dass zu gutem Essen und Kochen eben auch der Einkauf gehört. Für Berufstätige wie uns natürlich nicht immer einfach (wobei ich auch ab 17h kein Paket annehmen könnte!!), aber den Gang auf den Markt, zum Metzger des Vertrauens usw. will ich mir nicht nehmen lassen. Diese Boxen sind dafür m.E. kein Ersatz. Und alles "fertig" geliefert zu bekommen killt doch jede Phantasie. Ich halte das Konzept für overhyped und danke Dir sehr für diese offene Einschätzung. Schön, wenn Vorurteile bestätigt werden ;-)

    AntwortenLöschen