Ich pack dann mal so langsam ....


Bevor ich hier verschwinde, möchte ich allen meinen Lesern natürlich noch einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen. Ich danke Euch für Eure Treue und freue mich, Euch im neuen Jahr alle wiederzusehen. :-)


Lasst es krachen!

Alles Gute!


Premiere! - Mein erstes selbstgebackenes Brot!

Brotbacken... ja das ist irgendwie so eine Sache für sich.... und bis jetzt habe ich mich noch nie an diese Wissenschaft herangetraut. Aber das ändert sich jetzt!! :) Und Ihr seid mal wieder schuld!

Fast jeden Tag sehe ich bei meinen Bloggerkolleginnen Wahnsinnsbrote und ja ich will das auch können!!

Da gibt es z.B. Petra von Chili & Ciabatta, Lutz vom Plötzblog, Paule von paules kitchen und noch viele mehr, die für mich schon in die Kategorie Brotbackmeister fallen - einfach phantastisch was diese Drei aus einfachsten Zutaten zaubern.

Nun gut, Sandra from-snuggs-kitchen hatte mich ja letzte Woche mit einem Brotbackbuch überrascht und dann sollte es auch schon losgehen. Da mein Plan Brot zu backen schon einen Tag vorher fest stand, kaufte ich schon vorab ein paar Sachen, wo ich dachte das ich das zum Backen brauchte. Das war das erste Mal das ich länger als 5 Sekunden vor einem Mehlregal stand, weil bis jetzt habe ich eigentlich nur ganz normales Mehl in meiner Küche verwendet. In diesem Mehlregal entdeckte ich auch noch fertigen Sauerteig - nahm ich auch gleich mit, kann man ja vielleicht brauchen.

Nachdem ich dann am nächsten Tag das Buch durchblätterte, war ich schon fast wieder ratlos.... für ein Rezept 3 verschiedene Mehlsorten? und dann noch Vorteig und Quellstück? Und ich als Backdepp hatte keinen Plan!  Na toll.... ich hatte schon 3 Sorten Mehl daheim, aber die Falschen *lach* - aber das war mir jetzt ehrlich gesagt ziemlich egal - wird schon schiefgehn.

Ich wollte unbedingt ein Walnussbrot! Und das bekam ich auch! Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie stolz ich war, als ich das fertige Brot aus dem Ofen holte *übersganzegesichtstrahl*


Da ich bei dem Rezept so einige Sachen anders gemacht hab (wegen Mehlsortenmangel) schreibe ich Euch heute das Originalrezept aus dem Buch "Brot backen" auf, sonst würdet Ihr wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen *kicher*

Walnussbrot

Zutaten:

2 TL Hefegranulat
350ml lauwarmes Wasser
250g Hartweizenmehl
125g Roggenmehl
125g Weizenvollkornmehl
2 TL Salz
150g Walnüsse, grob gehackt

Zubereitung:

1. Die Hefe über 100ml des Wasser streuen, 5 Minuten ruhen lassen, rühren und auflösen. Mehlsorten und Salz zusammen in eine große Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken. Die aufgelöste Hefe hineingeben.

2. Nun wird mit einem Holzlöffel ein wenig Mehl vom Rand in die Hefemischung gerührt, bis eine dicke Masse entsteht. Die Schüssel abdecken und an einem warmen Ort (bei  mir das Bad) ca. 20 Minuten gehen lassen, bis der Hefeansatz vor sich hinschäumt.

3. Die Hälfte des restlichen Wassers in den Hefeansatz gießen und wieder das Mehl vom Rand nach und nach einrühren bis ein fester feuchter Teig entstanden ist. 

4. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsplatte geben und ca. 10 Minuten kneten bis er glatt und elastisch ist. Die gehackten Walnüsse dazugeben und mit einkneten.

5. Den Teig zurück in eine Schüssel geben und erneut zugedeckt 1,5 - 2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Teig abschlagen und 10 Minuten ruhen lassen.

6. Nun wird der Teig zu einem Brotlaib geformt. Ich habe den Teig geteilt und 2 längliche Stangen daraus gebastelt. Auf ein bemehltes Backblech setzen, abdecken und nochmals 45 Minuten gehen lassen.

7. Nach all der Warterei wandert das Brot nun in den vorgeheizten Backofen (200°C) und wird in 45-60 Minuten fertig gebacken. Das Brot ist fertig, wenn man gegen die Unterseite klopft und es hohl klingt.


Sieht doch gar nicht so schlimm aus, oder? Ich war jedenfalls sehr zufrieden mit meinem ersten Brot und musste es natürlich auch gleich lauwarm mit Butter vernaschen :-)

Da die Ganze Brotbackerei aber doch recht aufwändig ist, weiß ich noch ned so genau wie oft ich mir das antuen werde, aber ich kann zumindest sagen, dass gerade im Moment mein zweiter Teig im Bad vor sich hingärt ;-) Ich bin gespannt was dieses Mal herauskommt.....

***

Manche von Euch wundern sich sicherlich, warum es hier in den letzten Tagen so ruhig ist... ja mei was soll ich sagen... Weihnachten naht und das Jahr neigt sich so langsam dem Ende zu und meine Motivation die verkrümelt sich auch so allmählich und ich freue mich, wenn es endlich der 29. ist und ich in meinen wohlverdienten Urlaub gehen darf!  Ich wünsche all meinen Lesern einen schönen 4. Advent und das die kommenden Tage nicht zu hektisch werden.

Das hat man nun davon!

Es war der 17.August im Jahre 2010 als meine Abneigung gegen Ziegenkäse begann. An diesem Tage war ich wirklich sehr mutig gewesen und ich habe mich überwunden meine leckere Pasta damit zu versauen verfeinern. Von diesem Zeitpunkt an gingen Herr Ziegenkäse und ich getrennte Wege und ich vermisse ihn ehrlich gesagt auch nicht!

Doch alles sollte anders kommen! Am 4. Dezember erhielt ich meine erste Verkostungsbox von Foodiesquare. Ich freute mich unheimlich als ich den Deckel der Box abnahm, aber dann las ich als Erstes: "Bock auf Ziegenkäse?" NEIN bitte nicht! 


Aber da musste ich jetzt wohl durch! *jammer* - ich habe immerhin ein kleines Viertel davon verkostet und erneut festgestellt, dass das einfach nicht mein Ding ist und ich keinen Bock darauf habe! Ich muss aber dazu sagen, dass dieser Käse nicht so schlimm war wie der, der damals auf meiner Pasta gelandet ist! Das Übrigbleibsel wurde natürlich nicht entsorgt, sondern meine Kollegen haben es sich am nächsten Tag schmecken lassen :) 

So jetzt reicht's dann aber mit dem Ziegenkäse!!

Dachte und hoffte ich zumindest!! Aber es gibt da ja noch Sandra, welche auch seit kurzer Zeit mit Ihrem Foodblog from-snuggs-kitchen im Netz zu finden ist. Und Sandra würde für Ziegenkäse fast alles tun und liebt diesen abgöttisch und konnte meine Abneigung gar nicht verstehen und ärgerte mich damit immer ein bisschen. Gestern Abend offenbarte sie mir dann, dass ich heute doch bitte bis 12 Uhr mittags zuhause sein sollte. Hä? Wieso?

Es hatte sich ein 1,8kg schweres Päckchen auf den Weg nach Unterschleißheim gemacht.....

OH MEIN GOTT! Ich muss ganz schnell weg war mein erster Gedanke! Jetzt schickt sie mir einen 1,8kg Laib Ziegenkäse!!!! OH NEIN!

Ich hatte Angst!

Und heute früh so kurz nach 9 klingelte es an der Tür und ein Päckchen wurde abgegeben..... nachdem ich den Absender identifiziert hatte, stellte ich es erstmal zur Seite.... ich hab mich nicht getraut! 


Eine halbe Stunde später hatte ich genügend Mut gesammelt, um es zu öffen.....

Es befanden sich 2 liebevoll eingepackte Päckchen darin und eine Plastikbox mit TK-Erbsen, um die wertvolle Kost *hust*, die sich darunter befand nicht warm werden zu lassen.....

Ich wollte natürlich zuerst die Päckchen auspacken, aber nix da - darauf waren nämlich gleich Warnzettel gepappt.... *g*


MENNO!

Ok.... es beginnt also der 3. Teil meines Ziegenkäsetraumas....... und ich weiß ja nicht... das Wunderland sieht bei mir irgendwie anders aus.. ;) - aber immerhin hält sich der Ziegenkäse bis zum Januar *g* - bis dahin hab ich also Zeit das Lieblingsgericht von Sandra auszuprobieren.... :)


Nun dachte ich eigentlich, dass ich das Schlimmste überstanden hätte.... aber nein, der nächste Knall folgte zugleich *g*


Es kam ein kleines Kochbüchlein mit dem wundervollen Namen Ziegenkäse: frisch und aromatisch. Just Cooking ans Tageslicht... *nochmehrjammer*  

Ich war total am Boden zerstört und hätte auf der Stelle losheulen können. Hab ich das wirklich verdient?  Nachdem ich dann diesen Schock überwunden hatte, fiel mein Blick auf das zweite Päckchen:


Aha.... jetzt nach dem ganzen Gemeinheiten will Sandra alles wieder gut machen?? Ich weiß ja nicht ob das funktioniert.....


Ihr werdet es nicht glauben, aber es hat funktioniert! Denn ich hielt ein wundervolles Kochbuch mit dem Namen Brot backen in den Händen. Das ist ja wohl der Hammer und ich habe die kleinen Gemeinheiten mit dem Ziegenkäse gleich wieder verdrängt :-) Sandra Du bist echt wahnsinnig!! und ich danke Dir von ganzen Herzen dafür, auch wenn ich dieses Ziegenkäse-Späßchen schon ein bisschen fies fand ;-)


Weihnachtsbäckerei 5/5 - Mohn-Cookies mit weißer Schokolade, Neues in der Rubrik Drucksachen und Geschenke für mich

Gott sei Dank ist heut Freitag und das Wochenende steht vor der Tür, denn sonst hättet Ihr vermutlich noch ein paar Tage auf den letzten Part aus meiner Weihnachtsbackstube warten müssen :)

Die Cookies sind gut, aber meiner Meinung nach nichts Besonderes, aber mich hatte die Kombination aus Mohn und weißer Schokolade irgendwie neugierig gemacht, als ich das Rezept bei den Küchengöttern gefunden hatte. Die Kekse sind ruckzuck fertig und man braucht auch nicht wirklich viele Zutaten, aber ich denke eine Wiederholung wird es wohl nicht geben :)


Zutaten:
(für ca. 25 Stück)

100g weiße Schokolade
100g Mehl
50g ganze Mohnsamen (ich hab gemahlenen Mohn verwendet, weil der gerade im Haus war)
1/2 TL Backpulver
100g weiche Butter
100g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei

Zubereitung:

Da die Herstellung des Teiges wirklich blitzschnell geht, wird zuerst der Backofen auf 180°´C (Umluft 160°) vorgeheizt.

Die Schokolade grob hacken. Butter, Zucker, Ei und Salz kräftig verrühren und schaumig schlagen. Jetzt das Mehl, Backpulver und den Mohn dazugeben und unter die Masse rühren. Schokolade unterheben und gut vermengen.

Nun werden ca. walnussgroße Häufchen mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gesetzt.

Im vorgeheiztem Ofen ca. 11 Minuten backen, bis die Ränder leicht braun sind. Gut auskühlen lassen und in Plätzchendosen aufbewahren.

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Hier meine diesjähriges Plätzchen-Ranking:


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Und dann hatte ich heute noch einen weiteren Grund
zur Freude!



Meine 2. kleine Kolumne namens "Alice kocht!" ist in der Weihnachtsausgabe Nr. 64 vom Klingenthal Magazin erschienen *kreisch* Ich persönlich finde meine kleine vogtländische Weihnachtsgeschichte ja zauberhaft :)

Was meint Ihr?



Das liebevoll gestaltete Heftchen kann man bei Bedarf auch direkt online bestellen. Für einen Schnäppchenpreis von 2 € :-)

Und mein Stollenrezept, welches ich noch leicht abgewandelt habe findet Ihr HIER.

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Und da alle guten Dinge 3 sind, kam vor ein paar Tagen eine überraschende Mail von Melanie vom Foodblog touche-à-tout zu mir ins Haus geflattert. Vor einiger Zeit hatte sie ein kleines Gewinnspiel veranstaltet und ich hab ein Überraschungspaket gewonnen!!! *happy* 

Pünktlich zum Nikolaustag durfte ich dann meinen Gewinn bei der Post im Getränkemarkt abholen.Ich war natürlich total hibbelig, denn ich wusste ja nicht, was da für tolle Sachen aus dem liebevoll verpackten Kistchen zum Vorschein kamen....


Glühweinkuchen im Glas, Heidelbeerlikör und Apfel-Zimt-Likör


Und dann noch 4 wundervolle Marmeladen:

- Apfel-Vanille mit weißem Glühwein
- Winterapfel mit weihnachtlichen Gewürzen
- Heidelbeer & Amarena
- Bratapfel

Das alles wurde von Melanie selbst zubereitet. Wahnsinn oder? Ich freu mich total und werde mir diese Köstlichkeiten in den kommenden Tagen schmecken lassen :)

Vielen Dank noch einmal dafür liebe Melanie! :-)

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Und nun wünsche ich Euch allen ein wunderschönes Wochenende.

Weihnachtsbäckerei 4/5 - Himbeersterne und Geschenktipp's zu Weihnachten

Passend zum 2. Advent kommt heute Plätzchen-Rezept Nr. 4 zu Euch geflattert. Hierbei handelt es sich eigentlich um normale Ausstecherle, die mit Himbeerglasur verfeinert wurden, es muss ja nicht immer kompliziert und aufwändig sein, oder? :-)

Diese Sterne sind wirklich kinderleicht und können auch auf die Schnelle noch nachgebacken werden, wenn alle Plätzchen schon vor Weihnachten aufgefuttert wurden. Wegen der bunten Farben sind diese süßen Teilchen auch bei Kindern sehr beliebt.


Zutaten:
(für ca. 100 Stück)

250g Mehl
125g Zucker
125g weiche Butter
1 Ei

200g Puderzucker
4 EL Zitronensaft
2 EL Himbeermarmelade

Zubereitung:

Mehl, Zucker, Butter und das Ei mit den Händen verkneten und zu einer Teigkugel formen, welche dann im Kühlschrank erstmal ca. 1 Stunde ruhen darf.

Nach der Kühlzeit wird der Teig ca. 1/2 cm dick ausgerollt, beliebige Formen ausstechen (es müssen ja nicht unbedingt Sterne sein...) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

Im vorgeheiztem Backofen bei 200°C (Umluft 180°) ca. 8-10 Minuten backen, bis die Sterne hellbraun sind.

In der Zwischenzeit kann man den Puderzucker, den Zitronensaft und die Himbeermarmelade mit dem Schneebesen zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Mit einem Pinsel werden die Sterne dann in mühsamer Handarbeit mit der Glasur bestrichen. Wer mag kann dann noch verschiedene Dekoartikel verwenden, um die Sterne noch schöner zu machen :-)

Sobald die Glasur fest geworden ist, Plätzchen in einer Gebäckdose aufbewahren.

Fazit: Einfach und lecker und was fürs Auge :-)

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Im Titel habe ich ja schon erwähnt, dass ich noch einige Geschenktipps fürs Weihnachtsfest für Euch habe. Wenn es die Zeit zulässt verschenke ich natürlich gerne selbstgemachte Sachen, auch wenn es vielleicht nur eine große Tüte selbstgemachter Plätzchen ist, ich finde das ist nicht ganz so anonym und die meisten Menschen freuen sich auch darüber. Vor ein paar Jahren wurde zu Weihnachten bei uns ja immer irgendein Gutschein, oder das obligatorische Lieblingsparfum verschenkt, aber diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei! Ich finde man sollte Sachen verschenken, die man entweder vernaschen kann, oder die man auch wirklich braucht, oder die halt wirklich besonders sind und wenn möglich auch eine persönliche Note haben.

Wie wäre es z.B. mit einem eigenen Kochbuch das man seinen Lieben schenkt? Bei Fotokasten kann man seiner Kreativität wirklich freien Lauf lassen und wahre Kunstwerke kreieren. Ich glaube, wenn ich nicht selbst ein eigenes zum Geburtstag bekommen hätte, wäre ich nie auf diese Idee gekommen.


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Etwas das ich auch sehr gerne verschenke sind verschiedene Gewürze, welche man z.B. in einem kleinen Körbchen liebevoll arrangieren kann. Wer hier noch einen guten Gewürzdealer sucht, dem kann ich Konsumgut empfehlen, hier bekommt man meistens auch noch eine kleine extra Überraschung ins Päckchen gelegt - find ich toll :)

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Dann gibt es ja noch liebe Leute in der Familie, die mit dem Kochen nicht so wirklich viel am Hut haben. Aber mit einem kleinen Wink mit dem Zaunspfahl kann man es ja doch mal versuchen *grins* Mein Bruder wäre da z.B. so ein Kandidat *lach* da kommt ein Set mit Pizzazutaten aus Italien gerade recht - also eins wo man den Teig selbstmachen muss! Dieses kann man natürlich auch selbst zusammenstellen, wer es aber zeitlich mit dem Einkaufen und dem Verschicken nicht schafft, kann hier auch auf Onlineshops zurückgreifen. Bei Gustini gibt es z.B. wirklich tolle Geschenkideen, die auch bezahlbar sind!


Und als Dessert gibts dann hinterher kleine aromatische Trüffelpralinen aus Italien in vier verschiedenen Sorten, die dank des kleinen Säckchens direkt ans Geschenk gebunden werden können. Die mit Cafe sind übrigens total lecker!!



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Dann habe ich noch eine witzige Idee, die ich sehr originell finde. Ich kann nur hoffen, dass bestimmte Leute diesen Beitrag nicht lesen, sonst habe ich keine Überraschung mehr parat, deshalb schreibe ich hier mal keine großartigen Details und Ihr bekommt nur einen KLICK, aber ich möchte Euch diese schöne Idee einfach nicht vorenthalten, weil ich find das total süß! :)

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Und wer Märchenliebhaber in der Familie hat, die dazu auch noch gerne kochen, dem kann ich nur dieses wundervolle Kochbuch ans Herz legen. Ich habe ja HIER bereits darüber berichtet. Einfach zauberhaft!


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Es gibt doch noch einen Nachschlag, wie konnte ich das nur vergessen!!!!! Das Buch an sich kann man zwar noch nicht zu Weihnachten verschenken, da es erst im Frühjahr 2012 erscheint, aber man kann es ja schon vorbestellen und nen Gutschein verschenken. Toptipp des Tages:

von Astrid Paul alias Arthurs Tochter

Foto von amazon.de

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Und nun wünsche ich Euch noch einen wunderschönen heimeligen Adventsabend :-)

Es gibt was neues bei FoodieSquare - Die Verkostungsbox

Wer hier regelmäßig mit liest weiß sicherlich, dass ich ab und zu über die Tastybox von FoodieSquare berichte.  In der November-Edition gab es diesmal Gans, aber da ich Gans nicht mag, kam diese Box diesmal nicht für mich in Frage (Bei Sandra von "from-snuggs-kitchen" könnt Ihr aber einen Blick auf die GANS tolle Box werfen) und so wurde auch keine geordert.. schade eigentlich, weil ich mag den Überraschungseffekt beim Auspacken wirklich sehr gerne.

Aber was ist das? Es gibt jetzt 2 Boxen? Alternativ zur "Kochbox" wird jetzt auch eine reine Verkostungsbox mit 5-6 Produkten aus heimischen Manufakturen angeboten. Für alle diejenigen, die nicht immer kochen wollen, sondern lieber neue Produkte verkosten möchten, ist diese Variante wirklich klasse, kann ich mir auch gut als Weihnachtsgeschenk o.ä. vorstellen. :-)


Wie bei der normalen Tastybox, bekommt man vorab nur einen kleinen Tip, was denn so in der Box enthalten sein könnte. Bei der ersten Edition wurde uns als Tipp folgendes Video präsentiert:


Das hat ich wirklich neugierig gemacht, denn vom Weinessiggut Doktorenhof, hatte ich schon viel gutes gehört und auch gelesen, aber noch nie etwas probiert - ein großer Fehler! Denn in der Box war eine Flasche vom Feinsten Vierräuberbalsam enthalten und als ich den ersten Teelöffel vernaschte hat es mich fast umgehauen - hab noch nie so einen phantastischen außergewöhnlichen Essig probiert! Ein wahres Schätzchen und meiner Meinung nach das Highlight der Verkostungsbox!


Und was gabs noch? Eine kleine Flasche Kürbiskernöl - aber nicht aus der Steiermark, sondern aus Brandenburg, wo der Original Steirische Ölkürbis mit viel Liebe angebaut wird. Ja das gibts wirklich und wenn man sich die Geschichte  der Beelitzer Kürbiskernölmanufaktur so durchliest, bekommt man gleich Appetit auf die anderen angebotenen Produkte. Probiert habe ich das Öl noch nicht, aber bei der nächsten Suppe, oder Salat kommt es sicherlich zum Einsatz.


Ebenfalls aus der Kürbismanufaktur stammt eine Vielzahl von verfeinerten Kürbiskernen, die man in allen erdenklichen Varianten erhalten kann. In der Box gab es einmal Kürbiskerne mit Vollmilchschokolade, die den ersten Abend bei mir zuhause nicht überlebt haben *grins* - ruckzuck war alles aufgefuttert! Als zweite Sorte gab es Kürbiskerne mit Wasabi, die waren mir ehrlich gesagt etwas zu scharf und das mag ich ja nicht so besonders, aber auch diese Knabbereien fanden bei mir im Büro dankbare Abnehmer :-)


Und dann gabs da  noch das.....


Wer mich kennt, weiß mittlerweile das ich Ziegenkäse nicht mag! Ok.. ich hatte bis jetzt erst das vergnügen mit Ziegenfrischkäse, aber wenn ich daran zurückdenke.... NEIN das möchte ich wirklich nicht! *g* Und jetzt flattert mir ein Ziegencamembert vom Ziegenhof Leiner im Allgäu ins Haus.... Und nun? Erstmal in den Kühlschrank damit..... irgendwie wollte ich ja schon probieren....

Die Jungs von FoodieSquare haben diesen Käse mit dem oben erwähnten Vierräuberbalsam verkostet und sind begeistert davon! Ok... da muss ich jetzt durch! Und ich habs getan und überlebt. Ich muss sagen dieser Camembert ist nicht so ziegig und cremig weich und um ein Vielfaches besser als den Frischkäse den ich damals probiert habe. Aber trotzdem kann ich mich mit dem Geschmack nicht anfreunden! Is einfach ned meins! Aber soll ja keiner sagen, dass ich es nicht probiert hätte! *lach*

Fazit zur Verkostungsbox: 

Ich finde die Alternative zur klassischen Kochbox sehr interessant! Klar kann man auch hier nicht immer Glück haben und es können Produkte enthalten sein, die man nicht mag, aber probieren sollte man es auf alle Fälle - es kann ja doch passieren, dass man seine Meinung ändert. Aber auch hier soll es in Zukunft Anpassungsmöglichkeiten geben - so dass man Produkte die man überhaupt nicht mag von Anfang an über ein sogenanntes Geschmacksprofil ausschließen kann! Weil isch möschte keinen Ziegenkäse mehr haben! *lach* - aber der Essig in der Box hat das wieder herausgerissen, also alles gut :-)


Weihnachtsbäckerei 3/5 - Pecan-Schoko-Cookies und Einkehr im Wirtshaus zum Kreuzhof

Oh mann! Bei mir stapelt sich grad ein Rezept nach dem anderen und ich komm nicht dazu es zu verbloggen... geht's Euch gerade genauso, oder mach ich was falsch? ;-)

Irgendwie gehts im Dezember immer drunter und drüber... Firmenweihnachtsfeier, Plätzchenbacken, ein paar Kleinigkeiten für gute Freunde besorgen, Flug buchen, nebenbei noch arbeiten usw. aber das ist zum Jahresende ja schon fast normal.

Meine 3 Plätzchensorte die ich gebacken habe, hat mich leider nicht so wirklich vom Hocker gehauen :( und dabei mag ich Pecannüsse total gerne, aber das Rezept war wohl leider nicht so optimal, denn die Plätzchen sind gar nicht süß *lach* und das obwohl ne Menge Ahornsirup dran ist... und beim Teignaschen kam mir das Ganze eigentlich schon süß vor... komisch.. kann das sein das beim Backen die Süße vom Ahornsirup verfliegt??

Aber trotzdem werden die Cookies natürlich verputzt, mit nem Klecks Marmelade drauf, oder auch so zu nem süßen Kakao kann man sie schon essen ;-)


Zutaten:
(für ca. 40 Stück)

1 Tafel Edelbitterschokolade (80%)
40g Pecannusskerne
175g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
175g weiche Butter
100ml Ahornsirup (hier würde ich zukünftig eher braunen Zucker verwenden)
2 Eier

Zubereitung:

Zuerst wird die Schokolade mit dem Messer in grobe Stücke gehackt. Die Nüsse ebenfalls grob zerhacken.

Die weiche Butter mit dem Ahornsirup in einer großen Schüssel schaumig schlagen und dann die Eier unterrühren. Mehl mit Backpulver und einer Prise Salz mischen und unter die Masse rühren. Die Schokolade und die Nüsse unterheben und alles gut vermengen.

Jetzt werden ca. walnussgroße Häufchen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gesetzt.

Im vorgeheiztem Backofen bei 180°C (Umluft 165°C) ca. 12-15 Minuten fertig backen und dann gut auskühlen lassen.


Und zum Nachschlag gibts heut noch eine kleine Restaurant-Empfehlung. Wir hatten gestern unsere Firmenweihnachtsfeier und diese findet jedes Jahr in einem Wirtshaus hier im Umkreis statt - und da wir letztes Jahr mit unserer Auswahl eher nicht so zufrieden waren, habe ich diesmal unsere Feier im Wirtshaus zum Kreuzhof in Oberschleißheim gebucht. Leider gibts keine Fotos, da ich meine Kamera nicht unbedingt mitschleppen wollte :-(

Das Wirtshaus liegt nur ca. 5 Autominuten von mir entfernt und ich bin schon 1000 mal daran vorbeigefahren, aber drin war ich noch nie - ein Fehler! Denn das essen war wirklich ausgezeichnet und die Atmosphäre war klasse. Alles war weihnachtlich geschmückt und in den urigen gemütlichen Gasträumen herrschte eine wunderschöne Stimmung. Im Gasthaus werden typische bayerische Gerichte serviert und ich hatte folgende Leckereien für ein Buffet bestellt:

Vorspeise:

Geräucherte Forellenfilets von der Fischzucht Nadler mit frischer Meerettichsahne
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Hausgemachter Obazda mit roten Zwiebeln und Salzstangerl
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Niederbayerisches Bauerngeräuchertes mit Kren und Essiggurken

Suppe:

Ochsenkraftbrühe mit frischen Pfannkuchenstreifen und Schnittlauchröllchen

Hauptspeisen:

Ofenfrischer Schweinebraten in Dunkelbiersoße
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Marinierte Hähnchenkeulen in Rotweinsoße
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Lammhaxerl mit Rosmarinjus
***
Lachsfilet vom Grill

Beilagen:

Kartoffel- und Semmelknöderl
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Kartoffelgratin
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Rosmarinkartoffeln
***
Apfelblaukraut

Dessert:

Frischer Apfelstrudel mit warmer Bourbonvanillesoße
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Mousse au Chocolate mit frischen Früchten


Das Essen war wirklich durch die Bank total lecker und ich hab mich fast überall durchprobiert und hatte dann am Ende nen richtigen Kugelbauch *grins* Das war mit Sicherheit nicht mein letzter Besuch im Wirtshaus zum Kreuzhof.

Die Preise fand ich übrigens auch recht günstig und die Portionen sind wirklich riesig. Wer einmal in der Nähe ist sollte hier einmal vorbeischauen:

Wirtshaus zum Kreuzhof
Kreuzstr. 1
85764 Oberschleißheim

Reservierung empfehlenswert!