Tastybox - Überraschungsbox für Foodies per Post

Ach ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll!! Vor etwa 3 Wochen bin ich zufällig auf die Homepage von FoodieSquare gestoßen. Als ich dann so darauf herumstöberte, wurde meine Neugier immer größer!


Bildquelle: www.foodiesquare.de

Aber was in Gottes Namen ist das fragt Ihr Euch sicher jetzt?? Ok, ich versuche es Euch zu erklären.

Zwei junge nette Münchner dachten sich, dass es doch irgendeine Möglichkeit geben muss, um regionale, nachhaltige Lebensmittel aus Spitzenmanufakturen aus Deutschland für jedermann zugänglich zu machen. So machten sich die Zwei auf Tastytour durch unzählige Regionen unseres Landes (man nennt solche Leute übrigens auch Foodhunter) um die besten Produkte ausfindig zu machen. Die Lebensmittel, die es dann in die engere Auswahl geschafft haben, werden in Zusammenarbeit mit Slow Food, regionalen Spitzenköchen, Sommeliers und Foodies auf Teufel komm raus getestet und verkostet. Und um diese Produkte dann an die Menschen da draussen weiterzugeben, wurde die Tastybox geboren.

Ich finde das klasse!

Es handelt sich hierbei um ein "Überraschungspaket" welches man derzeit 1x im Monat bestellen kann. Je nach Haushaltsgröße gibt es verschiedene Varianten. Egal ob für 2 Personen, oder 8 Personen - die Box enthält alles für eine komplette Mahlzeit. In der Box ist ebenfalls ein erprobtes Rezept enthalten, welches lt. FoodieSquare innerhalb von 30 Minuten auf dem Tisch steht. Auch bei der Lieferung kann man sich aus 3 Tagen  den perfekten Termin heraussuchen, um die Box auch persönlich entgegenzunehmen. Da auch frische Lebensmittel wie Fisch oder Fleisch enthalten sind, wäre es sehr schlecht, wenn die Box dann irgendwo ein paar Tage herumsteht - Das wäre fatal!!

Ich denke für den Einstieg genügen diese Informationen aus, wer jetzt genauso neugierig wie ich geworden ist, der kann auf der Homepage von FoodieSquare weitere Details erfahren.

Da ich diese Idee wirklich grandios finde, schrieb ich nach meiner Entdeckung eine nette Email an die 2 Foodhunter und teilte ihnen meine Begeisterung mit. Ich schrieb unter anderem, dass die Tastybox mit Sicherheit sehr viele Anhänger finden wird und ich würde meinen Lesern (also Euch!) gerne davon erzählen. So entstand ein sehr schöner Kommunikationsaustausch und das Ende vom Lied war, dass ich eine Tastybox zum Ausprobieren bekam. Und seit dieser Email, war ich natürlich total hibbelig, denn ich wusste ja nicht was mich erwartet. Man weiß vorher ja nicht, was sich in der Box befindet..... Ach ist das alles aufregend!

Und gestern war es dann endlich soweit! Da ich unter der Woche eigentlich nur im Büro anzutreffen bin, liess ich mir die Box dorthinliefern. Pünktlich um 9 kam diese dann mit DHL Express bei mir an.

Natürlich war ich neugierig und konnte nicht bis zum Feierabend warten, also musste ich sie einfach öffnen. Die Lebensmittel werden in einer Styroporbox geliefert, alles gut verpackt und frische Ware - wie in diesem Fall Seehechtfilet liegt auf Eis am Boden der Box. Das Rezept und die Herkunftsdetails der Produkte sind in einer extra Folie verpackt, welche liebevoll mit einem Schleifchen dekoriert wurde.  Gefällt mir!

Ein Problem gab es aber dennoch!!! Als ich den Deckel öffnete, lachten mich 2 wunderschöne Bio-Paprikaschoten an..... Mist!! Ich ess doch keine Paprika!!!! Ok, mit sowas muss man natürlich rechnen, wenn man eine Überraschungsbox bekommt *lach* Aber wie ich bereits erfahren habe, gibt es auch hier in Zukunft eine Lösung!! :-) Bei Bestellung der Box kann angegeben werden, welche Produkte man nicht isst oder nicht verträgt!! Sehr gut!

Und nun möchte ich Euch gerne zeigen, was in der Juli-Box enthalten war. (das ist übrigens die kleinste Größe für 2 Personen)


Der Inhalt:

ca. 300g frisches Seehechtfilet
150g Sparkling Volcano Reis von lotao incl. Elixier
1 Stück Bergkäse Royal - 15 Monate gereift von der Sennerei Lehern
Aprikosensenf aus dem Hause Mostarda
2 Sommerlebkuchen der Bäckerei Friedmann
1 Frühlingszwiebel*
1 Zitrone*
2 Paprikaschoten* (welche von mir durch Zucchini und Tomaten ersetzt wurden)

*Bioprodukte vom Markt in Cuxhaven


Und dann gings auch schon mit der Kocherei los. Da ich ja was Fisch betrifft null Ahnung habe, war ich ganz froh über das beigefügte Rezept. :-) Ich bin ja nicht so die große Fischesserin (wenn dann gibts mal Wildlachsfilet oder sowas), aber ich probiere ja fast alles aus.

Seehechtfilet auf Zucchini-Tomaten-Gemüse mit Volcano Reis


Zubereitung:

Da der Reis von allen Produkten am längsten braucht, wird dieser mit der doppelten Menge an Salzwasser als erstes auf den Ofen gestellt. Der Reis braucht ca. 25 Minuten bis er fertig ist.

In der Zwischenzeit wird in meinem Falle die Zucchini und die Frühlingszwiebel in Scheiben geschnitten. Das Gemüse wird dann in Olivenöl angeschwitzt und mit frischem Thymian verfeinert. Ein paar Minuten dünsten, so das alles noch einen leichten Biss hat. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Das Seehechtfilet portionieren, mit Zitronensaft beträufeln, salzen und pfeffern. Anschließend wird das Filet mit der Hautseit noch in Mehl gewendet. Bei kleiner Hitze wird das Filet dann auf der Hautseite gebraten, bis die sich die obere Seite weiß färbt. Dann das Filet wenden und auf der Fleischseit noch kurz anbraten.

Inzwischen ist auch der Reis fertig - dieser wird noch mit dem passenden Ingwer-Orangen Elixier abgeschmeckt und schon kann das Ganze angerichtet werden. :-)


Der Fisch in Kombination mit den anderen Zutaten war wirklich total lecker und ich habe es auch hinbekommen, dass dieser nicht trocken war :-) war ja immerhin mein erster Versuch dieser Art.


Im Rezeptvorschlag von FoodieSquare wird zum Nachtisch der Bergkäse mit Aprikosensenf gerreicht. Klar kann man das auch so machen und das ist auch megalecker, aber ich wollte noch bisserl was basteln ;-)

Und was kam dabei raus? Was ganz einfaches und total leckeres, was ich so auch noch nie gemacht hab!

Bergkässtangerl mit schwarzem Sesam und
Aprikosensenf zum Dippen

Zubereitung:

Ihr braucht dafür eigentlich als Extrazutaten nur noch fertigen Blätterteig und ein Ei.

Den Blätterteig auf der Arbeitsplatte ausbreiten und mit einem verquirlten Ei bepinseln. Der Bergkäse wird gerieben und mit geräuchertem Paprikapulver verfeinert. Das ganze wird nun auf die Hälfte des Teiges gestreut. Nach Geschmack kann man jetzt noch schwarze Sesamkörner, Mohn, Kürbiskerne usw. darauf verteilen. Jetzt wird die zweite leere Hälfte des Teiges zugeklappt und mit den Händen oder einem Nudelholz angedrückt.

Den Teig in ca. 1,5 cm große Streifen schneiden und dann mit den Händen verzwirbeln. Das sieht dann so aus:



Die Kässtangerl werden dann im vorgeheiztem Backofen (Umluft ca. 200°) ca. 8 Minuten gebacken. Den Aprikosensenf zum Dippen dazugeben. der Senf ist übrigens auch total lecker - ich mag ja eigentlich nur den typischen bayrischen Weisswurschtsenf, aber dieser hier könnte durchaus  in Zukunft ebenfalls in meinem Kühlschrank stehen.

Ein schneller, leckerer Snack!


Fazit: Ich bin wirklich begeistert von der Tastybox und den enthaltenen Produkten. Ich finde es wirklich toll, dass man jetzt die Möglichkeit hat Lebensmittel auch in kleinen Mengen zu probieren und zu testen und dann daraus noch ein komplettes Essen zubereiten kann. Ich werde mit Sicherheit bei den kommenden Boxen wieder dabeisein!! Sehr empfehlenswert!

Vielen Dank an Sammy und Guerson und dem gesamten FoodieSquare Team, dass ich bei der ersten Tastybox dabeisein durfte.





Da mach ich doch mal mit!

Also ich vorhin bei Facebook gerade die Neuigkeiten durchgestöbert hab, fiel mir der Kühlschrank im Hause Widmatt auf. Draufgeklickt und entdeckt, dass grad mal wieder ne Kühlschrankparade die Runde macht. Auch einige andere Foodies haben schon ihre Türen geöffnet. Unter anderem Petra von Chili & Ciabatta und zorra vom kochtopf.

Und da ich ja fast für jeden Spaß zu haben bin, habe ich kurz in meinen Kühlschrank geschaut, um zu guggen, ob dieser für die Öffentlichkeit zumutbar ist *g* - naja mei so schlimm isses auch wieder nicht.

Oder? ;-)



So und jetzt seid Ihr dran! ;-)



*16* - Pasta mit Speck, Lauch und Ricotta - Pasta Muzzupappa

Weg mit dem Speck! - Keine Angst jetzt kommt kein Rezept, um den Schlankheitswahn zu unterstützen *g* Eher im Gegenteil, denn Chef Hansen posaunt in diesem Monat in die Welt hinaus: Ran an den Speck! und bitte uns um die Teilnahme am monatlichen kochtopf Blogevent.

Da mach ich doch glatt mit, auch wenn ich nicht unbedingt ein Fan von normalem Speck bin, aber es gibt ja mittlerweile noch einige andere Varianten auf dem Markt. Wie z.B. Pancetta, einem italienischen Bauchspeck vom Schwein, den man in Italien je nach Region auf unterschiedliche Weise herstellt. Pancetta ist im Vergleich zum herkömmlichen Speck eher mild und zart und wird meistens in dünnen Scheiben angeboten.

Isser nicht hübsch?


Und wenn wir schon bei Bella Italia und Pancetta sind, fehlt eigentlich nur noch Pasta! Ich bin ja im wahrsten Sinne des Wortes ne richtige Nudel *g* - also wandern mal wieder Nudeln in den Topf.

Mein heutiges Rezept stammt wieder aus meinem "Projektkochbuch" Mille-Sughi - auf das wir die 1000 voll kriegen! *augenverleier* Warum das Rezept Muzzupappa heíßt, konnte ich leider nicht herausfinden, aber vielleicht hat ja jemand von Euch nen Tip für mich?


Zutaten:

400g Pasta nach Wahl - bei mir gabs diesmal Orecciette
150g Pancetta
1 Stange Lauch
1 EL Olivenöl
100ml Sahne
150g Ricotta
50g geriebener Parmesan
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst wird der Pancetta in dünne Streifen geschnitten. Den Lauch putzen und in dünne Scheiben schneiden. (Im Originalrezept wird nur der weiße Teil des Lauchs verwendet, aber ich habe auch den grünen Teil mit verarbeitet, um ein bisschen Farbe ins Spiel zu bringen).

Inzwischen Wasser für die Pasta aufsetzen und diese dann al dente kochen.

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und den Pancetta darin anbraten. Die Lauchringe dazugeben und ca. 5 Minuten schmoren lassen.

Nun wird die Sahne dazugegeben und das Ganze wird so lange gekocht bis eine leicht cremige Konsistenz entstanden ist. Ricotta dazugeben und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Gut verrühren und dann wird der Parmesan untergerührt.

Die Pasta, die inzwischen fertig ist, gut abtropfen lassen und dann vorsichtig mit dem Sugo vermengen und anschließend servieren. Nach Belieben kann jetzt noch extra Parmesan über die Pasta gegeben werden.

Fazit: Geschmacklich sehr lecker, aber das Aroma könnte etwas stärker sein, irgendwie fehlt mir bei diesem Gericht das Gewisse etwas, was nicht heißen muss das es nicht schmeckt. Eventuell kann man hier mit frischen Kräutern noch ein bisschen Pep reinbringen.

Blog-Event LXX - Ran an den Speck (Einsendeschluss 15. August 2011)

Blumenkohlcurry mit Datteln und roten Linsen

Zur Abwechslung gab es am Freitag mal wieder was aus der vegetarischen Sparte. Ich hatte einen wunderschönen Blumenkohl gekauft und wollte diesen mal anders als sonst zubereiten. Normalerweise gibt es Blumenkohl bei mir als normales Beilagengemüse, oder paniert.

Bei der Rezeptsuche blieb ich bei lecker.de bei dieser Blumenkohl-Linsen-Pfanne hängen. Meiner Meinung nach ist der Titel des Rezeptes nicht optimal gewählt, deshalb die kleine Änderung von meiner Seite aus. :-)

Glücklicherweise hatte ich auch alle benötigten Zutaten im Hause, unter anderem auch getrocknete Datteln, die mit in meinem Gewinnerpäckchen vom Mediterranen Kochevent von tobias kocht! waren. Unter anderem wird bei diesem Rezept normales Currypulver verwendet, was ich ja persönlich gar nicht mag, also griff ich zu einer himmlischen Gewürzmischung namens Calypso Tropical aus dem Hause Herbaria und diese Entscheidung war goldrichtig! Ich mag ja die Bio.Gewürze und Feinschmecker-Mischungen total gerne, weil es wirklich etwas besonderes ist (zwar nicht ganz billig, aber die Investition lohnt sich auf alle Fälle)

Das Ergebnis war wirklich phantastisch und ich musste mich wirklich beherrschen, das ich nach dem Essen nicht den Teller ausleckte *g*


Zutaten:

1 kleiner Kopf Blumenkohl
4 Möhren
80g getrocknete Datteln
200g rote Linsen
500ml Gemüsebrühe
200g griechischer Joghurt
1 TL Speisestärke
frischer Koriander

Zubereitung:

Zuerst den Blumenkohl putzen, waschen und in kleine Röschen zerteilen. Die Möhren werden ebenfalls geschält, halbiert und in Stücke geschnitten. Die Datteln halbieren, den Kern entfernen und in kleine Stückchen schneiden.

Etwas Pflanzenöl in einem großen Topf erhitzen und den Blumenkohl und die Möhren darin anbraten. Linsen und Datteln dazugeben und kurz mitbraten. Jetzt wird die Currymischung darübergestreut und das Ganze wird mit Gemüsebrühe aufgefüllt. Alles gut verrühren und ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Die Hälfte des Joghurts mit der Speisestärke verrühren und kurz vor Ende der Kochzeit unter das Curry rühren. Bei Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kurz vor dem Servieren den restlichen Joghurt als Topping auf das Curry geben und mit frischem Koriander bestreuen.

Fazit: Mir hat das Curry total gut geschmeckt. Durch die Datteln hat das Ganze eine leicht süßliche Note und es schmeckt alles sehr aromatisch. Sehr empfehlenswert!

*15* - Pasta mit Salsiccia und Sahne - Pasta alla norcina

Am vergangenen Donnerstag ging in Unterschleißheim trotz bedecktem Himmel und Dauerregen die Sonne auf - und zwar in meinem kleinen Foodieherzen :-)

Was kommt den jetzt wieder denkt Ihr bestimmt - richtig?

Für die meisten Einwohner von Unterschleißheim ist es sicherlich nichts Besonderes, dass wir jetzt um ein Einkaufzentrum (UEZ) reicher sind. Da ist es am Wichtigsten, was es am Eröffnungstag für Schnäppchen gibt und das man an tausenden von Glücksrädern drehen darf, in der Hoffnung das man irgendeinen Mist gewinnt den kein Mensch braucht *g*

Doch bei mir ist das anders! (ok... ich bin ja auch ned normal). Als ich vor ein paar Wochen mitbekam, dass in das neue Einkaufszentrum ein wirklich großer Edeka einziehen soll, war ich schon gespannt. Klar gibt es hier in Unterschleißheim etliche Discounter und auch ein Kaufland, aber wenn man mal etwas Besonderes braucht ist man total aufgeschmissen :-( nen guten Metzger gibts hier auch ned, von frischem Fisch ganz zu schweigen und besondere Kräuter usw. sucht man hier leider vergebens.

Dann war es soweit! Da der neue Edeka eigentlich direkt neben meinem Arbeitsplatz liegt, huschte ich in der Mittagspause mal schnell über den Rasen, um mir einen ersten Eindruck zu verschaffen. Immerhin hatte ich dazu knapp 30 Minuten Zeit ;-)

Erster Eindruck - WOW. Die Gemüseabteilung ist riesig und es gibt unter anderem Süßkartoffeln, frische Kräuter die nicht alltäglich sind, wie z.B. auch Koriander :-) Zweite Anlaufstelle war dann die Fleischtheke! Und dann sah ich SIE da liegen!!, in 3 verschiedenen Sorten. Frische Salsiccia!!  Ich hab echt gedacht ich seh ned richtig! Ich habe dann direkt den freundlichen Verkäufer gefragt, welche Sorten das denn sind und ob sie dieses tolle Wurscht dauerhaft im Angebot hätten. Er meinte das weiß er nicht, da er nur 3 Tage hier ist (ich vermute mal zur Einarbeitung der neuen Mitarbeiter. Die vorhandenen Sorten beschrieb er mit: Thymian, Petersilie und Chili. Ok, die klassische Variante mit Fenchel gab es nicht, also entschied ich mich für die Thymian-Salsiccia. (Der freundliche Fleischmann hatte aber keinen Schimmer was er da tatsächlich gerade verkaufte, aber dazu später mehr!) Die Wurst kostete zwar ein kleines Vermögen, aber das war mir in diesem Moment egal, weil ich die ja sooooooo sehr mag und ich so glücklich war, dass es sie jetzt auch hier zu kaufen gibt, deshalb hat sie auch ein eigenes Foto verdient ;-)


Nach der Arbeit ging es dann schnurstracks nach Hause und ich suchte in meinem Mille-Sughi nach einem passenden Rezept, welches ich dann auch schnell fand. Ein Pastagericht ohne großen Schnickschnack, wo die Salsiccia gut zur Geltung kommt.

Als ich dabei war die Salsiccia vom Darm zu entfernen, war ich etwas überrascht und och gleichzeitig erfreut. Im Fleischbrät tummelten sich lauter kleine Fenchelsamen! Hach also doch ne klassische Variante!!! Aber der gute Mann von der Fleischtheke wusste das nicht, schade eigentlich, aber auch verständlich, weil solche ausgefallenen Sachen gab es ja bis jetzt hier nicht zum kaufen. Ich werde mein nächsten Kauf aber wieder fragen, mal schaun was ich dann zu hören bekomme *g*

Aber nun zum Rezept, Zubereitung total einfach und schnell und geschmacklich natürlich der Hammer! Dabei brauchts ned viel an extra Gewürzen, da reicht schon ne gute Salsiccia und a bisserl Parmesan und ich bin glücklich und zufrieden :-)


Zutaten:

1 große Zwiebel
200g Salsiccia
100ml trockener Weißwein
250ml Sahne
50g geriebener Parmesan
Salz und Pfeffer
Olivenöl
Pasta nach Wahl (ich hab mich für Linguine entschieden)

Zubereitung:

Zuerst wird die Zwiebel in feine Halbringe geschnitten und in heißem Olivenöl glasig angeschwitzt. Die Salsiccia wird nun bröckchenweise dazugegeben und einige Minuten mitgebraten.

Alles mit dem Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Jetzt kommt die Sahne dazu und alles wird gut verrührt. Ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis eine leichte sämige Konsistenz entstanden ist. Das Sugo nun mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Pasta sollte inzwischen auch al dente sein und sollte gut abgetropft sein.

Nun wird der geriebene Parmesan in das Salsicciasugo gerührt und am Schluss werden die Nudeln untergehoben. Nochmals mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken und sofort servieren und geniessen. :-)

Das war übrigens Rezept Nummer 15 von 1000 *lach* aus meinem Mille-Sughi Projekt, also ich habe noch einiges vor mir!


Nachfolgend die Top 3 meiner bisher nachgekochten Pastaköstlichkeiten:





Mal schaun, welches der nachfolgenden Rezepte diesen Favoriten den Rang abläuft.



Mr. Slow kann's auch schnell - Möhrendurcheinander

Da der gestrige Tag schon fast einem regnerischen kalten Herbsttag glich, musste abends etwas Wärmendes her! Auf dem Nachhauseweg holte ich dann noch schnell ein paar frische Kartoffeln und Möhren, um daraus dann einen leckeren Eintopf zu basteln.

Als ich dann so beim Schnippeln war, dachte ich mir - das dürfte doch auch im Slowcooker mit der Schnellgarstufe innerhalb von 1,5 Stunden machbar sein? Also wanderte der normale Topf wieder in den Küchenschrank.

Und wie das ging! Und während Mr. Slow so vor sich hin köchelte, konnte ich nebenbei noch aufräumen und einige Sachen im Haushalt erledigen. Weil man muss nicht umrühren und auch keine Angst haben das etwas überkocht. Ich muss sagen Mr. Slow wird mir immer sympathischer!


Zutaten:

ca. 5 große Kartoffeln
ca. 8 Möhren
1 rote Zwiebel
roher Schinken in Würfelchen geschnitten
ca. 1 Liter Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
etwas Butter und ein Schuss Schlagsahne
frische Petersilie

Zubereitung:

Schinken und Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Dann wird die Anbratfunktion des Flavour Savours aktiviert und Würfelchen werden in etwas Butterschmalz angebraten.

Kartoffeln und Möhren ebenfalls würfeln und in den Slowcooker geben. Die Gemüsebrühe dazugeben und das ganze leicht mit Salz und Pfeffer würzen.

Nun wird die Schnellgarstufe (1,5 Stunden) aktiviert und los gehts!

Ca. 10 Minuten vor Ende der Kochzeit, wird der gesamte Inhalt mit Hilfe eines Breistampfers grob zerstampft. Ein Stückchen Butter und einen Schluck Sahne dazugeben und alles gut verrühren. Wer mag kann jetzt auch noch ein paar Wiener Würschtel mit in den Topf geben.

Nach Ende der Garzeit hält der Flavour Savour auf Wunsch übrigens auch noch 2 Stunden warm :-)

Und mein Möhrendurcheinander war soo lecker und ohne großen Aufwand zubereitet. TOP!

Tattaaaa - Die Gewinner stehen fest!

Ach herjeee! - Als ich gerade auf das heutige Datum schaute, wurde es mir gleich ein bisschen heiß!! Ich hätte ja fast die Auslosung der Gewinner von meinem Bloggeburtstags-Gewinnspiel vergessen.

Nun aber schnell!

Vielen Dank noch einmal für die vielen Glückwünsche und Kommentare, ich habe mich wirklich riesig gefreut! Insgesamt wandern nun 30 mögliche Gewinner in den Lostopf.

Aber wie mach ich das jetzt am besten?? Einzelne Lose basteln und dann ziehen? Hmm das dauert ja sooo lange! Ich erinnerte mich, dass ich letztens auf irgendeinem Blog so eine tolle Slotmachine gesehen habe, die die Namen dann auslost. Also hab ich mal schnell gegoogelt und wurde dann auch bei Classtools.net fündig. :-)

Also dann mal los - Beginnen wir mit Platz 3:


Und die Gewinnerin ist Mrs. Cake von Sarah's Torten und Cupcakes
(vielleicht gibts ja dann ne Torte mit schwarzem Reis? *g*)


Weiter geht es mit Platz 2:


Und dieses kleine Büchlein hat eine weite Reise vor sich, Paule von paules ki(t)chen ist die zweite Gewinnerin.


Trommelwirbel!!! Gleich kommt Platz 1:


Sylvia von rock the kitchen! kann mit den lotao - Stäbchen in ihrer Küche ein kleines Trommelwirbelkonzert veranstalten ;-)



Herzlichen Glückwunsch an die 3 Gewinnerinnen!!


Bitte schickt mir doch Eure Anschrift an kulinarischeswunderland@googlemail.com , damit ich in den nächsten Tagen die kleinen Päckchen fertigmachen kann :-)




Hühnerfrikassee aus dem Slowcooker

Gestern war es mal wieder so weit und Mr. Slow musste wieder seine Dienste in meiner Küche aufnehmen. Dieses Mal entschied ich mich erneut für ein Fleischgericht, jedoch mal mit der Zugabe von Gemüse.

Meine Wahl fiel auf das Hühnerfrikassee, welches ebenfalls aus dem Buch "Die neue Art zu kochen - Slowcooking - Crockpot kochen" stammt. Das Rezept wurde auch bereits im Crockyblog mit großer Begeisterung ausprobiert.

Die Vorbereitung des Hühnerfrikassees nimmt nur ein paar Minuten in Anspruch und so konnte ich gestern noch die Sonne auf meinem Balkon geniessen.

Anders wie bei meinem Biergulasch, werden hier die Zutaten in den Flavour Savour geschichtet und ohne Umrühren entsteht dann ein leckeres Hühnerfrikassee.

Im Originalrezept wird hier die HIGH Funktion mit 3 Stunden verwendet, bei meinem Slowcooker habe ich mich für die Stufe 3 entschieden, welche in der Bedienungsanleitung mit einer Garzeit von 4 bis 6 Stunden angegeben ist. Nach 3 Stunden habe ich dann aber die Abbruchtaste gedrückt, da das Hühnerfleisch meiner Meinung nach perfekt war.

Für die nächsten Modelle aus dem Hause Morphy Richards wäre es vielleicht angebracht, wenn man die Stunden noch per Hand regulieren könnte, weil das schon ein bisschen blöd ist, wenn man dann den Garprozess manuell abbrechen muss.

Mit dem Ergebnis war ich aber sehr zufrieden, das Fleisch war nicht trocken und die Aromen der anderen Zutaten haben sich sehr gut entfaltet.


Da bei diesem Hühnerfrikassee TK-Erbsen und frische Champignons verwendet wurden, die die ganze Zeit mit im Topf waren - gab es natürlich am Ende kein optisches Highlight (keine grasgrünen Kügelchen) aber mich hat das jetzt nicht sonderlich gestört, aber sollte ich noch einmal Gemüse mit in den Slowcooker geben, dann werde ich dieses später hinzugeben und schauen was dann passiert :-)

Zutaten:
(für den 3,5 Liter Slowcooker)

500g Hühnerbrust
250g frische Champignons
250g TK-Erbsen
250ml Hühnerbrühe
100ml Sahne
2 TL Speisestärke
Salz, Pfeffer
frische Petersilie
Zitronensaft

Zubereitung:

Die Hühnerbrust in kleine Würfel schneiden und auf dem Boden des Slowcookers verteilen. Anschließend die Champignons in Scheiben schneiden und darüber geben. Als dritte Schicht kommen dann noch die Erbsen dazu.

Nun wird die Hühnerbrühe in den Topf gegossen und das Ganze wird leicht mit Pfeffer und Salz gewürzt.

Deckel drauf und auf Stufe 3 (HIGH) 3 Stunden garen. Und nicht umrühren! ;-)

30 Minuten vor Ende der Garzeit - die Sahne mit der Stärke vermischen und unter das Frikassee rühren und zu Ende köcheln lassen. Dann noch nach Geschmack mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken und ab gehts auf den Teller.

Beim Crockyblog ist übrigens die große Version des Flavour Savours im Test und es wurde auch bereits kräftig gekocht und experimentiert:

- Schweinebraten mit Aprikosen-Senf-Glasur
- Beef Madras
- Quarkpudding

Für den kleinen Heißhunger: Kokos Kirsch Muffins

Vorhin gelüstete es mich nach irgendetwas Süßem - aber keine Schokolade, Gummibären oder ähnliches im Haus!*kreisch* Also musste ich mir wieder was einfallen lassen und erfinderisch werden.

In meinen Schränken fand ich dann noch noch ein paar brauchbare Zutaten, aus denen man etwas basteln konnte. Der Hauptbestandteil sollte also irgendwie aus Kokosflocken und einem Glas Kirschen bestehen *g*

Muffins dürften gehen, dachte ich mir so - die Grundzutaten hat man ja meistens im Hause. Also ratz fatz alles zusammengerührt und Ergebnis waren diese leckeren Küchlein:


Gemacht sind sie auch ganz schnell :-) und schmecken tun sie auch ganz lecker. Der einzigste klitzekleine Minuspunkt war, dass sie einen Tick süßer sein könnten, aber da kann man ja noch irgendwas drüberstreuen :-)

Zutaten:
(für ca. 12 Stück)

1 Glas abgetropfte Sauerkirschen
250g Mehl
1 Päckchen Backpulver
100g Kokosraspel
100g Zucker
1 EL selbstgemachten Vanillezucker
2 Eier
100ml Milch
1 Becher Schmand
75ml Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Kirschen mit dem Schneebesen zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Natürlich kann man das auch mit dem Mixer machen, aber ich hatte heute keine Lust, die ganzen Gerätschaften wieder aus dem Schrank zu holen ;)

Eine Muffinbackform mit Papierförmchen bestücken und den Teig einfüllen. Die abgetropften Kirschen auf den Teig geben und leicht andrücken.

Da ich nur ein 6er Muffinblech habe, wurde der Rest des Teiges in kleine Porzellanförmchen aufgeteilt - auch das hat hervorragend geklappt :-)

Den Backofen vorheizen (160° Heissluft oder 180° Ober-/Unterhitze) und die Muffins in ca. 25 Minuten fertigbacken.

Zitroniges Himbeervergnügen auf Mozzarella

Nach langsam kommt jetzt schnell! Warum? Weil ich noch schnell einen Beitrag zum kunterbunten kochtopf - Blogevent, welches diesmal von rock the kitchen betreut wird, beisteuern möchte. In den letzten Tagen gab es zwar einige Sachen die in diese Kategorie gepasst hätten, aber irgendwie bin ich noch nicht dazugekommen, diese zu verbloggen.

Da es heute auf meinem Balkon gefühlte 40 Grad hat gibts zum Abendessen nur etwas schnelles, leichtes, erfrischendes.

Mozzarella und Tomaten sind in meiner Küche eigentlich immer vorhanden, aber auf Dauer wird das ja auch irgendwie langweilig, als mal was neues ausprobieren. Ich habe schon öfters gehört und gelesen, das Früchte wie Erdbeeren, Mango usw. hervorragend zu Mozzarella passen, dann dürfte das ja auch mit Himbeeren kein Problem sein.



Zutaten:

1 Kugel Mozzarella
1 Schale frische Himbeeren
Zitronenthymian
Zitronenpfeffer
Himbeeressig
Walnussöl
etwas Agavensirup zum Süßen

Zubereitung:

Aus Öl, Essig und dem Sirup ein Dressing anrühren. Mozzarella in Scheiben schneiden und auf einem Teller anrichten. Die Himbeeren rundherum hinsetzen und mit dem Dressing beträufeln. Zitronenthymian und Zitronenpfeffer darübergeben und auf dem Balkon geniessen. :-)


Sehr lecker und erfrischend, wer mag kann dazu etwas Baguette reichen, aber mir hat das bei der Hitze auch so gereicht :-) und weil das ganze so schön bunt ist, ist dieses Rezept mein Beitrag zum Kochevent "Farbenfrohe Gerichte".

Blog-Event LXIX - Farbenfrohe Gerichte (Einsendeschluss 15. Juli 2011)

Meine erste Begegnung mit Mr. Slow

Heute ist es endlich soweit!! :-) Einige haben sicherlich schon auf diesem Beitrag gewartet und ich hibbel ja auch schon seit ein paar Tagen unruhig herum *g*  Nur konnte ich Euch noch nicht früher von meiner Begegnung mit Mr. Slow berichten, weil unter der Woche irgendwie keine Zeit dafür war :-(

Darf ich Euch nun meinen Mitbewohner vorstellen, der am Dienstag bei mir eingezogen ist:


Es handelt sich um den brandneuen "Flavour Savour" Slowcooker (auch als Crockpot bekannt) aus dem Hause Morphy Richards, welchen ich dank eines Aufrufes von Gabi vom Crockyblog nun auf Herz und Nieren testen darf. Als mich die freudige Nachricht erreichte, fing ich sofort an auf Gabi's Blog herumzustöbern und fand auch auf Anhieb einige Rezepte, die ich ausprobieren möchte. Auch von anderen Food-Kolleginnen bekam ich einige Tipps und empfehlenswerte Rezepte zugeschickt, da die Auswahl an deutschsprachigen Foodblogs, die Slowcooker-Rezepte vorstellen, leider noch sehr gering ist.

Auf folgenden deutschen Blogs werdet Ihr aber fündig:

- Crockyblog
- Chili und Ciabatta
- Foodfreak
- Schnuppschnüss ihr Manzfred
- Küchenlatein

und in Zukunft auch hier (falls mir der Topf nicht um die Ohren fliegt *g*)

So jetzt aber weiter im Text! Für mein erstes Experiment entschied ich mich für den Biergulasch aus dem wundervollen Kochbuch von Gabi Frankemölle "Die neue Art zu kochen - Slowcooking - Crockpot kochen" - Grund für diese Entscheidung war: erstmal was einfaches, wo nicht viel schiefgehn kann :-) Das Rezept habe ich etwas abgewandelt, aber dazu am Ende mehr.

Also dann mal los! Wie ich schon bei Facebook kurz erwähnt hatte, finde ich den Flavour Savour vom optischen her wirklich sehr stylisch und modern und nicht so altbacken wie die Slowcooker, die man häufig auf amerikanischen Blog zu sehen bekommt. Was jetzt nicht heissen soll, dass diese schlecht sind, aber ich mags ja gerne schon etwas stylischer in der Küche :-)

Der Slowcooker besteht aus einem beheizbarem Unterteil, einem Edelstahltopf und einem Glasdeckel.
An der Heizeinheit befindet sich ein digitales Bedienelement, wo die Programme und Funktionen mit 2 Tasten ausgewählt werden können.

Eine Besonderheit dieses neuen Modells ist, dass der Flavour Savour auch eine integrierte Anbratfunktion bietet. In herkömmlichen Crockpots ist dieses nicht möglich und Fleisch etc. muss separat auf dem Herd angebräunt werden. Für mich war ja das komplette Prozetere komplettes Neuland und ich musste mich ersteinmal mit der Bedienungsanleitung beschäftigen....

Nachdem ich alle Zutaten vorbereitet und geschnippelt hatte, begann der erste Job von Mr. Slow.

Zuerst habe ich 2 EL Öl in den Topf gegeben. Nachdem ich die Taste für das Anbraten gedrückt habe, braucht der Topf 5 Minuten zum Aufheizen. Um zu testen, ob das Öl heiss genug ist, habe ich die übliche Holzlöffelmethode angewendet. Jetzt kommt das Fleisch und die Zwiebeln in den Topf und innerhalb von 10 Minuten soll das Ganze gut angebräunt sein. Ok... angebraten ist etwas anderes, aber das kann auch daran liegen, das die Fleischmenge etwas zu groß war, denn in der Anleitung wird daraufhingewiesen, dass große Mengen aufgeteilt werden sollen und portionsweise angebraten werden. Aber ich fand das jetzt nicht sonderlich schlimm, es geht auch mal ohne große Röstaromen :-)



Nach der Anbratphase schaltet der Flavour Savour selbstständig ab und es geht weiter mit dem nächsten Schritt. Nun kommen die restlichen Zutaten lt. Rezept dazu. Ich hatte vorher noch getrocknete Steinpilze eingeweicht, welche ich ebenfalls mit in den Topf gab. Alles wird nun gut verrührt und mit dem Deckel verschlossen.


So und jetzt war ich ehrlich gesagt ein bisschen hilflos..... Im Originalrezept wird der Gulasch zuerst eine Stunde auf HIGH gegart und anschließend ca. 6 Stunden auf LOW. Doch das kann man nicht so richtig bei Flavour Savour einstellen. Also habe ich zuerst die Schnellgarstufe eingestellt, die normalerweise 1,5 Stunde dauert. Nach einer Stunde habe ich den Garprozess durch Drücken der rechten Taste unterbrochen. Und nun? Jetzt sollte der Gulasch eigentlich noch 5-6 Stunden auf LOW garen. Bei diesem Slowcooker gibt es 3 auswählbare Stufen, die da wären:

1 - Zwischen 8 und 10 Stunden (niedrig)
2 - Zwischen 6 und 8 Stunden (medium)
3 - Zwischen 4 und 6 Stunden (hoch)

Ich entschied mich dann für die 2. Stufe und ließ Mr. Slow mal machen. Anders wie bei der Schnellgarstufe brodelte es jetzt nicht mehr im Topf und nach 6 Stunden war mein erster Slow-Gulasch fertig. Ich denke mit den Zeiten muss ich mal noch ein bisschen rumexperimentieren, aber für den Anfang bin ich wirklich mehr als zufrieden!


Auch das Mehl, welches im Originalrezept zum Andicken verwendet wird, habe ich nicht gebraucht, denn die Konsistenz der Soße und der Geschmack waren meiner Meinung nach perfekt. Das Fleisch total zart und superlecker!! *schwärm* Kaum zu glauben, dass ein Gulasch der fast 8 Stunden gekocht hat so phantastisch schmeckt!


Das Rezept: Biergulasch mit getrockneten Steinpilzen
(abgewandelt nach dem Originalrezept aus "Die neue Art zu kochen" von Gabriele Frankemölle)

Zutaten:

1kg Schweinegulasch
500g rote Zwiebeln in Halbringen
ca. 2 Hand voll getrocknete Steinpilze
2 EL Öl
1 gehackte Knoblauchzehe
2 EL Tomatenmark
1 EL geräuchertes Paprikapulver
400ml Rinderbrühe
200ml Köstritzer Schwarzbier
Salz und Pfeffer
1 Prise Zucker
etwas Schmand zum Garnieren

Zubereitung:
(im Flavour Savour)

Getrocknete Steinpilze etwa eine halbe Stunde in lauwarmen Wasser einweichen. Den Sud aufheben, den dieser wandert später mit in den Gulasch.

Zuerst wird das Öl in den Topf gegeben und die Anbratfunktion gestartet. Nach 5 Minuten Aufheizen ist das Öl heiß und das Fleisch und die Zwiebeln werden in den Topf gegeben. Nach 10 Minuten schaltet der Topf automatisch ab und der nächste Schritt folgt.

Nun alle restlichen Zutaten dazugeben und alles gut verrühren. Deckel drauf!

Nun ca. 1 Stunde mit der Schnellgarstufe kochen lassen und anschließend auf Stufe 2 Medium 6 Stunden fertiggaren lassen.

Ich habe innerhalb dieser Zeit kein einziges Mal umgerührt, nur 1-2 Mal in den Topf gelunst, weil ich ja so neugierig war :-) und nicht zu rühren usw. ist gar nicht so einfach!


Mein 1. Fazit:

Also ich bin total zufrieden. Der Gulasch ist wirklich einer der Besten den es je bei mir zu essen gab. Auch wenn ich ein paar kleine Schwierigkeiten mit den Garzeiten hatte, darf Mr. Slow auf alle Fälle bei mir bleiben und wird schon bald weiter getestet. Angeblich kann der Flavour Savour auch Kuchen backen!! Das will ich sehen und ausprobieren, weil das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. :-)

Ob ich Mr. Slow jedoch alleine zu hause arbeiten lasse, weiß ich noch nicht genau. Dazu müssen wir uns erst etwas besser kennenlernen *g*

TEST BESTANDEN! :-)