Rhabarber - Pudding - Tarte

Seit einigen Tagen rhabarbert es wieder in den Foodblogs. Ich mag die sauren Fruchtstangen sehr gerne, am liebsten mit Vanillesauce, oder als Marmelade mit Erdbeeren und Vanille.

Aber da ich ja seit kurzem eine supertolle Tarteform besitze, sollte es diesmal etwas Gebackenes sein. Bei der Rezeptsuche fand ich bei den Küchengöttern eine Kuchenkombi aus Vanillepudding und Rhabarber. Ok das sollte es sein!

Habe mich im großen und ganzen auch an das Originalrezept gehalten, nur ein paar Kleinigkeiten wurden verändert, die aber nicht wirklich der Rede wert sind.



Zutaten:

250g Mehl
65g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
125g Butter
1/2 l Milch
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
4 EL Zucker
ca. 500g Rhabarber


Zubereitung:

Mehl, Zucker, Salz, Butter und das Ei zu einem Teig verkneten und ca. 30 Minuten kalt stellen. In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen, ggfs. schälen und anschließend in kleine Stücke schneiden.

Den Vanillepudding nach Packungsanleitung zubereiten und etwas abkühlen lassen.

Nun wird eine Tarteform ausgefettet und der gekühlte Teig darin verteilt (normalerweise rollt man den Teig aus, aber es geht auch mit den Händen... man braucht nicht unbedingt ein Nudelholz im Hause... grins), mit den Fingern einen kleinen Rand formen.

Jetzt wird der Pudding auf dem Boden verteilt und mit den Rhabarberstücken belegt. Ich habe über den Rhabarber noch etwas Zucker gestreut.

Der Kuchen wird nun im vorgeheiztem Backofen bei 180°C (Umluft 160"C)  etwa 50 Minuten fertiggebacken. Abkühlen lassen und pur oder mit frischer Schlagsahne servieren :o)


Fazit: Sehr lecker!! Wer es etwas süßer mag, der sollte jedoch etwas mehr Zucker verwenden, da der Kuchen schon ein bisschen säuerlich ist, aber das macht ja bekanntlich lustig :o)

In anderen Foodblogs wurde übrigens auch schon fleißig rhabarbert z.B. gibt es in der rockigen Küche einen phantastischen Rhabarbersirup, bei Herrn A. gibt es das saure Früchtchen mit Vanillesahne und bei Danie gibt es einen streuseligen Crumble zu bestaunen.

Märchenhafte Oster-Grüsse aus Budapest

Es war einmal.... ja genau so beginnen viele zauberhafte Märchen, mit süßen Prinzessinnen, die viele Frösche küssen müssen, um endlich ihren Traumprinzen zu finden. Doch manchmal passieren dann unvorhersehbare Dinge, die einem das Leben schwer machen... 



Man könnte es so umschreiben: Mein Prinz wurde von einer bösen Hexe entführt und war für eine lange Zeit (ca. 1 Jahr) verschwunden. Doch eines Tages wurde er erlöst und kehrte wieder ins Wunderland zurück, um sich auf die Suche nach seiner Prinzessin zu machen. Der Weg war sehr lang und beschwerlich, aber nach einer langen Reise, erreicht er endlich das Schloss seiner Liebsten und wurde sehr herzlich von ihr empfangen.

Nur kurze Zeit später wurde der Prinzessin eine Einladung überbracht, welche sie in das Land von Piroschka führen sollte. Und zum bunten Eierfeste machte sie sich mit ihrer prunkvollen Kutsche auf den Weg zum Schloss ihres geliebten Prinzen.

Im Königreich der Liebe verbrachten die 2 Turteltauben eine wundervolle Zeit, mit vielen zauberhaften Erlebnissen und Eindrücken, welche auf handgemalten Gemälden verewigt wurden. Es wurden auch viele Köstlichkeiten aus den angrenzenden Kaiserreichen verzehrt. Die Sorge der Prinzessin, dass in den Speisen zu viel rote Zutaten vorhanden sein könnten, löste sich auch in Luft auf, denn es gab eine Vielzahl weiterer Speisen zur Auswahl.

Hier nun einige Impressionen:

In nächster Zeit werde ich wohl öfters über Budapest berichten und dann auch etwas näher auf die kulinarischen Seiten eingehen, denn das Märchen geht weiter....


Keftédes - Griechische Hackfleischbällchen oder Ihr seid schuld!

Seit einigen Tagen lese ich in vielen Blogs immer wieder von Pimenton de la vera. Irgendwie sind alle Foodies von diesem Pülverchen total begeistert. Überall kommt das Wunderpulver zum Einsatz..z.B. hier, hierhier oder hier. Natürlich wusste ich nicht was es war, also Dr. Google befragt und als Ergebnis bekam ich geräuchertes Paprikapulver serviert. Naja.. ich bin ja nicht unbedingt ein Paprikafreund. Frische, rohe Paprika geht gar nicht und normales Paprikapulver ist wohl das Gewürz, dass von mir am wenigsten verwendet wird. Also habe ich dieses Pülverchen erstmal wieder vergessen.

Als ich jedoch letztens über den Unterschleißheimer Wochenmarkt schlenderte, hielt ich an einem Gewürzständchen an und betrachtete die ganzen Schätzchen. Und dann war da ein Tütchen mit geräuchertem Paprikapulver... man muss ja ned immer alles gleich mit irreführenden ausländischen Namen betiteln *grins* Ich überlegte eine Weile, ob ich es wagen sollte - egal.... ich kaufte das Tütchen und seitdem schlummerte es im Gewürzregal vor sich hin, denn ich wusste nicht wirklich was ich damit anstellen könnte.....

Aber es sollte sich bald eine Verwendung dafür finden! Tobias hatte letzte Woche wieder zum mediterranen Kochevent aufgerufen, welches diesmal nach Griechenland führt.


Als ich dann durch das wunderschöne Griechenlandkochbuch blätterte, blieb ich bei einem Klassiker der griechischen Küche hängen.. Zutaten hatte ich auch alle im Haus, also ab in die Küche. Unter anderem benötigt man für dieses Rezept 2 TL stinknormales Paprikapulver - aber ich dachte mir, dass ist die Chance, das geräucherte Pulver auszuprobieren. Und ich muss sagen, schon beim Kneten des Hackfleisches stieg mir ein wunderbar aromatischer geräucherter Duft in die Nase, der mich ja so gar nicht an die von mir verabscheute Paprika erinnerte. Auch nachdem die kleinen Bällchen fertig waren, war ich durchaus überrascht wie lecker das Ganze schmeckt. :o) 

Also vielen Dank schonmal an Euch, dass Ihr die Begeisterung in der Foodblogwelt so verbreitet habt - und ich kann mich nur anschließen!


Doch nun zum Rezept: Keftédes mit griechischen Nudeln (Kritharaki) und Tomaten

Zutaten:

500g Hackfleisch
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Semmel vom Vortag
1 Ei
2 TL geräuchertes Paprikapulver
Salz, Pfeffer
etwas Rotwein
etwas Butter

Zubereitung:

Die Semmel in Würfel schneiden und in Milch einweichen.

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und kleinhacken und anschließend in zerlassener Butter andünsten lassen und beiseite stellen.

Nun das Hackfleisch, die leicht abgekühlten Zwiebel- und Knoblauchwürfelchen und das Ei zu den Semmeln geben und alles gut mit den Händen verkneten. Jetzt kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und das geräucherte Paprikapulver untermischen. 

Aus der Masse kleine Bällchen formen und diese in Olivenöl rundherum kross anbraten. Am Ende wenn alles fertig ist, den Bratensaft mit Rotwein ablöschen und kurz vor dem Servieren über die Hackfleischbällchen träufeln.

Dazu gab es bei mir eigentlich nichts besonderes. Ich hatte noch ein paar griechische Nudeln im Schrank. Diese habe ich dann mit ein paar Tomaten zu einem lauwarmen Salat verarbeitet.


Ein wahrhaft kaiserlicher Schmarrn mit fürstlicher Begleitung

Es ist schon sehr lange Zeit her, als ich zum letzten Mal einen Kaiserschmarren gegessen habe. Ich glaub es war zu der Zeit, als ich noch auf einer Allgäuer Berghütte gearbeitet habe und da stand diese süße Hauptspeise ja fast immer mit auf dem Tisch. Irgendwann hing er mir dann aber zum Hals heraus und dabei ist er doch sooo lecker!!

Ich wäre vermutlich auch nicht allein auf die Idee gekommen, einfach mal selbst einen zu machen, aber als gestern kurz vor Feierabend mein Kollege auf mich zu kam und mich fragte: Duuuuuuu? Du als Meisterköchin kennst doch bestimmt ein Original österreichisches Rezept für nen richtig guaten Kaiserschmarrn, oder? NA KLAR! :o) Kannte ich zwar auf Anhieb nicht, aber ich machte mich auf die Suche und ich bin auch fündig geworden. Es gibt ja unendlich viele Rezepte für einen Kaiserschmarrn, aber dieser hier steht ab heute auf meiner persönlichen Topliste. Ist mit Sicherheit nicht der Originale, aber des is mir wurscht, weil der einfach geil phantastisch schmeckt!

Und dann musste noch eine Begleitung für diesen Schmarren her.... hmm... in Bayern gibt es meistens irgendein Zwetschgenkompott oder etwas mit Äpfeln dazu, aber der Kaiser hatte etwas besseres verdient fand ich! Also gab es dazu ein leckeres außergewöhnliches Erdbeer-Rhabarberkompott mit Ingwer, Vanille und ganz viel Rum :o)


In diesem Rezept werden natürlich auch Rosinen verwendet, da diese bei einem echten Kaiserschmarren nicht fehlen dürfen. ABER ich mag keine Rosinen! also habe ich gestern Abend noch schnell ein paar Cranberries in richtig gutem Jamaika-Rum eingelegt, um die ungeliebten Rosinen einfach zu ersetzen.

Das Rezept habe ich übrigens HIER gefunden und wie immer leicht abgewandelt.

Der ultimative Kaiserschmarrn

Zutaten:

125ml Milch
1 EL Saure Sahne
5 Eier
60g Zucker
125g Mehl
Salz
in Rum getränkte Cranberries
Butterschmalz und Puderzucker

Zubereitung:

Milch, Mehl, Sauerrahm, Zucker und die Eigelbe mit dem Schneebesen gut verrühren und leicht salzen. Das Eiweiß steif schlagen und zusammen mit den Cranberries vorsichtig unter den Teig heben.

In einer großen Pfanne Butterschmalz schmelzen und den Teig hineingiessen. Von beiden Seiten goldgelb anbacken lassen. Mit dem Wenden das hat bei mir irgendwie ned so geklappt, aber es ging auch so :) außerdem ist es ja ned so schlimm, weil der Schmarren ja am Ende sowieso mit 2 Gabeln zerstückelt wird. Kurz vor dem Servieren mit Puderzucker berieseln.

Und hier kommt noch das Rezept für das außergewöhnliche Kompott, wo ich mir eigentlich mal nen kurzen Namen einfallen lassen müsste......



Rhabarber-Erdbeer-Ingwerkompott mit Vanille und ganz viel Rum

Zutaten:

ca. 500g Rhabarber
500g Erdbeeren
ca. 4 cm frischen Ingwer
500ml Wasser
200g Zucker
1 Vanilleschote
und ein großer Schwapper Jamaikarum

Zubereitung:

Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden, Erdbeeren entstielen und halbieren. Den Ingwer in kleine Würfelchen schneiden und alles in einen Topf geben.
Die Vanilleschote auskratzen und zusammen mit der Schote dazugeben. Das Wasser und den Zucker dazugiessen und das ganze Kompott ca. eine halbe Stunde kochen lassen. Nach der Hälfte der Kochzeit den Rum dazugiessen.

Das Ganze habe ich dann über Nacht gut durchziehen lassen.


Fazit: Hab ich schon erwähnt, dass das der Beste Kaiserschmarrn war, den ich je gegessen habe? :o)

Heißes Hühnchen mit viel Grünzeug

Ihr denkt wahrscheinlich: "Kaum ist sie in der Zeitung, kriegt sie Höhenflüge und bloggt nicht mehr!" Naja... mir geht es da ja fast wie Arthur's Tochter, aber im Gegensatz zu Ihr habe ich noch keine Leibeigenen, die mir zu Füßen liegen *lach*

Tja.. da muss ich Euch leider enttäuschen, denn so schnell werdet Ihr mich ned los *grins* , aber manchmal muss man Prioritäten setzen und das habe ich in den letzten Tagen getan :) und es hatte nix mit dem Kochen zu tun! Aber heute hatte ich mal wieder Appetit auf was richtiges selbstgekochtes, nachdem es diese Woche bis jetzt wohl eher nur Mahlzeiten aus der Kategorie Fastfood gab. Unter anderem habe ich mir mal wieder einen leckeren Döner gegönnt und der war total lecker :)

Letztens gab es hier ja schonmal ein Orangenhühnchen mit mysteriösen Schatten zu bewundern und da diese Art der Zubereitung wirklich einfach und schnell geht, wurde das Rezept von mir heute einfach mal bisserl abgewandelt.


Also was braucht's dazu: ein paar Teile eines Hühnchens, Kartoffeln, Möhren, Schalotten, Knoblauch, bisserl Brühe und gaaaaaaaaaaanz viel Petersilie und paar Gewürze. Das mit der Petersilie war natürlich geplant, denn ich hatte ja noch keinen Beitrag für den monatlichen Event vom Gärtnerblog. *feix*


Dann müsst Ihr nur noch die Hühnerteile mit Pfeffer und Salz würzen und Petersilie tief unter die Haut schieben. Das Gemüse in grobe Würfel schneiden und in einen Bräter geben, Petersilie hacken und zusammen mit Thymian unter die Gemüsewürfel mischen. Etwas Hühnerbrühe dazugießen und die Hühnerteile auf dem Gemüse betten. Und dann gehts ab in den vorgeheizten Backofen - bei 190°C ca. ne halbe Stunde. 

Dann steht auch schon ein leckeres einfaches Essen auf dem Tisch, wo man nix zum meckern hat!

Und falls es jemanden geben sollte, der den Artikel über das kulinarische Wunderland verpasst hat (was ja eigentlich unmöglich sein kann *lach*) hier noch einmal in voller Größe:

Einfach draufklicken, dann wirds auch lesbar ;o)

Die Lovestory geht weiter: Erdbeere küsst grünen Spargel

Manchmal da gibt es Tage, die sind einfach wunderbar. Und heute ist irgendwie so einer! Bin heute schon extra früh aufgestanden, um mir ein paar Exemplare des Münchner Merkurs zu besorgen, denn heute war es endlich so weit! Der Artikel über mich und meinen Blog wurde endlich veröffentlicht! Aber dazu werde ich Euch mehr erzählen, sobald ich Euch den Artikel ebenfalls zum Lesen reichen darf. (vielleicht schon morgen...)

Und so begann mein Tag wirklich fantastisch, nach den vielen Glückwünschen ging mir dann die lästige Hausarbeit recht schnell von der Hand und ich kann jetzt auf meinem kleinen Balkon noch etwas die Sonne geniessen - HERRLICH!

Aber ich habe heut schon noch mehr gezaubert! Nachdem ich gestern schon dem himmlischen Erdbeer-Gurken-Salat verfallen war, wurde heute ein würdiger Nachfolger gebastelt. Und ich muss sagen, die Kombi aus Erdbeeren und Spargel finde ich ja noch viel besser!!

Meine lieben Kolleginnen hatten mir ja zu meinem Geburtstag einen sehr leckeren Gewürz-Dattel-Balsam geschenkt und ich wusste sofort - DER darf hier nicht fehlen! Ich weiß gar nicht was ich noch groß sagen soll - probiert es einfach aus!


Ihr braucht dafür eigentlich nur süße Erdbeeren und grünen Spargel. Weißer geht natürlich auch, aber ich persönlich mag den grünen ja lieber.

Den Spargel putzen und die Enden abschneiden. Falls nötig die Enden leicht abschälen und anschließend in mundgerechte Stücke schneiden. Der Spargel wird nun in Olivenöl ca. 4 Minuten angebraten und dann mit etwas Wasser abgelöscht. Nochmals etwa. 3 Minuten garziehen lassen - einfach den Bisstest machen :) Mit Salz abschmecken und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Erdbeeren waschen, entgrünen und halbieren. Gutes Olivenöl und den vorzüglichen Dattelbalsam in einem Schälchen gut verrühren.

Den Spargel mit den Erdbeeren auf einem Teller anrichten, frisch gemahlenen Pfeffer darüberstreuen und die Dattel-Öl-Mischung darüberträufeln. PHANTASTISCH!!

Und für alle die es noch nicht mitbekommen haben, hier schonmal ein kleiner Ausschnitt aus dem Zeitungsartikel :o) 


Und zum Schluss möchte ich mich auch nochmal bei meinen Lesern und Leserinnen bedanken, weil ohne Euch wäre mein Blog nicht das was er ist. Vielen Dank :o)

Summer Love - Erdbeeren mal anders

Als ich heute in meiner Mittagspause etwas bei Facebook herumstöberte, war es um mich geschehen! Alex von foto e fornelli hat diese zauberhafte, außergewöhnliche Salatkombination aus Erdbeeren und Gurken gepostet. Anscheinend war dieser Salat im letzten Jahr ein totaler Kracher und wanderte durch viele Foodblogs. Und ich bin mir sicher, dass sich dieser Hype auch dieses Mal fortsetzen wird. Auch hier und hier wurde schon von Liebe auf den ersten Blick gesprochen.

Ich liebe ja Erdbeeren in allen möglichen Varianten, egal ob pur, mit Zucker, Schlagsahne, mit Balsamico und schwarzem Pfeffer, in Tortenform, als Marmelade, mit Schokolade umhüllt usw. - bin mir ja fast sicher, dass dieses süße Früchtchen in der Obst-Like-Liste der Deutschen ziemlich weit oben steht.


Nachdem der Feierabend eingeläutet wurde, machte ich mich auch gleich auf die Suche nach den süßen roten Früchten und wurde auch fündig. Perfekt! Jetzt kann das Wochenende kommen, Sonne ist auch schon da, was will man mehr? Ok...ich wüsste da schon noch etwas, aber da muss ich leider noch 2 Wochen warten, dann müsste ich die Leckereien nicht alleine naschen :o) Sorry..., dass ich kurz abgeschweift bin, aber ich kann auch nix dafür! *happy*

Die Zubereitung ist auch total simple und man kann die Zutaten auch etwas variieren, je nachdem was man gerade daheim hat.



Zutaten:

1 Gurke
ca. 400g Erdbeeren
2 EL Walnussöl
1 EL Wildblütenhonig
1 EL Weißweinessig, da ich keinen weißen Balsamico parat hatte
schwarzer und roter Pfeffer

Zubereitung:

Gurke schälen und entkernen und anschließend in kleine Halbmonde schneiden. Erdbeeren waschen und halbieren vierteln. Die restlichen Zutaten in einem separaten Töpfchen gut verrühren und über den Salat geben. Alles vorsichtig vermischen und etwas ziehen lassen. Und dann ab auf den Balkon, um die Abendsonne zu geniessen :o)


Ich wünsche Euch allen ein sonniges und erholsames Wochenende!

Türkei meets Griechenland

Am vergangenen Dienstag hatte ich ja festgestellt, dass Feta doch ned so gruselig ist wie ich immer dachte. Aber trotzdem hatte ich noch die Hälfte davon übrig.... dann fand ich in meiner Küche noch ein paar Tomaten, die nicht mehr taufrisch waren.... Zuerst wollte ich nen einfachen Tomaten-Feta-Salat machen, aber irgendwie war mir das dann doch zuuu einfach, also was könnte man damit noch kombinieren? 

Nach einer kleinen Erkundungstour in meinen Küchenschränken, blieb ich dann beim Bulgur hängen, weil auf Pasta, Linsen & Co hatte ich irgendwie keinen Appetit. Und Bulgur geht eigentlich auch immer ganz fix und man kann die Weizengrütze so ziemlich mit allen Zutaten kombinieren die man im Haus hat.


Zutaten:

4 Tomaten
200g Bulgur
400 ml Gemüsebrühe
1 EL Tomatenmark
1 Knoblauchzehe
Pfeffer, Salz
getrocknete Minze
Feta
frische Petersilie

Zubereitung:

Den Knoblauch schälen und kleinhacken. Die Tomaten waschen und in Würfel schneiden und zusammen mit dem Knoblauch in etwas Olivenöl andünsten lassen. Tomatenmark und den Bulgur unterrühren und kurz anschwitzen lassen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und das ganze ca. 12 Minuten offen auf kleinster Stufe köcheln lassen. Die Zeit kann je nach Bulgurart etwas variieren - einfach mal den Bisstest machen, dann merkt man schon wenn's fertig ist. Mit Salz, Pfeffer und Minze kräftig abschmecken.

Den Feta in kleine Stücke brechen und über den fertigen Bulgur geben. Frische Petersilie darüberstreuen. Könnt mir auch gut vorstellen, dass man eventuell überbleibende Reste auch kalt ganz gut essen kann :)

Komische Gelüste - Ich und der Feta?

Ich weiß auch nicht... seit dem letzten Wochenende ist irgendwie alles anders... kein Wurschtbrot, kein Heißhunger auf Schokolade und beim Einkaufen wandert Feta in meinen Korb? Hallo? Den mag ich doch eigentlich gar nicht... *kopfkratz* - wahrscheinlich habe ich in den letzten Tagen etwas zuviel Sonne abbekommen.

Und dann habe ich heut sogar auf meine heißgeliebte Leberkäs-Semmel von unserer Brotzeitfrau verzichtet und Kaffee gabs auch "nur" 4 Stück...  irgendwas stimmt da nicht.. und was mich ja noch mehr wundert, mir geht es blendend und ich bin total happy! Einige die mich etwas näher kennen, können sich ja evtl. auch den Grund dafür denken *feix* ...

Aber genug gelabert... zurück zum Feta. Irgendwie konnte ich mich bis jetzt nie so wirklich mit ihm anfreunden, vielleicht lag es auch an seinem Onkel dem Ziegenkäse? Aber nun war er einmal da und wollte auch verarbeitet werden. Hmm.. ok.. der klassische griechische Bauernsalat fiel aus, da ich keine Oliven mag... also hieß es mal wieder improvisieren! 
 
Und was kam heraus? Ein zauberhafter Abendsnack mit Gurken und Feta - genau das Richtige, um den stressigen Tag hinter mir zu lassen :o) und Ihr werdet es ned glauben, es hat mir sogar geschmeckt! Man sollte halt niemals nie sagen und Sachen, die man schon seit Ewigkeiten von seiner Liste gestrichen hat, doch hin und wieder mal probieren :o)



Naja ein Rezept gibt es ja nicht wirklich, Ihr braucht nur eine Gurke - diese wird geschält, entkernt und in kleine Würfel geschnitten. Den Feta (übrigens ein echter) ebenfalls in Würfel schneiden und zu den Gurken geben. Etwas Olivenöl, Weißweinessig, ne Prise Zucker, schwarzen Pfeffer und frischen Schnittlauch dazugeben und alles gut vermengen. Auf frischem Ciabatta trappieren und roten Pfeffer darübermahlen.



Schönen Feierabend!

Kleine süß-scharfe Sünde - Mango - Orangen - Reis

Seit ein paar Tagen wartet in meiner Obstschale eine Mango auf ihr Ende... Eigentlich wollte ich am Wochenende damit irgendwelche kleinen Küchlein backen, aber dazu hatte ich nicht wirklich Lust. 

Da das Wetter hier in Unterschleißheim heute nicht wirklich Urlaubsfeeling verbreitet, hole ich mir hier etwas karibisch-asiatisch angehauchten Flair in meine Küche.

Die Kombination aus Früchten und schwarzen Pfeffer und Chili mag ich besonders gerne, da kribbelt es nicht nur auf der Zunge ;-) 

Mal wieder ein schnelles Rezept für Berufstätige, was sich durchaus sehen lassen kann! Und dann auch noch gesund und vegetarisch .. WoW das ist bei mir selten! War sehr lecker und mein Mund brennt immer noch etwas *lach* 




Zutaten:

1 Mango
1 unbehandelte Orange
1 Zwiebel
Basmatireis
2 EL Honig
frisch gemahlener Pfeffer
Harissa
etwas Walnussöl
frische Petersilie

Zubereitung:

Wasser zum Kochen bringen und den Basmatireis je nach Typ ca. 12 Minuten quellen lassen.

Die Orange schälen und die Schale in dünne Streifen schneiden. Den Saft auspressen und beiseite stellen.  Mango ebenfalls schälen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden.

Inzwischen die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und im Öl glasig andünsten. Die Mangowürfel und die Orangenschale dazugeben und kurz mitschwenken. Mit Orangensaft ablöschen und den Honig dazugeben.

Kräftig mit Pfeffer und Harissa abschmecken.

Kurz vor dem Servieren den abgetropften Basmatireis unterheben und die kleingehackte Petersilie dazugeben. Mit Orangenschalen oder Mangostreifen dekorieren. Fertisch! :-)

Der Sommer ist da!

Manchmal muss man einfach Prioritäten setzen! Und deshalb blieb meine Küche an diesem Wochenende weitestgehend kalt. Warum?

Endlich ist der Sommer da, auch wenn das Wetter morgen schon wieder schlechter werden soll. Und gerade deshalb möchte ich solche Tage voll und ganz geniessen und nicht stundenlang in der Küche stehen, oder mich mit Putzen und ähnlichen Hausarbeiten herumschlagen.

 
Also wundert Euch nicht, wenn es an Sonnentagen keinen Beitrag von mir gibt *grins* da bin ich mit meiner Kamera unterwegs, oder lade liebe Freunde zu mir ein. 



Und zum Essen gibts dann meistens nur kleine Snacks, oder Brotzeiten.

So wie z.B.

Ein schneller leckerer Eiersalat


Oder den Klassiker schlechthin: Tomate mit Mozarella


Ich hoffe, dass Ihr die Tage und die Sonnenstrahlen genauso geniesst wie ich. Lasst die Sonne in Euer Herz :o)