Alice & Co. haben getestet - Dr. Oetker Cupcakes

Vor ein paar Wochen gab es bei den Konsumgöttinnen mal wieder einen Aufruf, um die neuen Cupcake - Backmischungen von Dr. Oetker zu testen. Da es dieses Mal wieder etwas zum Essen gab, habe ich mich beworben und gehörte zu den 1000 Testerinnen, die die neuen Backmischungen ausprobieren durften.


Dr. Oetker versucht ja immer im Trend zu bleiben und will nun mit den Cupcakes den deutschen Markt erobern. Doch hält die Werbung was sie verspricht? oder ist man besser dran wenn man die süßen kleinen Teilchen selber backt?

Wie so vieles, schwappte die Cupcake-Welle aus den USA nach Deutschland. Es handelt sich hier eigentlich um handelsübliche Muffins, die jedoch mit sehr aufwendigen Dekorationen verziert werden. Auch in der Foodblogszene sind die kleinen Kunstwerke durchaus sehr beliebt. In größeren Städten gibt es mittlerweile sogar Cupcake-Cafes zu finden, so wie z.B. in München.

Doch nun zurück zum Test. Es gibt die Cupcakes von Dr. Oetker in folgenden 3 Geschmacksrichtungen:

* Schoko
* Mandarine
* Himbeer-Schoko

Da ich ein kleiner Schokoladenjunkie bin, entschied ich mich natürlich für die Zubereitung der reinen Schokoladencupcakes. Die fruchtige Variante habe ich an meine liebe Freundin und Kollegin Patricia weitergegeben, doch dazu später mehr.

Das Design der Verpackung finde ich persönlich sehr ansprechend und stilvoll und es macht Lust zum Backen.

In der Packung findet man: 



* die Backmischung für die Muffins
* die Mischung für das Topping
* 12 Papierbackförmchen
* Knusperperlen für die Dekoration
* Spritzbeutel aus Papier

Und folgende Zutaten müssen noch hinzugefügt werden:

* 2 Eier
* 75ml Milch
* 50ml Speiseöl
* 400 g Schlagsahne

Anhand der kinderleichten Beschreibung auf der Rückseite der Verpackung, ist die Zubereitung der süßen Teilchen super einfach und es dauert keine 10 Minuten bis die Muffins im Ofen sind.


Nachdem die Muffins abgekühlt sind, geht es an die Verzierung mit Hilfe des mitgelieferten Spritzbeutels. Ich persönlich komme ja mit diesen Teilen nicht wirklich zurecht und es gibt jedes Mal eine riesen Sauerei :) aber wahrscheinlich ist das auch nur eine Übungssache. Letztendlich sind zauberhafte kleine Kunstwerke entstanden, die natürlich sofort von mir in Szene gesetzt wurden. 


Doch schmecken sie auch so gut wie sie ausschauen?

Ich finde die Muffins könnten ruhig ein bisschen schokoladiger sein, evtl. noch mit extra Schokostückchen drin, auch die Konsistenz könnte etwas fluffiger sein.

Das Schlagsahne-Topping ist ok, aber ich muss es nicht haben. Beim Anrühren der Creme-Masse war ich etwas erstaunt über die gummiartige Konsistenz, man könnte damit sicher so einige Dinge im Haushalt festkleben *g* - fand ich nicht gerade natürlich.



Die Hälfte der Muffins hatte ich ohne Topping zubereitet, um sie besser aufzubewahren. Und siehe da - am nächsten Tag haben sie mir viel besser geschmeckt, die Muffins waren jetzt viel saftiger und haben auch ohne Mütze gut geschmeckt.

Mein Fazit: Die Schoko-Cupcakes sind ok, aber wie ich finde nichts besonderes. wenn es mal schnell gehen muss, oder man Kinder zu hause hat sind sie optimal. Kaufen werde ich die Cupcakes wahrscheinlich nicht, da ich die Packung zum Preis von ca. EUR 3,19 auch etwas zu teuer finde - schließlich muss man ja auch noch einige Zutaten hinzufügen. Und wenn man alles zusammenrechnet, kann ich mir davon leckere Muffins oder einen Kuchen komplett selbst backen :o)


Wie ich bereits oben erwähnte, habe ich die Mandarinen-Cupcakes an meine Freundin Patricia weitergegeben, da sie einen 4-jährigen Sohn zuhause hat. Und Kinder sind ja bei solchen süßen Dingen immer die beste Jury :o)

Sie fand die Zubereitung ebenfalls sehr einfach und schnell und auch der kleine Leon hatte großen Spaß beim mitbacken :o)

Geschmacklich war sie überrascht wie fruchtig der Teig und auch das Topping war. Ihrer Meinung nach sehr lecker und nicht künstlich. Den Teig der Muffins war bei ihr auch fluffig (vielleicht gibt es hier ja bei den Backmischungen Unterschiede?...) 

Patricia und ihre Family können nichts negatives über die Mandarinen-Cupcakes berichten, außer den Preis finden sie zu hoch und aus diesem Grund werden sie die Backmischungen wohl leider auch nicht kaufen, denn wenn zu einem Kindergeburtstag 15 kleine Leckermäulchen verwöhnt werden möchten, ist dies schon ein ziemlich großer finanzieller Aufwand. :o(


Unser gemeinsames Testergebnis:

Für Familien mit Kindern ein riesiger Backspaß, Geschmack ist in Ordnung, aber nichts besonderes. Der Preis ist definitiv zu hoch.

Vielen Dank an Dr. Oetker und die Konsumgöttinnen, dass wir bei diesem Produktest dabeisein durften.

Tout ira bien - Lothringer Lauchtarte

Da es bei uns in der Firma momentan etwas französisch zugeht (ungewollt) hab ich mir gedacht, dass ich meinen lieben Kollegen morgen etwas französisches mit ins Büro bringe. Man muss die lieben Leute ja bei Laune halten *grins* und da wir momentan eher weniger zum lachen haben, wird morgen geschlemmt :)

Ich hab mich für eine Tarte entschieden, da man diese gut transportieren kann und weil sie am nächsten Tag noch besser schmeckt. Denke wenn man sie kurz in die Mikrowelle stellt - ist diese dann leicht lauwarm vorzüglich.

Gefunden habe ich das Rezept bei den Küchengöttern. Wie immer wurde es von mir leicht abgewandelt. ;)

Die Zubereitung ist wirklich einfach, braucht aber etwas Zeit, aber das Warten lohnt sich auf alle Fälle! Und da ich ja jetzt glückliche Besitzerin einer tollen Tarte-Form bin, wird es demnächst wahrscheinlich öfters mal ähnliche Gerichte dieser Art geben. :)


Zutaten:

200g Mehl
3 Eier
145g Butter
2 Stangen Lauch / Porree
180ml klare Brühe
100ml trockener Weißwein (wer Kinder mitessen lässt, einfach durch Apfelsaft ersetzen)
100g Saure Sahne
50g geriebener Parmesan
Pfeffer, Salz, Muskat

Zubereitung:

Mehl, 1 Ei, 2 EL Wasser, etwas Salz und 120g Butter in eine Schüssel geben und zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Eine Tarteform (oder eine normale Springform) ausfetten und leicht mit Mehl bestäuben und den Teig darin gleichmäßig verteilen und anschließend andrücken.

Den Lauch gründlich waschen und in Ringe schneiden. Die restliche Butter in einer Kasserolle schmelzen und den Lauch ca. 3 Minuten darin andünsten. Mit der Brühe und dem Wein ablöschen und bei starker Hitze so lange köcheln lassen, bis die gesamte Flüssigkeit verschwunden ist. (dauert ca. 15-20 Minuten) Das Lauchgemüse nun auf dem Teig verteilen.

Inzwischen den Backofen auf 225°C (Umluft 200°C) vorheizen.

Die restlichen 2 Eier in einer Schüssel mit der sauren Sahne und dem Parmesan verrühren und kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und über die Tarte gießen.

Im Backofen ca. 25 Minuten fertigbacken und noch lauwarm servieren.


Orangenhühnchen im abendlichen Sonnenschein

WOCHENENDE - und es wird endlich wieder gekocht! Eigentlich hatte ich ja ganz andere Pläne, aber seit einigen Tagen geisterte mir immer wieder das Orangenhähnchen im Kopf herum, dass es bei "Greta" mindestens einmal pro Woche gibt... 

Als ich dann gestern meinen kleinen Wochenendeinkauf erledigte, stand ich vor der Geflügelabteilung und überlegte.... hmm ein ganzes Hühnchen ist viel zu viel für mich - also nahm ich ein paar kleine Hühnerteilchen mit.

Ein genaues Rezept hatte ich nicht, also einfach drauf los! Zwischendrin war ich mir bei manchen Dingen etwas unsicher, aber dank Facebook wurde ich mit hilfreichen Tipps von Greta, Frau Kampi und Arthur's Tochter unterstützt. Und unterm Strich kam dann ein wirklich tolles und einfaches Abendessen auf den Tisch.


Ein klassisches Rezept mit genauen Mengenangaben gibt es heute nicht, da ich das nimmer so genau weiß *g* man kann hier mit vielen Zutaten spielen und variieren, so wie es jedem am besten passt.

Ich habe die Hühnerteile zuerst ein paar Stunden einmariniert. Dazu habe ich das Fleisch mit Salz und Pfeffer gewürzt und dann in eine Marinade aus Olivenöl, 2 ausgepressten Orangen, 3 Knoblauchzehen, frischer Petersilie, Thymian ud etwas Zitronenpfeffer für etwa 3 Stunden in den Kühlschrank gestellt.

Da das Hühnchen für das bevorstehende Sonnenbad noch ein Bett brauchte, habe ich ein paar Kartoffeln grob gewürfelt, 2 Zwiebeln gespalten und noch 2 Orangen geschält und zerstückelt. Dies alles in einen flachen Bräter geben und mit Olivenöl beträufeln. Nun werden die Hühnerteilchen darauf gebettet und mit der übrigen Marinade übergossen. Die Orangenscheiben habe ich einfach darüber verteilt.

Das Ganze durfte jetzt im vorgeheiztem Backofen bei ca. 190°C etwa 40 Minuten vor sich hinbrutzeln.


Kurz vor Ende der Garzeit bekam ich noch den Hinweis, dass ich das Ganze mit Alufolie abdecken sollte, damit das Fleisch nicht trocken wird - naja zu spät - aber ich hatte Glück denn das Fleisch war superzart und die Haut war sogar knusprig :-)

Beim nächsten mal werde ich mal etwas mutiger würzen, aber da dies das erste sonnengebräunte Hühnchen aus dem Backofen war, war ich etwas zaghaft - aber ich fand es trotzdem megalecker!

Neue Bewohner sind eingetroffen....

Heut war mal wieder so ein Tag an dem eigentlich alles wie immer vor sich hertrudelte. Wäre da nicht dieser Moment gewesen als mein Kollege mit einem Päckchen vor meinem Schreibtisch stand.

Mein Herz klopfte schon wie wild, weil ich ja wusste, dass mein neuer Zuwachs soeben eingetroffen ist. Meine Kollegen halten mich auch schon für total behämmert, aber mei was soll ich tun? Ich komme gegen diese Sucht einfach nicht an! (und ehrlich gesagt will ich es auch gar nicht!) weil diese einzigartigen Momente sind für mich persönlich ein kleines Fest und mein Herz strahlt, wenn ich wieder neue Schätzchen für meine Sammlung in den Händen halte.

Es handelt sich diesmal nicht zwingend um Neuerscheinungen auf dem Kochbuchmarkt, sondern um 2 Exemplare, die schon länger auf meiner Wunschliste stehen und die anderen sind einfach mal mit in den Warenkorb gewandert.

Folgende 2 Bücher hatte ich schon mehrmals in den Händen, aber irgendwie habe ich sie dann doch nicht gekauft - warum weiß ich nicht....


Ein eher unscheinbares, aber wunderhübsches Werk mit liebevollen Zeichnungen.


Die kulinarische Welt auf einen Blick



Weil ich noch kein tunesisches Kochbuch habe...


Brauch ja eine Inspiration zum aktuellen Blogevent *grins*



Weil mich die Küche neugierig macht.



Weil ich Cynthia mag :)



Weil mich die Buchbeschreibung schon in den Bann gezogen hat!


Und als ich vorhin nach Hause gekommen bin, empfang mich noch ein kleiner unscheinbarer Umschlag, der auf meinem Briefkasten thronte. Wurde natürlich auch gleich ausgepackt und darin befanden sich ebenfalls 2 Kochbücher - was auch sonst.. aber diese hatte ich bei einem Facebook Gewinnspiel vom Verlag Christian Brandstätter gewonnen *freu*

Hierbei handelt es sich um:


mit jeweils 200 authentischen Rezepten aus der Region


WAHNSINN! Ich bin total happy :o) aber leider muss ich Euch heute enttäuschen, da meine Küche heute kalt bleibt und es nur ne schnelle Brotzeit gibt, denn meine Couch wartet schon *zwinker* 

Sobald ich ein Rezept aus einem der Bücher nachkoche, lasse ich Euch daran teilhaben - VERSPROCHEN :o)

Schnelle Zuckerschotensuppe

Es grünt so grün.... das könnte man in den letzten Tagen in meiner Küche so vor sich herträllern. Und alles nur, weil ich letzten Freitag einen riesigen Pack TK-Erbsen gekauft hatte und diese wollten natürlich auch verarbeitet werden. Unter anderem wanderten dann auch noch frische Zuckerschoten mit in meinen Korb. Also gibt es heut den dritten Teil meiner kleinen Frühlings-Trilogie.

Aber so schlimm kann das ja alles gar nicht sein, denn Grün ist ja die Farbe der Hoffnung :o) Dank meiner treuen Facebook-Fans wurde dann heute Mittag auch recht schnell ein schnelles Rezept mit Zuckerschoten gefunden. Marion fand bei essen & trinken eine Zuckerschotensuppe, die sich meiner Meinung nach recht lecker anhörte und die benötigten Zutaten hatte ich auch alle daheim.

Das Rezept ist auch mal wieder optimal für alle die, die wenig Zeit haben und geschmacklich kann man daran auch nichts aussetzen. :-) 


Zutaten:

1 Zwiebel
2 Kartoffeln
1 Liter Gemüsebrühe
200g Zuckerschoten
150g TK-Erbsen
200ml Schlagsahne
Salz, Pfeffer
Zitronensaft

Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Kartoffeln schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin anschwitzen. Anschließend die Kartoffeln dazugeben und kurz mit garen lassen. Das Ganze wird nun mit der Gemüsebrühe abgelöscht. Suppe aufkochen lassen und ca. 10 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Zuckerschoten waschen und halbieren. Diese jetzt zusammen mit den Erbsen zur Brühe geben und nochmals 10 Minuten kochen lassen.

Jetzt kommt die Sahne hinzu und alles wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Kurz vor dem Servieren wird die Suppe mit dem Mixer fein püriert und mit einem Spritzer Zitronensaft abgeschmeckt.

Fazit: Ich fand die Suppe vom Geschmack her total frisch und lecker - optimal zum heutigen Frühlingsanfang. :o)

Und für alle die ebenfalls im Grünwahn sind, noch der dazugehörige Ohrwurm:

Blog-Aktion für Japan - Schoggispende - Ich mach mit!

Ich halte ja normalerweise nicht viel von Kettenbriefen und ähnlichen Aktionen, wenn dies aber mit einem guten Zweck verbunden ist, mache ich doch gerne mit, um die betroffenen Menschen in Japan zu unterstützen.


Vielen Dank an Irene vom Widmatt Blog - http://widmatt.blogspot.com für die Einladung zu dieser Aktion!




Bei mySwissChocolate startet heute eine Spendenaktion, bei der soviele Blogger wie möglich teilnehmen sollen, je mehr Teilnehmer es gibt, umso größer wird die Spende. Als kleinen Anreiz gibt es für die teilnehmenden Blogs einen Gutschein für eine selbstdesignte Schoggi inklusive Versand.


Und so funktioniert es:

  1. Wir verschenken mySwissChocolate Gutscheine (1 gratis Tafel inkl. Versand) an 10 Blogger unserer Wahl (dies ist nun bereits geschehen)
  2. Jeder der 10 Blogger kann nun wiederum Gutscheine an max 10 weitere Blogs verschenken. “Weiterschenken”  kann man, indem man in seinem Blog über die Aktion berichtet und 1-10 weitere Blogs benennt. Bitte informiere die von Dir beschenkten Blogs doch auch direkt wenn möglich, damit der Bloglauf nicht stockt.
  3. Ob ein Blog bereits “beschenkt” wurde, erfährt man hier in unserem Blog. Wir aktualisieren die Liste mehrmals täglich. Ein Blog kann nur 1 Gutschein erhalten (aber wie gesagt max. 10 Gutscheine virtuell weiter verschenken an weitere Blogs).
  4. Setzt bitte UNBEDINGT einen Backlink als Kommentar in unserem Blog zu Eurem Bericht – sonst erfahren wir ja nicht, an wen wir nachher all die Gutscheine versenden sollen :-)
Unsere Spende:
  • Es gibt eigentlich keine Limitierung. Jede Art von Blog* kann mitmachen, respektive beschenkt werden.
  • Die internationale Aktion startet JETZT und wird bis zum 31. März 2011 bis 12:00 Uhr mittags laufen.
  • Für jeden beschenkten Blog*, spenden wir 2.00 CHF – mindestens aber 1′000 CHF.  Bei 1‘000 Blogs sind dies also bspw. schon 2‘000 CHF – die maximale Spenden-Grenze wäre 10‘000 CHF. Zusätzlich erhält nachher jeder Beschenkte Blog* per Mail den Gutschein für 1 gratis Tafel inklusive Versandkosten selbstverständlich auch tatsächlich zugesendet. Die Geld-Spende geht an die nationale Glückskette, die derzeit für Japan Spenden sammelt
*der vor Start dieser Aktion bereits aktiv existierte und vor Ablauf der Frist a) tatsächlich beschenkt wurde, b) einen Blogbeitrag verfasst und c) bei uns einen Backlink hier als Kommentar gesetzt hat. Im Streitfall entscheidet alleine mySwissChocolate über die Gutscheinvergabe. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Wir würden uns sehr freuen wenn sogar mehr als die 1′000 CHF als Spende zusammen kämen.
Und nun los, sobald Dein Blog auf der Liste erscheint oder Du direkt angeschrieben wirst von einem anderen Blog, sofort an maximal 10 weitere Blogs mySwissChocolate Gutscheine virtuell verschenken (die gemäss Liste noch nicht beschenkt wurden). Erst Beitrag schreiben wenn Du beschenkt wurdest. End dann hier den Link zu Deinem Beitrag setzen- je mehr Blogs Beiträge veröffentlichen desto mehr Spendengelder für Japan.


Meine Gutscheine gehen an nachfolgende Blogs:


Ich habe jetzt nur 5 ausgewählt, da es mit Sicherheit innerhalb von wenigen Stunden viele doppelte Einträge geben wird.


... in Frau Kampis Küche - http://kuechevonfraukampi.blogspot.com/


Barbaras Spielwiese - http://barbaras-spielwiese.blogspot.com/


Brot und Rosen - http://www.kleineisel.de/blogs/brotundrosen.php


Charlotte's Diner - http://charlottesdiner.blogspot.com/


Gusto & Aroma - http://www.gustoaroma.at/

Falls meine Auserwählten an dieser tollen Aktion teilnehmen wollt, schreibt bitte einen Beitrag in Eurem Blog und hinterlasst bei mySwissChocolate einen Kommentar, damit dies zur Kenntnis genommen werden kann.


Vielen Dank und ich hoffe, dass mit dieser Aktion eine große Spende zusammenkommt.

*13* - Cappellini mit Lauch, Erbsen und Safran - Cappellini al sugo di porro, piselli e zafferano

Einige erinnern sich sicherlich noch daran, dass in meinem Blog vor einigen Monaten das 1000x Pasta Projekt gestartet wurde. Warum ich seitdem nichts aus diesem wundervollen Buch gekocht habe? Keine Ahnung, aber damit ist jetzt Schluss und ich gelobe Besserung! Schließlich wartet Paule schon immer sehnsüchtig auf neue Pastarezepte, damit sie sich dieses Buch nicht extra kaufen muss *grins*

Als ich heute Mittag überlegte, was ich mit meinen vorhandenen Zutaten (Lauch/Porree, Erbsen, Zuckerschoten) so anstellen könnte, nahm ich mir Mille Sughi zur Hand, um im wunderbaren Zutaten-Stichwortverzeichnis zu suchen und BINGO, es gab ein Pastarezept mit Lauch und Erbsen. Mit den Zuckerschoten muss ich mir dann in den nächsten Tagen etwas einfallen lassen.



Im Originalrezept wird echter Safran verwendet, da ich diesen aber aus Kostengründen nicht im Hause habe, wurde dieser durch die preiswerte Alternative - Türkischen Safran ersetzt. Da ich noch nie echten Safran verwendet habe, weiß ich natürlich auch nicht, ob das geschmacklich ein großer Unterschied ist, aber ich vermute mal schon....

Da sich im Kühlschrank auch kein Parmesan mehr zu finden war, habe ich ihn einfach weggelassen, was meiner Meinung nach aber nicht schlimm war, denn dieses Pastagericht ist auch so total köstlich und steht in maximal 20 Minuten auf dem Tisch.

Und dann gab es heut noch ein weiteres kleines Highlight - mein "Balkonfotostudio" wurde wieder eröffnet. Sonne und optimales Tageslicht!! Juhu endlich werden die Blogfotos wieder besser. *freu* In den dunklen Monaten sind die Fotos ja eher so lala und ich könnte jedesmal fluchen, wenn ich kein gescheites Foto hinkriege. Ja so ist das leider, wenn man keine professionelle Lichtausstattung hat, aber mei, man kann ja ned alles haben :o) Aber da der Frühling ja jetzt unmittelbar vor der Tür steht, ist diese Sorge bald wieder vergessen. (jedenfalls bis der Sommer wieder vorbei ist)

Und nun zum Rezept, werde hier wie immer das Originalrezept aus dem Buch aufführen und meine Änderungen dahinter notieren.



Zutaten:

350g Cappellini (sind übrigens sehr dünne Spaghetti's)
10-12 Safranfäden (habe nen halben TL türkischen Safran verwendet)
350g Lauch / Porree
50g Butter
150g tiefgekühlte Erbsen
300g Créme Double (200g Sahne)
6 EL geriebener Parmesan (habe ich weggelassen, weil nicht vorhanden)
Salz und Pfeffer


Zubereitung:

Die Safranfäden in heißem Wasser auflösen und beiseite stellen.

Den Lauch putzen und sorgfältig waschen und anschließend in Scheiben schneiden.

Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und den Lauch bei mittlerer Hitze weich garen lassen (ca. 8 Minuten). Nun die Erbsen dazugeben und ca. 3 Minuten mitgaren lassen. 

Inzwischen Pastawasser für die Cappellinis aufsetzen, da diese nur ein Kochzeit von 3 Minuten haben. Geht also alles ganz fix!

Nun die Sahne und den Safran inklusive Wasser zum Lauch-Erbsen-Sugo geben und kräftig mit Pfeffer und Salz würzen.

Wer auf den Parmesan nicht verzichten möchte, rühre diesen nun unter das gesamte Sugo.

Die Cappellinis unterheben und gut vermengen. Anrichten und Fertig!

Fazit: Ein leckeres, schnelles, vegetarisches Frühlingsgericht! 

Leber in Balsamico mit Kartoffel-Erbsenstampf

Es gibt ja zahlreiche Gerichte, die man mit seiner Kindheit verbindet. Darunter sind natürlich nicht immer wahre Gaumfreuden zu finden, aber meistens verfolgen einen diese Rezepte ein Leben lang.


Bei mir zählen zu den Erinnerungsessen z.B. Senfeier und Königsberger Klopse - ABER nur wenn Oma sie gekocht hat! Dann zählen auch noch die klassische Rindsroulade und Kassler mit Sauerkraut dazu, welche ich aber seit Jahren nicht mehr gegessen habe. Dann gibts noch Schwammebrei (Kartoffelbrei mit frischen gebratenen Waldpilzen), was es jetzt noch regelmäßig bei mir zum Essen gibt.


Und dann ist da noch die Leber! Wenn ich so zurückdenke, gab es bei uns zu Hause ziemlich oft scharfe angebratene dunkle Leber mit ganz vielen Zwiebeln und klassischem Kartoffelbrei. Mein Bruder und ich haben das geliebt! Aber irgendwie ist auch dieses Essen in Vergessenheit geraten, aber warum? Wahrscheinlich weil man irgendwann mal gehört hat, das Leber nicht wirklich gesund ist usw. - jedenfalls wüsste ich nicht, wann ich diese zum letzten Mal gegessen habe.


Als ich dann gestern überlegte, was ich am Wochenende so kochen könnte, hatte ich vorerst keinen Plan. Dann stieß ich auf ein Leber-Rezept was sich eigentlich ganz gut anhörte. Ja 3x dürft Ihr raten wo? Klar bei lecker.de *lach* - nein ich habe keinen Vertrag oder ähnliches mit dieser Seite, aber ich finde dort immer wieder neue Inspirationen. Auch dieses Rezept wurde von mir etwas abgewandelt, da ich mich an eine Kollegin erinnerte, die vor einiger Zeit erzählte, dass sie ihre Leber immer mit Balsamico verfeinerte, also hab ich das gleich mal ausprobiert.


Und ich muss sagen, dass ich mal wieder etwas überrascht war, ich hatte wohl noch den derben kräftigen Lebergeschmack von damals in meinem Kopf, aber irgendwie wars gar ned so schlimm und die Kombination aus Äpfeln, Zwiebeln und Balsamico hat hervorragend geschmeckt. Und der Kartoffel-Erbsenstampf war auch mal eine andere Alternative zum klassischen Kartoffelbrei und mit der grünen Farbe kam gleich etwas Frühling mit ins Haus.


Zutaten:
(2 Portionen)

250g Hähnchenleber
2 Zwiebeln
1 Apfel
Balsamicoessig
Salz und Pfeffer

Kartoffeln
Erbsen (TK)
Milch
Pfeffer, Salz und Muskat

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und zum Kochen bringen. 5 Minuten vor Ende der Garzeit die Erbsen dazugeben und mitkochen lassen.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und in Halbringe schneiden. Den Apfel vierteln, entkernen und anschließend in Spalten schneiden.

Öl erhitzen und die Zwiebeln und Äpfel goldbraun anbraten lassen.

Die Leber waschen und trockentupfen und dann in heißem Öl ca. 4 Minuten unter ständigem Wenden anbraten lassen. Das Ganze wird nun mit einem kräftigen Schuss Balsamico abgelöscht. Nun die Äpfel und Zwiebeln dazugeben und alles mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Kartoffeln und Erbsen abgießen und zerstampfen, mit Milch und etwas Butter zur gewünschten Konsistenz verarbeiten und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Ich mags ja eher bisserl grober und ned ganz so fein.

Mit etwas frischem Basilikum dekorieren und servieren.

Schnelles Hähnchen-Curry mit Basmatireis

Glaub so langsam kann ich meine Kategorien um das Stichwort "Leckeres für Berufstätige" erweitern. Momentan gibts bei mir eigentlich immer schnelle Gerichte, die in maximal 30 Minuten fertig sind. Außerdem werden diese Mahlzeiten zum größten Teil mit Zutaten zubereitet, welche man fast immer im Hause hat, ausgenommen natürlich Fleisch.


Heute gab es bei mir ein schnelles Curry, das schon einige Tage in ausgedruckter Form darauf wartete nachgekocht zu werden. Gefunden habe ich es wie meistens auf lecker.de - ich mag diese Seite irgendwie total (glaub das hab ich schon öfters gesagt, ist aber so!) Und da ich grade keine Schalotten und auch kein Sambal (hab ich noch nie gekauft) im Hause hatte, wurde natürlich wieder improvisiert. :-) 


Das einzigste was mir bei diesem Gericht gefehlt hat, war natürlich der frische Koriander! Ich will endlich Sonne und Wärme usw. das ich auf meinem Minibalkon endlich wieder einen kleinen Kräuterurwald züchten kann! *grummel* aber ich glaub da muss ich noch ein paar Wochen warten, sonst geht es den jungen Kräutern genauso wie meinem Basilikum, den ich letzte Woche um die Ecke gebracht habe *grins*



Zutaten:
(2 große Portionen)

2 Hähnchenbrüste
1 große Zwiebel
4 cm frischer Ingwer
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL gemahlener Koriander
1 TL Zucker
1/2 Limette
200 ml Kokosmilch
100 ml Wasser
frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst werden die Zwiebel, Ingwer und Knoblauch geschält und kleingehackt. Die Hähnchenbrust in Würfel schneiden und in neutralem Öl anbraten.

Knoblauch, Ingwer und Zwiebeln unterrühren und alle benötigten Gewürze dazugeben und kurz anschwitzen lassen. Mit Wasser, Limettensaft und der Kokosmilch ablöschen und aufkochen lassen. Von der Limette habe ich kleine Zesten abgezogen, welche nun ebenfalls in das Curry wandern. Das Ganze etwa. 15 Minuten köcheln lassen und in der Zwischenzeit habe ich den Basmatireis zubereitet.

Das Curry nochmals abschmecken und evtl. mit Pfeffer noch etwas nachwürzen. Und normalerweise kommt jetzt noch frischer duftender Koriander dazu, aber naja das hatte ich ja oben schon erwähnt.... :-)

Fazit: Schnell, Einfach, Lecker und ne sehr gute Alternative zur typischen bayrischen Brotzeit!


Ich geb mal meinen Senf dazu...

Ohje ... es ist erst Dienstag und ich bin schon wieder total überarbeitet, wie soll das diese Woche noch enden? Trotz leichter Erschöpfungserscheinungen hatte ich heute Appetit auf was Gscheit's!


Gestern bin ich ja auch nimmer zum Kochen gekommen, da ich von meinem Besuch beim Münchner Merkur immer noch etwas durch den Wind war. Die freundliche Redakteurin hat mich ganz schön ausgequetscht und teilweise fehlten mir sogar die Worte - und das kommt nicht oft vor! Ich bin schon sehr auf den Artikel gespannt, der in ca. 2 Wochen erscheinen wird. Hoffentlich hab ich nicht zuviel Mist erzählt!! :o)


Aber zurück zum heutigen Abend - was deftiges, schnelles musste her, also kurz mal etwas im Internet gestöbert und bei lecker.de bin ich mal wieder auf ein Rezept gestossen, dass mich sofort ansprach. Hab das Gericht natürlich nicht 1:1 nachgekocht - wie immer halt :-) aber das Ergebnis war der Hammer - Genau mein Ding!



Senfgeschnetzeltes

Zutaten:
(2 Portionen)

2 Schweineschnitzel
2 Zwiebeln
100ml Sahne
100ml Wasser
Thymian getrocknet
Salz, Pfeffer
frische Petersilie
Olivenöl

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Halbringe schneiden. Die Schnitzel in kleine Stücke schneiden und in Olivenöl von allen Seiten gut anbraten und aus der Pfanne nehmen. Nun die Zwiebeln in der gleichen Pfanne goldgelb anbraten lassen.

Das Fleisch wieder hinzugeben und mit Sahne und Wasser ablöschen. Reichlich Thymian dazugeben mit Salz und Pfeffer würzen und das Ganze ca. 8 Minuten köcheln lassen.

Am Ende wird der Senf eingerührt und nochmals mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt. Frisch gehackte Petersilie unterheben und mit einer Beilage nach Wahl servieren. Ich habe mich hier für Bavette entschieden, aber ich kann mir hierzu auch einen groben Kartoffelstampf sehr gut vorstellen.

Da ich dieses schnelle, einfache Gericht total lecker fand, ist dies mein monatlicher Beitrag für Cucina rapida - schnelle Küche für Geniesser im März.

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Maltesisches Fastengebäck

Oh mann..... hab ich nen Muskelkater! Aber wer jetzt glaubt, dass ich mich stundenlang mit irgendwelchen sportlichen Aktivitäten beschäftigt habe, der liegt total falsch! Ich habe "nur" einen etwas merkwürdigen Teig geknetet (ich habs zumindest versucht) und alles nur, weil ich mal wieder 2 Fliegen mit einer Klatsche erledigen wollte. Und es ist mir wieder einmal gelungen, auch wenn ich mir unter dem heutigen Rezept irgendwie etwas anderes vorgestellt hatte...


Aber nun von vorne... Julia hatte vor einigen Tagen, das monatliche Blogevent vom kochtopf eröffnet, welches diesmal unter dem Thema "Verzicht mit Genuss - kulinarisch durch die Fastenzeit" steht. Schon beim Lesen des Eröffnungstextes, dachte ich mir: Neeee - das is nix für mich.. da fällt mir eh nix ein, außer ein leerer Teller oder so.. :-) und somit hatte sich das Fastenthema eigentlich für mich erledigt!


Nun kommt es aber manchmal anders als man denkt!


Heute Mittag veröffentlichte Tobias den neuen Aufruf zum 18. mediterranen Kochevent, welches uns im März nach Malta führt. Da meine Mittagspause noch ned ganz um war, stöberte ich noch ein wenig in den Weiten des Internets und stieß auf ein Maltesisches Kochbuch, welches man einfach mal so im pdf-Format kostenlos auf der Website von Malta-Tours herunterladen kann. Was für ein Zufall!


Und da war es! Das ultimative Rezept um beide Events unter einen Hut zu bringen - Kuchen zur Fastenzeit


Doch ein Kuchen ist es nicht geworden... schon bei der Zubereitung und beim Kneten des Teiges, dachte ich mir schon, dass da irgendwas ned stimmt. Ok ich hatte die Zutaten leicht abgewandelt bzw. ersetzt, da ich nicht alles im Hause hatte, aber daran lag es definitiv nicht! Ok.. dann gibts halt ein Maltesisches Fastengebäck und keinen Kuchen, aber diese kleinen Röllchen finde ich sogar ganz gut gelungen. Sie erinnern mich total an die bekannten italienischen Cantuccini's. Beim Verzehr sollte man jedoch schon etwas sanfter zubeissen, da die Teilchen relativ hart und knusprig sind - zum Knabbern zwischendurch perfekt.



Ich habe die Zutaten mal wieder halbiert, das war letztendlich auch gut so, weil sonst wäre mir beim Kneten wohl doch noch der Arm abgefallen :-)

Wer Interesse an dem Originalrezept hat, der lade sich bitte das oben erwähnte pdf-Kochbuch herunter.

Zutaten:

250g gemischte gemahlene Nüsse und Mandeln
250g Mehl
120g Zucker
60g Orangeat und Zitronat gemischt
1 EL Kakao
1 TL Zimt
abgeriebene Zitronen- und Orangenschale
je eine Prise gemahlener Ingwer, Nelken, Piment, Koriander, Muskat
40g Butter
1 EL Honig
gemahlene Nüsse und Schokoraspel nach Belieben für die Dekoration

Zubereitung:

Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Inzwischen das Mehl in eine Schüssel sieben und die flüßige Butter dazugeben und alles so gut es geht verrühren. Jetzt die restlichen Zutaten (außer den Honig) dazugeben und alles gut durchkneten. Falls der Teig zu trocken ist (ja das ist er!) Wasser hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Nun werden aus dem Teig kleine Röllchen/Minibrote geformt und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gelegt.

Bei 180°C im vorgeheizten Backofen circa 18 Minuten backen.

Zum Schluß wird der Honig erhitzt und die kleinen Brote werden damit bepinselt und dann mit gemahlenen Nüssen und Schokosplittern bestreut.

Blog-Event LXV - Verzicht mit Genuss - Kulinarisch durch die Fastenzeit (Einsendeschluss 15. März 2011)

18ter mediterraner Kochevent - MALTA - tobias kocht! - 10.03.2011-10.04.2011

Joghurtsuppe mit Kichererbsen und Hackfleisch

Und hier kommt auch schon Teil 2 meiner kleinen Orient-Reise, die gestern gestartet ist. Meine heutige Wahl fiel auf eine Joghurtsuppe, die in vielen orientalischen Ländern schon fast als Klassiker gilt. 


Wie bereits gestern, gab es auch bei diesem Rezept ein paar kleine Abstriche bzw. Änderungen, da man in meinem kleinen Städtchen leider nur die standardmäßigen frischen Kräuter bekommt. Also nix mit frischem duftenden Koriander :-( - aber zur Not tut es ja auch der getrocknete.


Das Rezept stammt ebenfalls aus dem Kochbuch: Orient - Küche und Kultur und hat mich auch wieder begeistert. Die Suppe ist für mich schon fast ein perfektes Frühlingsgericht, aber das liegt wohl an den frischen Kräutern und dem Joghurt. Die Aromen sind dieses Mal auch nicht so stark, wie bei den üblichen orientalischen Mahlzeiten - sehr lecker!


Das Hackfleisch hätte man auch weglassen können - so wäre dies auch etwas für unsere vegetarischen Freunde.




Zutaten:
2 Zwiebeln
100g Rinderhackfleisch
200g Kichererbsen aus der Dose
100g rote Linsen
50g Reis
2 Knoblauchzehen
400g Naturjoghurt
150g saure Sahne
Olivenöl
Salz und Pfeffer
1/2 TL Kurkuma
frische Minzblätter (ich habe getrocknete Minze verwendet)
je 1/2 Bund frische Petersilie, Schnittlauch, Dill und Koriander (alternativ getrocknete Kräuter verwenden)


Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Hälfte davon mit dem Hackfleisch mischen und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken und anschließend daraus kleine Bällchen formen.


Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und die andere Hälfte der Zwiebeln darin goldbraun anbraten. Salz, Pfeffer und die Hälfte des Kurkumas unterrühren und mit 1 Liter Wasser auffüllen. Die Kichererbsen inklusive Sud dazugeben. Linsen und den Reis einrühren und das Ganze aufkochen lassen. Jetzt die Hackfleischbällchen dazugeben und leicht verrühren. Die Suppe nun ca. 20-30 Minuten auf niedrigster Stufe köcheln lassen.


Während dessen die Kräuter waschen und kleinhacken und zur Suppe geben und weiterköcheln lassen.


Den Knoblauch schälen und kleinhacken und in Olivenöl leicht anrösten lassen. Das restliche Kurkuma Pulver und etwas Minze dazugeben und beiseite stellen.


Nun wird etwas von der Suppe mit dem abgemessenen Joghurt vermischt und dann komplett zur Suppe gegeben und gut verrührt. 


Achtung: Suppe jetzt nicht mehr kochen lassen, da sonst der Joghurt flockt!


Auf Tellern anrichten, mit einem Klecks saurer Sahne dekorieren und die angerösteten Knoblauch-Minze-Würfelchen darüberstreuen.

Lamm mit Aprikosen und Couscous

Wie ich gestern bereits auf meiner Facebook-Seite angekündigt hatte, wird dieses Wochenende orientalisch. 


Die letzten Tage gab es hier leider kaum etwas zum Lesen und die Töpfe blieben im Schrank, da mich derzeit der Arbeitsstress mal wieder etwas übermannt und ich abends keinen Antrieb mehr zum kochen hatte.


Ich hatte mir vor einiger Zeit ein wunderschönes Kochbuch gekauft, was schon länger auf meiner Wunschliste stand. Es handelt sich hier um das Buch: Orient - Küche und Kultur (für die Sinne) . In dieser GU-Reihe sind auch weitere bezaubernde Kochbücher erschienen, unter anderem auch das Meisterwerk von Margit Kunzke:  Andalusien - Küche und Kultur (für die Sinne).


Doch nun zurück zur orientalischen Küche. Ich habe mich heute für ein Gericht mit Lamm entschieden. Also machte ich mich auf den Weg, um in Unterschleißheim Lammfleisch zu besorgen und das war gar nicht so einfach. Für das Rezept benötigt man Lammschulter, aber die habe ich in diversen Supermärkten leider nicht bekommen. Also was tun? Einen Plan B für das Wochenendessen hatte ich mir nicht bereitgelegt. Also habe ich improvisiert und 2 TK-Lammsteaks gekauft - was sollte ich auch anderes tun? Es gab ja nichts anderes....


Trotz dieser Lammsteaks ist mir das Gericht sehr gut gelungen und es hat mir auch sehr gut geschmeckt, obwohl ich vorab schon wieder einige Bedenken hatte, da ja ziemlich viele Aromen aufeinanderprallen!



Zutaten:
für 4 Portionen (ich habe die Mengen halbiert)

600g magere Lammschulter (Lammsteaks tun es auch..)
200g getrocknete Aprikosen
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 TL Zimt
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
2 TL Chilipulver
2 EL Olivenöl
2 EL Butter
2 Lorbeerblätter
1 Limette
Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Das Lammfleisch in kleine Würfel schneiden und mit Zimt, Kreuzkümmel und Chili gut vermischen und ca. 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. 

Die Aprikosen in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergiessen und ca. 30 Minuten quellen lassen. (Wasser nicht weggiessen!)

Die Hälfte der Aprikosen in einem Sieb gut abtropfen lassen und beiseite stellen. Das Aprikosen-Quellwasser auf 600ml auffüllen.

Zwiebeln schälen und grob hacken. Knoblauch schälen und beide Zutaten zu den Aprikosen im Wasser geben und alles gut pürieren, so dass eine sämige fruchtige Masse entsteht.

Öl und Butter in einer Pfanne erhitzen und die marinierten Lammwürfel darin scharf anbraten. Die Hitze reduzieren und die Aprikosenmasse dazugeben. Die übrigen Aprikosen halbieren und zusammen mit den Lorbeerblättern und der in Scheiben geschnittenen Limette unterrühren. Das ganze Ragout nun ca. 25 Minuten vor sich hinköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Als Beilage dazu eignet sich Couscous, Bulgur, Reis oder einfach Brot.

Fazit: Ein wirklich sehr leckeres Rezept! Das Fleisch war super mager und die Aromen waren phantastisch vereint! KLASSE!