Zwetschgen - Eierlikör Kuchen mit Schokotropfen

Jedes Jahr um gleiche Zeit, werden von meinen 2 Kollegen ( P&W) eimerweise Zwetschgen ins Büro geschleppt, da es einfach viel zu viele für einen 3-Personen Haushalt sind. Mich freut das natürlich immer sehr, dann kann ich backen und mir irgendwelche neuen Zwetschgenideen ausdenken. Letztes Jahr gabs Pflaumenmus, was ich mir so schnell aber nicht mehr antue! und heute hatte ich mich spontan für ein bereits vorgemerktes Rezept entschieden.

Bis jetzt habe ich ja noch nie einen Zwetschgenkuchen gebacken, da hier meist ein Hefeteig verwendet wird und das mag ich ja überhaupt nicht, immer dieses Geklebe usw... aber dieser Kuchen ist toll! Und dann noch mit Eierlikör - was will man mehr? Da ich den Kuchen ja für meine Kollegen gebacken habe, habe ich die Zutaten einfach verdoppelt, um damit ein Blech zu füllen.


Rezept für eine Standard - Springform - 26cm

Zutaten:

700 g Zwetschgen
3 Eier
150 g Puderzucker
Prise Salz
Packerl Vanillezucker
150 ml Sonnenblumenöl
150 ml Eierlikör
175 g Mehl
50 g Speisestärke
TL Backpulver
1 Packung Schokotropfen

Zubereitung:

Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Anschließend Eier, Puderzucker, 1 Prise Salz und Vanillezucker schaumig schlagen und das Öl und den Eierlikör unterrühren.
Mehl, Stärke und Backpulver mischen und unter den Teig rühren. Zum Schluss eine Packung Schokotropfen unterheben.
Teig in eine mit Backpapier ausgelegt Form giessen und im vorgeheizten Backofen (160 Grad - Umluft 140 Grad) auf der untersten Schiene ca. 45 Minuten fertig backen.

Fazit: Wer ein Blech backen möchte, dann bitte ein Standardblech verwenden. Ich hatte so ein kleineres und demzufolge, bisserl viel Teig bzw. zu wenig Zwetschgen :-) aber der Kuchen war trotzdem total lecker und ratz fatz alle :-)

Und sorry für das "schlechte" Foto, als ich gebacken habe, war nimmer viel mit Licht *g* also gibts dieses Mal nur nen Handyschnappschuss ;-)


Jetzt wird's deftig ... Linseneintopf mit Wienerle

Anlässlich des heutigen Herbstanfangs, den eigentlich keiner braucht bzw. will gibt's heut was deftiges. Da ich momentan irgendwie auf dem Linsentrip bin und noch dazu Eintöpfe liebe, gabs ned viel zu überlegen und der erste Herbst-Eintopf stand auf dem Tisch.




Zutaten:

300g Berglinsen
125g Schinkenspeck oder Bacon
2 Zwiebeln
1 EL Butter
1 Liter Gemüsebrühe
3 Möhren
3 Kartoffeln
2 Lorbeerblätter
Pfeffer, Salz
4 EL Weißweinessig
Petersilie

Zubereitung:

Die Zwiebeln und den Schinkenspeck klein würfeln und in Butter anbraten lassen. Anschließend die Linsen unterrühren und mit Gemüsebrühe auffüllen. Das ganze zugedeckt etwa 20 Minuten köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Möhren und Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden und zu den Linsen geben und gut verrühren. Jetzt gebe ich auch die Lorbeerblätter dazu (ich finde das gibt ein leckeres Aroma). Das Ganze muss dann nochmals etwa. 20 Minuten kochen. Jetzt wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und Essig nach Geschmack dazu gegeben. (Bei uns im Vogtland ghört da schon relativ viel Essig rein, gehört irgendwie dazu). Am Schluss die Petersilie dazugeben.

Dazu gibts Wienerle (Wiener Würstchen) alternativ kann man auch Mettwürste dazu essen, aber die mag ich ned so wirklich.

Fazit: Hier kann man eigentlich nichts verkehrt machen! Ein Klassiker, mit wenigen Zutaten, der ruckzuck auf dem Tisch steht. Lecker!


Gurken-Linsen-Salat und kleiner Ausflug zum Trachten- und Schützenumzug Oktoberfest 2010

Eigentlich sollte das Rezept inklusive Foto heute eigentlich in der Schublade verschwinden, da ich ja irgendwie nicht so begeistert war. Das lag jedoch nicht am Geschmack des Salates, sondern eher an der Optik ;-) Ja ich weiß, dass is eigentlich ned so schlimm - hauptsache es schmeckt, aber wenn ich mir halt irgendwas in meinen Kopf gesetzt habe, dann sollte es auch so ziemlich perfekt sein. :-)

Nachdem wir (Paule, Tina, Johannes und einige andere auf meiner Facebook-Fanseite bereits ein wenig über Fotos und Co diskutiert haben, gibts nun noch nen Beitrag. :-)

Normalerweise bearbeite ich meine Fotos nicht nach, sie werden lediglich mit meinem Namen bestückt. Aber heute habe ich doch ein wenig rumgebastelt.

Zutaten:

1 Gurke
rote Linsen nach Bedarf
1 rote Zwiebel
frische Minze
Balsamico
Sonnenblumenöl
Salz, roter und schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Die roten Linsen ca. 10 Minuten kochen lassen, abgiessen und zur Seite stellen. In der Zwischenzeit die Gurke schälen, längs halbieren und in dünne gleichmässige Scheiben schneiden. Die Zwiebel in Halbringe schneiden und dazugeben. Die gut abgetropften Linsen darunter heben und alles gut vermengen. Mit Balsamico, Öl und den Gewürzen abschmecken und etwas ziehen lassen.

Fazit: Geschmacklich vollkommen in Ordnung, aber das nächste Mal werde ich wohl auf alle Fälle Balsamico Bianco verwenden, damit die Farbe des Salates nicht so leiden muss ;-) - jaja immer diese Probleme der Foodblogger *lach*

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Wie einigen eventuell aufgefallen ist, blieb am Wochenende die Küche bei mir kalt. Grund dafür war der Trachten- und Schützenumzug zum diesjährigem Oktoberfest. Ich bin zwar mittlerweile schon 10 Jahre in bzw. um München zuhause, aber bis jetzt hatte ich es noch nicht geschafft, mir den größten und schönsten Festzug der Welt anzuschaun. 60 Gruppen mit insgesamt 9000 Mitgliedern zogen am gestrigen Sonntag bei strahlendem Sonnenschein auf ca. 7 km durch die Münchner Innenstadt. Nachfolgend einige Impressionen und Highlights des Festumzuges, wofür sich das frühe Aufstehen auf alle Fälle gelohnt hat! (Tip: ein Klick auf die Fotos und es wird groß *g*)


Die Werbevorläufer




Münchner Kindl
Schnalzervereinigung Rupertiwinkel






"Zu Münchens schönsten Paradiesen zählt ohne Zweifel seine Wiesen!"

Italien (Salsiccia) meets Österreich (Bergkäse)

Als ich vor ein paar Wochen auf der verzweifelten Suche nach Salsiccia war, gab mir Sandra von Citykitchen den Hinweis, dass sie beim Hit Geflügel-Salsiccia gesehen hätte. Und da mich mein heutiger Wochenendeinkauf in den Hit führte, habe ich natürlich extra Ausschau nach der italienischen Bratwurst gehalten. Ich wurde auch recht schnell fündig und schnell landete auch eine Packung in meinem Wagen.

Mal schaun, ob die Geflügelvariante mit der originalen italienischen Schweinsbratwurst mithalten kann...?

Zuhause angekommen stellte sich nun die Frage was -> was damit tun? Auf Pasta hatte ich heute irgendwie keine Lust, also kurz die Vorräte gecheckt und schon war mal wieder ein Frei Schnauze Gericht geboren. :-)


Salsiccia - Auflauf mit Möhren,
Kartoffeln und Bergkäse

Zutaten:

500g Kartoffeln
500g Möhren
400 g Geflügel Salsiccia
2 Schalotten
ca. 150g geriebener Bergkäse
Thymian, Pfeffer

250ml Milch
3 Eier

Zubereitung:

Die Kartoffeln und die Möhren in kleine Würfelchen schneiden. (ganz schöne Arbeit, aber es lohnt sich...)  Die Schalotten klein hacken und zusammen mit der kleingeschnittenen Salsiccia kräftig anbraten und mit Pfeffer und Thymian würzen. Anschließend die Gemüsewürfelchen unterrühren und ca. 5 Minuten mitbraten lassen. In der Zwischenzeit die Milch mit den Eiern verquirlen.

Die Wurst-Gemüse Masse in eine Auflaufform geben, mit Bergkäse bestreuen und die Eier-Milch gleichmäßig darüber verteilen. Das ganze im vorgeheiztem Backofen bei ca. 180°C etwa 50 Minuten backen lassen.

Fazit: Nachdem ich mir nicht so sicher war, ob die Kartoffeln und Möhren auch weich werden (da sie nicht komplett mit Flüssigkeit bedeckt waren..) hatte ich ein wirklich vorzügliches Abendessen auf dem Tisch stehen. Wie ich finde ein recht simples Gericht ohne großen Schnick Schnack, welches auch jetzt zu den herbstlichen Temperaturen passt. Ich mag ja eher die einfachen Dinge :-)

Die Geflügel-Salsiccia ist relativ mild im Vergleich zu ihrer italienischen Schwester, aber dennoch sehr lecker und empfehlenswert.

Ich wünsche Euch allen einen schönes erholsames Wochenende und diejenigen die sich am Eröffnungswochenende freiwillig auf die Wiesn (Oktoberfest) begeben viel Spaß.


In dem Sinne: O'zapft is :-)

*11* - Pasta mit Gorgonzola - Pasta al gorgonzola

Wenn man derzeit die Foodblogwelt so verfolgt, merkt man so langsam das es Herbst wird, denn so allmählich wird überall deftiger gekocht. Derzeitige Spitzenreiter sind wohl Kürbisrezepte, aber diese Woche kam bei einigen auch Gorgonzola zum Einsatz, wie zum Beispiel bei Barbara, was mich daran erinnerte, dass ich noch ein Stückchen im Kühlschrank habe.

Also schnell Mille-Sughi zur Hand und das klassische Rezept für Pasta mit Gorgonzola herausgefischt. Ein sehr schnell zubereitetes Gericht, was eigentlich immer geht. :)

Hab das Originalrezept aus dem Buch nur ein bisserl abgewandelt, indem ich noch ein paar Kirschtomaten und frischen Basilikum dazugegeben habe, weil irgendwie hat mir ein kleiner Farbklecks gefehlt. :)



Zutaten:

2 Knoblauchzehen
2 EL Butter
100g Gorgonzola
200g Sahne
Salz und Pfeffer aus der Mühle
ein paar Kirschtomaten
frischer Basilikum

Zubereitung:

Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die geschälten Knoblauchzehen bei leichter Hitze glasig anschwitzen. Den Gorgonzola zerkleinern und mit der Sahne hinzufügen und sorgfältig glattrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Kurz vor Ende der Pastagarzeit die halbierten Tomaten und den kleingehackten Basilikum unterrühren.

Die Pasta al dente kochen und gut abtropfen lassen und mit der Gorgonzolasosse vermengen und servieren.


Info:

Gorgonzola ist ein norditalienischer Weichkäse mit einem Mindestfettgehalt von 48% und geschützter Herkunftsbezeichnung. Er besteht aus pasteurisierter Kuhmilch, Lab und Salz, die mit einer Edelpilzkultur versetzt werden. Dass der Gorgonzola ursprünglich aus der gleichnamigen Stadt nahe Mailand kommt, wird von den anderen Ortschaften mit Gorgonzola-Käsereien oft bestritten. Man unterscheidet den mild aromatischen gorgonzola dolce, der 60 Tage gereift ist und den 90 bis 100 Tage gereiften, würzigen pikanten gorgonzola piccante.

Bergkäsesalat

Aus meinem Kurzurlaub in Österreich habe ich ja jede Menge Bergkäse mitgebracht. Und da ich nicht jeden Tag ein Käsebrot essen möchte, gibt es heute einen würzigen Bergkäsesalat zum Abendessen.

Die verwendeten Zutaten sind eigentlich die klassischen Begleiter zu Käse jeder Art.



Zutaten:

Bergkäse
kernlose Weintrauben
1 rote Zwiebel
Walnüsse
Sonnenblumenöl
Himbeeressig
Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Die Zwiebel und den Bergkäse in Würfel schneiden. Weintrauben halbieren, Walnüsse grob zerhacken und unterheben. Den Salat mit Sonnenblumenöl, einem kleinen Schuss Himbeeressig, Salz und Pfeffer würzen und ca. eine halbe Stunde ziehen lassen, damit sich das intensive Aroma des Bergkäses noch besser entfalten kann. Dazu gibts ein Butterbrot :)

Ananas - Mohn - Muffins

Sonntag, Sonnenschein und total happy, was will man mehr? Etwas kleines Süßes, damit meine Laune auch so bleibt :-)

Ich find ja Muffins generell total klasse, weil sie ruck-zuck fertig sind und man findet eigentlich immer eine Variante mit den Zutaten die man gerade zuhause hat. Eine halbe Ananas wollte noch verarbeitet werden, 1/4 frisch genascht und das andere Viertel für diese wunderschönen Muffins:



Zutaten:

Papierförmchen für die Backform
3 EL gemahlener Mohn
200 ml Milch
1/4 Ananas
1 Ei
120 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL abgeriebene Zitronenschale
80 ml Sonnenblumenöl
250 g Mehl
2 ½ TL Backpulver

Zubereitung:

Backofen auf 200°C vorheizen. Mohn in lauwarmer Milch ca.10 Minuten einweichen.Das Ei mit Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und Öl verrühren. Die Mohnmilch dazugiessen. Mehl, Backpulver dazugeben und alles gut verrühren. Zum Schluss die klein geschnittene Ananas unterheben.
Den Teig in die Muffinförmchen füllen und ca. 20-25 Minuten nach erfolgreicher Holzstäbchenprobe backen.

*10* - Pasta mit Salsiccia-Ragout und Steinpilzen - Pasta al ragu di salsiccia e porcini

Salsiccia - Bis zu Beginn meines Blogprojektes, konnte ich mit Salsiccia nichts anfangen. Nachdem ich Dr. Google, Wikipedia u.a. Seiten befragt hatte, war ich schon etwas schlauer, doch woher bekommt man diese pikante grobe italienische Mettwurst, welcher einer deutschen groben Bratwurst recht nahe kommt?

Nachdem ich alle Supermärkte in meiner näheren Umgebung abgeklappert hatte, war ich leider nicht erfolgreich gewesen. Auch in diversen Internetshops bin ich nicht fündig geworden.

Doch dann nahte die Rettung! Meine Kollegin bereitete sich gerade auf ihren Urlaub am Gardasee vor und schwupps hatte sie auch schon einen Einkaufszettel von mir in der Hand :-) Die Idee war natürlich klasse und es hat auch alles prima geklappt und mein Gefrierfach ist nun zu einem großen Teil mit Salsiccia gefüllt.

Das heutige Rezept kam mir dann ganz recht, da meine Mum, mit der ich in den letzten Tagen on Tour war, frisch getrocknete Steinpilze aus den vogtländischen Wäldern mitgebracht hat. :-)




Zutaten:

300g Salsiccia
400g geschälte Tomaten
20g getrocknete Steinpilze
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
60g Butter
400ml Rinderbrühe
Salz und Pfeffer aus der Mühle
2 EL gehackte Petersilie
Parmesan nach Belieben

Zubereitung:

Die getrockneten Steinpilze ca. 30 Minuten lang in lauwarmen Wasser einweichen, dann ausdrücken und grob hacken. Die Tomaten durch ein Sieb streichen, die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken.

Die Hälfte der Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch hellgelb anschwitzen lassen. Das Salsicciabrät hinzugeben und mit einer Gabel zerpflücken und krümelig braten. Die Steinpilze und die Tomaten dazugeben und mit der Rinderbrühe aufgießen. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle kräftig würzen. Das Sugo solange schmoren lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. (waren bei mir ca. 30 Minuten) Kurz bevor das Sugo mit der Pasta vermengt wird, die restliche Butter und die Petersilie unterrühren.

Nach Belieben mit Parmesan servieren. Ich habe den Parmesan komplett weggelassen, da mir die Pasta auch so total gut geschmeckt hat. Ich war auch von der Salsiccia begeistert, kein Vergleich zu einer "normalen" Bratwurst. Und dann noch das Steinpilzaroma... MMMMHHHHH LECKER. Ich kann mir vorstellen, dass meine vorhandenen Reste morgen noch viel besser schmecken, da die Aromen dann komplett durchgezogen sind. Und wieder ein Pastarezept, welches ganz oben in meiner Mille-Sughi Favoritenliste gelandet ist.

Info zur Salsiccia:

Bei den klassischen Pastarezepten ist meist die salsiccia fresca gemeint. Die einfache Variante wird aus gehacktem Schweinefleisch und Fett hergestellt, mit Salz und Pfeffer gewürzt und in Naturdärme gestopft. Die toskanische Salsiccia wird mit fein zerstossenem Fenchelsamen gewürzt. Andere Varianten enthalten Rosmarin, Salbei oder auch Peperonchinos. Wird Salsiccia in der Pastaküche verwendet, so wird die Wurst gepellt, das Brät mit einer Gabel zerdrückt und wird dann wie Hackfleisch angebraten.

Österreichische Jause

Nach 4 Tagen Abstinenz im Salzburger Land melde ich mich frisch erholt zurück.

Und um diesen Kurzurlaub typisch österreichisch zu beenden, gibt es heute noch eine zünftige Jause, welcher einer bayerischen Brotzeit ziemlich nahe kommt.

Auf unserem Tisch landen heute typische Spezialitäten aus Österreich. Unter anderem verschiedene Bergkäse-Sorten, Schinkenspeck, Kaminwurzen, Österreichischer Blauschimmelkäse und natürlich Kürbiskerne. Dazu frische kleine Semmelchen (ebenfalls ein Mitbringsel) und zum Trinken gibts nen lecker Federweißer.



In meiner Wohnung riecht es schon wie auf einer Käs-Alm *lach*, aber ein bisserl müssen wir noch warten bis wir die Köstlichkeiten verzehren können - ein echter Bergkäse sollte halt schon ne Weile atmen, so wie ein guter Wein.

So können meine Mum und ich dann gleich noch in wunderschönen Erinnerungen der letzten Tage schwelgen.


*9* - Pasta mit Zucchini und Spezialhühnchen

Ich habs ja normalerweise ned so mit der Zubereitung von Fleisch. Was jetzt nicht heißen soll, dass ich es nicht mag, aber "außergewöhnliche" Fleischgerichte kamen bei mir bis jetzt so gut wie nie auf den Tisch.

Da momentan meine Mum zu Besuch ist, musste aber heute etwas "gscheits" gekocht werden. Töchterlein wollte ja wieder bissel angeben *lach*

Bei meinem heutigem Rezept, war ich beim Durchlesen schon wieder etwas skeptisch. Krieg ich das hin? Klappt das auch? Hühnerfleisch gabs bei mir meist als Geschnetzeltes mit Reis und a bisserl Gemüse, aber heute gab es dann gleich mehrere Herausforderungen..... aber seht selbst.

Die Hühnerbrüste werden bevor sie zerkleinert zur Pasta kommen in einem Alufoliepackerl im Backofen gegart, nachdem sie noch ein Topping aus Ingwer, Knoblauch und Peperonchino bekommen haben.


Zutaten:

2 Hähnchenbrustfilets
4 cm frischer Ingwer
3 Knoblauchzehen
2 kleine Peperonchini
65g Butter
Salz und Pfeffer aus der Mühle
2 kleine Zucchini
3 EL gehackter Koriander
1 EL gehackte Petersilie

Zubereitung:

Backofen auf 190°C vorheizen.

Den Ingwer schälen und fein reiben. Knoblauch und Peperonchini in kleine Würfelchen schneiden und alles gut vermischen.

Die Hähnchenbrüste auf ein großes Stück Alufolie geben und mit dem Ingwer, Knoblauch, Chili Gemisch zudecken und mit 30g zerlassener Butter beträufeln. Mit Salz und Pfeffer würzen und das ganze Alufoliepackerl gut verschließen und auf einem Stück Backpapier im Backofen ca. 30 Minuten garen.

In der Zwischenzeit werden die Zucchini kleingeschnitten und mit der restlichen Butter in einer Pfanne ca. 5 Minuten weich gegart. Zum Schluss die frischen Kräuter unterrühren und beiseite stellen.

Rechtzeitig bevor das Hähnchen fertig ist, die Pasta aufsetzen und aldente kochen.

Das Fleischpackerl aus dem Ofen nehmen (vorsicht heiß!), den Fleischsaft auffangen und in eine separate große Schüssel geben. Hähnchen in kleine Stücke schneiden und zusammen mit den Zucchini und der Pasta in die Schüssel geben und alles gut vermengen und bei Bedarf nochmals abschmecken.


Fazit:

Meine Mum und ich sind total begeistert. Für mich war es im ersten Moment ziemlich scharf, aber das hat sich nach und nach gelegt :-) (ich esse normal nix scharfes...) Auch den Ingwer fand ich ganz in Ordnung - gehörte bis jetzt ebenfalls zu den Dingen die ich noch nie gegessen habe ;-) - 5 Sterne *****


Kürbisschnitzel mit schnellem Kräuterdip

Da ich am Wochenende für ein paar Tage in die Berge fahre, war in meinem Kühlschrank nicht mehr wirklich viel los. Aber da war ja noch mein 3/4 Butternutkürbis, der noch verarbeitet werden wollte. Aber was damit tun auf die Schnelle? Für großartige Gerichte waren die passenden Zutaten nicht im Hause....

Also kam mir die zündende Idee, den Kürbis einfach zu panieren und zu braten. Dies mache ich ja regelmäßig mit Zucchini und finde das total lecker. Das dürfte ja dann auch mit Kürbis funktionieren!

Und diese Idee war klasse und ein schnelles Abendessen stand auf dem Tisch.


Zubereitung:

Kürbis entkernen und in Scheiben schneiden. In Ei (mit Pfeffer und Salz verquirlt) und Semmelbrösel panieren und dann goldgelb in Olivenöl von beiden Seiten anbraten. Dazu gabs nen schnellen Frischkäsedip mit frischen Kräutern.