Grilled Cheese-Sandwich mit karamellisierten Zwiebeln

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Heute hab ich ein Rezept für Euch, dass es schon vor einer Weile bei uns gab. Irgendwie habe ich es wohl vergessen zu bloggen, aber ich habe nicht vergessen wie gut uns das vegetarische Sandwich geschmeckt hat. 😊

Und deshalb heute ohne großen Text das Rezept, welches aus dem wirklich tollen Kochbuch Herzhaft Vegetarisch * stammt.




Zutaten für 4 Sandwiches:

2 rote Zwiebeln
100g Champignons
200g Zucchini
4 Scheiben Cheddar
4 Scheiben Sandwichbrot
frische Basilikumblätter
1 EL Honig
5 EL Balsamicoessig
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst werden die Zwiebeln und Champignons in Scheiben geschnitten und mit 1 EL Olivenöl in einer Pfanne angebraten. Alles mit Salz und Pfeffer würzen und dann 1 EL Honig dazugeben und karamellisieren lassen. Balsamico in die Pfanne geben und das Zwiebel-Pilz-Gemüse ca. 4 Minuten einkochen lassen.




Die Zucchini längs in Scheiben schneiden und in einer Pfanne, oder im Kontaktgrill ca. 3-4 Minuten leicht anbraten/anrösten lassen.




Jetzt gehts ans Belegen der Sandwiches. Zuerst Zucchinischeiben, dann frische Basilikumblätter und dann das Zwiebel-Pilz-Gemüse auf die Brotscheiben geben. Jeweils eine Scheibe Käse obenauflegen und mit der zweiten Brotscheibe bedecken.


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Nun alles in einen gut vorgeheizten Kontaktgrill geben und wenn der Käse so richtig schön heraus läuft ist das Sandwich fertig und megalecker!

Das Ganze kann natürlich auch in einer Pfanne gemacht werden, aber ein Kontaktgrill * ist hier natürlich um Einiges praktischer - wir verwenden unseren zwar nicht so häufig, aber die Anschaffung hat sich definitiv gelohnt, wenn solche Sandwiches dabei herauskommen.

Welche leckeren Rezepte sich noch in diesem wirklich gutem vegetarischen Kochbuch befindenen, könnt Ihr wie immer auf Kochbuchsüchtig herausfinden.




 🍴 Guten Appetit 🍴


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{Rezension} One Pot für Eilige inkl. Rezept für Hamburger aus einem Topf

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One Pot Gerichte sind ja schon seit längerem Trend, vor allem die One Pot Pasta wurde im letzten Jahr meines Erachtens schon zuviel gehypt. Da es bei mir aber eigentlich immer schnell gehen muss, hatte ich in der Vergangenheit 1-2 Pastagerichte aus einem Topf ausprobiert, aber diese haben mich leider nicht überzeugt. Meistens glich das fertige Gericht dann einer Pampe und geschmacklich hat mich das Ganze dann auch nicht vom Hocker gehauen.

Doch seit ein paar Wochen/Monaten wird der Begriff One Pot Gericht wieder interessant für mich, denn es erscheinen einige Kochbücher, bei denen das Thema erweitert wird. Das heißt es geht jetzt nicht nur um Gerichte aus einem Topf, sondern es geht jetzt auch um Backbleche, Pfannen, Woks, Schüsseln usw. - Auf deutsch: Ihr braucht nur ein Gefäß um eine komplette leckere Mahlzeit zuzubereiten!

Das Buch, das ich Euch heute vorstellen möchte, wurde von der kanadischen Foodbloggerin Joanna Cismaru geschrieben. Und seitdem das Buch bei mir eingezogen ist, schaue ich auch fast täglich auf ihrem Blog Jo cooks vorbei, denn mir gefällt was Jo hier macht - wirklich leckere Rezepte, die meistens ruckzuck zubereitet werden! Und wenn ich schon freiwillig nen englischsprachigen Blog lese, heißt das schon was. 😉




Schnelle Gerichte aus einem Topf
In maximal 30 Minuten





Zitat von Joanna aus der Einleitung des Buches:

"Ich habe diese Rezepte für das wirkliche Leben entwickelt, für Menschen mit Familien und einem betriebsamen Alltag, die frische Zutaten und einfache Lösungen bevorzugen"


Diese Aussage finde ich hervorragend, denn es trifft wirklich auf das Buch zu! Ähnliche Texte findet man auch man bei anderen Kochbüchern, aber unterm Strich findet man dann wieder Rezepte mit außergewöhnlichen Zutaten, oder irgendwelchem Healthykram - und das brauche ich nun wirklich nicht. Ich möchte Rezepte, die schnell zubereitet sind, lecker schmecken und die auch wirklich jeder zu Hause problemlos zubereiten kann!


Erster Eindruck vom Buch:

Das Buch hat ein recht schlichtes Cover, dass ich aber sehr passend finde. Leider hat das Buch keinen festen Einband, sondern einen flexiblen. Ich finde diese Flexbindungen ja nicht so praktisch und schön - ich weiß nicht ob es beim Druck preislich so große Unterschiede gibt.... ein Hardcover liegt ja auch viel besser in der Hand und ich denke es hat auch eine längere Lebensdauer?




Die Fotos im Buch konzentrieren sich auf das Wesentliche - das Gericht! - kein Schnickschnack, kein Chichi - Joanna ist hier ihrem Stil treu geblieben. Sehr ansprechend!


Die Kapitel:


🍴 1. Eine Backform 🍴

Hier findet Ihr Rezepte, die man auf einem herkömmlichen Backblech zubereiten kann. Für mich eigentliche die praktischeste Variante des Kochens, denn meistens bleibt hier dann auch die Küche sauber. 😇

Beispielrezepte:

- Honig-Senf-Lachs aus dem Ofen
- Kreolische 15-Minuten-Garnelen aus dem Ofen
- Pizza "The Big Easy"


🍴 2. Ein Topf 🍴

Der Klassiker unter den One Pot Gerichten  - um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollte man einen Topf mit 4 - 8 Litern Inhalt verwenden. Und es muss nicht immer Pasta sein! 😏

Beispielrezepte:

- Würziger Garnelen-Hähnchen-Gumbo
- Indischer Pilaw mit Kichererbsen
- Gebratener Tilapia in Thai-Kokos-Sosse


🍴 3. Eine Pfanne 🍴

Pfannen sind ein Multitalent - man kann quasi alles darin machen, sogar Brot backen. Empfohlen wird hier die Verwendung einer Edelstahlpfanne, oder eine beschichtete, da sich gusseiserne Pfannen nicht so gut handhaben lassen.

Beispielrezpte:

- Hähnchen-Ossobuco
- Einfaches Speck-Cheddar-Omelett mit Apfel
- Maisbrot mit Käse und getrockneten Tomaten


🍴 4. Eine Kasserolle 🍴

Hier bin ich etwas verwirrt, unter einer Kasserolle verstehe ich ja eher ein Tiegel / Stieltopf, aber im Buch wird hier eher eine Auflaufform gemeint - wenn ich danach google, dann erscheinen hier aber auch Bräter usw. - jedenfalls werden die Rezepte auf dem Herd und im Backofen zubereitet.

Beispielrezepte:

- Wurst-Spinat-Reis mit Pilzen
- Hähnchen-Tortilla-Auflauf "Santa Fe"
- Arme Ritter aus dem Ofen


🍴 5. Eine Schüssel 🍴

Wird hier hauptsächlich für phantastische Salate verwendet.
Wer braucht da noch aufwändige Bowls? 😇

Beispielrezepte:

- Apfel-Brokkoli-Salat mit Rosinen und Käse
- Rosenkohlsalat mit Cranberrys und Pecorino
- Birnen-Grünkohl-Salat mit Ziegenkäse


🍴 6. Ein Schmortopf 🍴

Jeder sollte einen schweren Schmortopf zu Hause haben, denn spätenstens im Herbst und Winter ist es Zeit für deftige Eintöpfe und Suppen. Doch auch recht leichte und sommerliche Mahlzeiten sind auch hier wieder in maximal 30 Minuten zubereitet.

Beispielrezepte:

- Marokkanischer Hähnchen-Couscous
- Unkomplizierte Bier-Cheddar-Suppe
- Fiesta-Hühnersuppe mit Tortilla-Chips


🍴 7. Ein Wok 🍴

Auch asiatische Gerichte kann man als Ein-Topf-Gericht" zubereiten und dank Joannas simplen Rezepten, braucht man auch nicht nen halben Asiashop leerzukaufen!

Beispielrezepte:

- Brokkoli-Udon-Wokgericht mit Rindfleisch
- 20-Minuten Kung-Pao mit Schweinefleisch
- 15-Minuten Bratreis mit Gemüse



Ausprobierte Rezepte:

Ich mag das Buch sehr und habe deshalb auch schon kurz nachdem es mich erreichte 2 Gerichte nachgekocht und es werden mit Sicherheit noch einige folgen! Als erstes hatte ich mir die Pizza mit Erdbeeren und Hühnchen ausgesucht. Bei mir gab es allerdings eine Variante mit Himbeeren, da es keine Erdbeeren mehr gab!




Und als 2. Rezept haben wir uns den Hamburger im Topf herausgesucht. Klingt erst einmal komisch, aber war dann doch ganz lecker.




Zutaten:
(für 4 hungrige Personen)

500g Rinderhackfleisch
500g ungegarte Makkaroni
1 fein gehackte Möhre
1 fein gehackte Stange Sellerie
1 gehackte Zwiebel
1 kleine Dose Mais
1 Dose gewürfelte Tomaten
ca. 600ml Hühnerbrühe
ca. 600ml Wasser
2 EL Tomatenmark
1 TL getrockneter Oregano
1 TL Knoblauchpulver
1-2 Schuss Worcester-Sauce (hier habe ich improvisiert, denn im Original-Rezept wird eine scharfe Soße verwendet, die wir aber nicht mögen..)
Salz und Pfeffer
Olivenöl

200g geriebener Cheddar
3 gehackte Frühlingszwiebeln
1 gehackte Tomate

Zubereitung:

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und darin dann die Zwiebeln, Möhren und den Sellerie anbraten. Rinderhackfleisch dazugeben und so lange mitbraten bis es nicht mehr rosa ist.

Jetzt den Mais, die gewürfelten Tomaten aus der Dose, Tomatenmark, Oregano, Knoblauch dazugeben und alles gut verrühren. Nun die Hühnerbrühe und das Wasser in den Topf geben und die ungegarten Makkaroni unterrühren. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken, kurz aufkochen lassen und dann mit geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten auf kleinster Stufe köcheln lassen bis die Nudeln weich sind. Die gesamte Flüssigkeit sollte aufgenommen worden sein.

Kurz vor dem Servieren den geriebenen Cheddar unterrühren. Auf Tellern anrichten und die frisch gehackten Frühlingszwiebeln und Tomaten als Topping darüber geben.




Fazit:

Ich finde das Buch * wirklich klasse! Die Rezepte funktionieren und schmecken. Was ich besonders mag ist, dass die Fotos im Buch im Vergleich zum selbst gekochten Essen kaum abweichen - also sehr authentisch und unverfälscht.

Für Leute die Vollzeit arbeiten, oder generell wenig Zeit zum Kochen haben ist dieses Buch sehr zu empfehlen, ich denke auch, dass die Gerichte bei Kindern gut ankommen.

Gibt nur nen kleinen Punkt Abzug, weil es kein Hardcover hat, aber da kann man auch ausnahmesweise mal drüberwegschauen. 😊



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{Blogevent} Pizza mit Hühnchen, Mozzarella und Himbeeren


Vor ein paar Tagen entdecke ich bei Marc von bake to the roots das 🍕 Blogevent "You had me at pizza!" 🍕 und schon beim Anblick seiner wirklich coolen Köttbullar-Pizza tropfte mir der Zahn! Der Kerl hat aber auch immer so abgefahrene Ideen! Falls Ihr den Blog noch nicht kennen sollte, dann habt Ihr echt was verpasst!

Jedenfalls musste dann ein Pizzarezept her, aber keine 0815, sondern mal was abgefahrenes, um wenigstens ein bisschen in die Nähe von Marc's Kreation zu kommen....

Ich mag ja die Kombi Frucht mit Fleisch ganz gerne, aber ne Hawaiipizza wäre jetzt auch zu langweilig gewesen. Und da ich gerade wieder ein neues Kochbuch auf dem Tisch liegen hatte, stolperte ich über eine Pizza mit Huhn und Erdbeeren. Nehm ich!

Schnell zum Erdbeerfeld ins Nachbardorf gefahren - ähm.... keine Erdbeerfeld mehr da, da war ich wohl etwas spät dran - die Erdbeersaison war ja ned wirklich lang dieses Jahr. Kurz überlegt - dann nehm ich halt Himbeeren, dürfte ja keinen so großen Unterschied machen.

Achja ich habe hier einen fertigen Pizzateig verwendet, da es bei mir meistens schnell gehen muss und ich mit Teigen eh ned so geübt bin. Ihr könnt natürlich auch selbst einen Teig zubereiten. 😉




Zutaten für ein Blech:

1 Rolle XXL Pizzateig aus dem Kühlregal für ein Blech
1 Dose Pizzatomaten (wenn schon Dose, dann nur die guten von Mutti!* 😉)
250g Mozzarella
150g gebratene Hähnchenbrust
150g Himbeeren
Frischer Basilikum
Balsamicocreme
frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

Pizzateig auf ein Backblech legen und die Pizzatomaten gleichmäßig darauf verteilen.

Den Backofen inzwischen auf ca. 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mozzarella und Hähnchenbrust in kleine Stücke schneiden und auf den Pizzateig geben und mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Die Pizza nun ca. 5-8 Minuten in den Ofen geben und danach wieder herausholen. 

Jetzt die Himbeeren auf der Pizza verteilen und nochmals ca. 8 Minuten backen, bis der Boden goldbraun ist und der Mozzarella sich golden verfärbt hat. Bei den Backzeiten sollte man sich auch etwas auf sein Gefühl verlassen, jeder Backofen ist ja auch etwas anders.

Pizza aus dem Backofen nehmen, Balsamicocreme darüber träufeln und dann den kleingehacktem Basilikum darüber streuen.


Rezeptinspiration:


One Pot für Eilige * von Jo Cooks - hier wurden jedoch statt Himbeeren Erdbeeren verwendet und zusätzlich noch schwarze Oliven, aber da wir keine Oliven essen, hab ich sie einfach weggelassen.

Fazit:

Perfektes Sommeressen - fruchtig süß durch die Erdbeeren, cremige Mozzarella und als Topping Balsamico - Sehr lecker und kann man bestimmt auch gut mit Nektarinen, oder Pfirsichen machen. 




Alle Infos zum Blogevent, bei dem man übrigens auch tolle Preise gewinnen kann,

gibt es HIER. Bis zum 06.08.2017 könnt Ihr noch mitmachen!




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{Blogevent} Karibischer Grillabend mit Kokosreis-Salat und knusprigen Stout-Rippchen

Es ist schon wieder eine Weile her, als ich das letzte Mal an Zorra's monatlichem Blogevent teilgenommen habe..... das lag aber nicht an meiner Unlust, sondern eher an den vergangenen Themen, denn die haben leider so gar nicht zu mir gepasst. 😇

In diesem Monat dreht sich aber alles um 🌴 World Wide Summerfood 🌴- da mach ich doch gleich mit und da wir letztes Wochenende einige karibische Rezepte ausprobiert haben, passt das wie die Faust aufs Auge. Danke an Birgit von Backen mit Leidenschaft für dieses tolle Thema! ☝


Blog-Event CXXXIII - World Wide Summerfood (Einsendeschluss 15. August 2017)


Vor einigen Wochen durfte das Kochbuch Karibik-Küche * bei mir einziehen und als ich dazu den Beitrag auf unserem Kochbuchsüchtig Blog geschrieben habe, war ich von vielen Rezepten sofort angetan. Und da sowieso wieder ein Grillabend geplant war, sollte es dieses Mal 2 Rezepte aus dem Buch geben. Spareribs wollte ich eh schon ewig mal selber machen und der fruchtige Salat hat auch hervorragend dazu gepasst. Die Rippchen sind zwar etwas aufwändig, aber glaubt mir - die Mühe lohnt sich! Die Rezepte wurden auf unsere Vorlieben hin minimal angepasst.




Knusprige Guinness-Spareribs

Hinweis:
Bitte denkt daran, dass die Rippchen schon am Vortag vorbereitet werden müssen!

Vorbereitung der Rippchen:

4 Seiten Schweinerippchen
2 Lorbeerbeerblätter
5 Wacholderbeeren
2 Nelken
1 Zwiebel halbiert
2 EL Sojasoße
Pfeffer

Die Rippchen in einen großen Topf legen und mit Wasser bedecken. Gewürze, Zwiebel dazugeben und alles zum Kochen bringen. Alles ca. 1 Stunde garen, bis die Rippchen gar sind.

Für die Marinade:

500 ml Stout-Bier - wir haben hier klassisches Guinnes verwendet
4 EL brauner Zucker
3 EL BBQ-Sauce nach Wahl
2 EL Apfelessig
2 fein gehackte Knoblauchzehen
1 EL Sojasoße
2 Lorbeerblätter

Während die Rippchen kochen, kann die Marinade vorbereit werden. Hierzu werden alle Zutaten in einen Topf gegeben und unter Rühren aufgekocht. Alles ca. 5 Minuten sämig einkochen lassen und anschließend abkühlen.

Die gekochten Rippchen abtropfen lassen und in einen verschließbaren Behälter geben (große Form, oder Schüssel) die Marinade darüber gießen und über Nacht im Kühlschrank einziehen lassen. Wenn die Marinade das Fleisch nicht komplett bedeckt ab und zu wenden bzw. das Behältnis mal auf den Kopf stellen, so dass sich die Marinade überall verteilen kann.

Am Grilltag sollten die Rippchen ca. eine halbe Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank genommen werden. Die Marinade abgießen und in einen kleinen Topf geben und alles zu einer dicken Glasur einkochen lassen. Man braucht Geduld, aber auch hier ist das Ergebnis, quasi ein schwarzes Gold, der absolute Knaller.




Nun werden die Rippchen von jeder Seite ca. 5 Minuten gegrillt, bis sie dunkel und knusprig sind und beim Wenden wird die Glasur darüber gepinselt.

Fazit:

Klebrig, süße Spareribs und das Fleisch fällt fast vom Knochen! Ein kleines Träumchen und dieses Rezept schreit definitiv nach einer Wiederholung! Da leckt man sich die Finger nach dem Essen wirklich gerne ab!



Und wie oben bereits angekündigt, gab es als Beilage einen passenden Salat und ausnahmsweise wurde unser heiß geliebter Kartoffelsalat mal verschmäht. 😇




Kokosreis mit Mango und Kräutern


300g Langkornreis
400ml Kokosmilch
400ml Wasser
75g getrocknete Mangos - kleingehackt
1 Dose Kidneybohnen - abgetropft
1 TL getrockneter Thymian

All diese Zutaten in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Topf zudecken und auf kleinster Stufe ca. 15 Minuten garen, bis der Reis die komplette Flüssigkeit aufgenommen hat. Vom Herd nehmen und noch einige Minuten quellen lassen.

In der Zwischenzeit wird das Dressing zubereitet, dafür benötigt Ihr folgende Zutaten:

50ml Olivenöl
2 EL Apfelessig
1/2 TL Zucker
1/2 TL Salz
1 große Zwiebel - fein gehackt
100g geröstete Cashewkerne
2 EL Schnittlauchröllchen
2 EL Petersilie (eigentlich wird frischer Koriander verwendet, habe ich aber leider nicht bekommen)
Saft von einer Limette

Alle Zutaten in einer großen Schüssel verrühren und den noch leicht warmen Reis dazugeben und alles vorsichtig vermengen, so dass kein Brei entsteht.

Am besten wird der Reis(salat) noch leicht warm serviert, schmeckt aber auch kalt.



* Weitere Rezeptideen von Levi Roots findet Ihr hier:





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Penne mit grünen Bohnen - Penne ai fagioli verdi

Unser Marokko-Urlaub ist vorbei und nach all den orientalischen Köstlichkeiten, hatten wir eine Megalust auf Pasta! Und da kam mir das neue Kochbuch Semplice! - Meine einfache italienische Küche * von Andrea Boscagli aus dem Kunstmann Verlag gerade recht. 

Im Buch zeigt uns Andrea die Rezepte seiner Großmutter und kocht stets nach dem folgenden Motto, was ich sofort unterschreiben kann:

"Wenn du ein gutes Produkt hast, hast du ein gutes Essen"

Für die im Buch enthaltenen Rezepte benötigt man meist nur 2-3 Hauptzutaten und mehr braucht es auch nicht um am Ende eine köstliche Mahlzeit zu servieren.

Alle Infos zum Buch, inkl. Rezeptregister findet Ihr übrigens bei Kochbuchsüchtig.




Zutaten:

500g Penne
500g grüne Bohnen
2 Schalotten
2 Bund Petersilienblätter
100g fein geriebenen Parmesan
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Anmerkung:

Im Originalrezept werden 5 Bund Petersilienblätter verwendet, das erschien mir persönlich zuviel. Ob das nun wirklich so sein muss, weiß ich leider nicht - eine Info an den Verlag wurde aber bereits verschickt.

Zubereitung:

Die grünen Bohnen werden in mundgerechte Stücke geschnitten. In einen Topf mit Salzwasser geben, zum Kochen bringen und ca. 10 Minuten gegart, bis sie noch einen leichten Biss haben.

Bohnen mit einer Schaumkelle aus dem Topf heben und in einem Sieb abtropfen lassen. 

Jetzt wird das Bohnenwasser nochmals aufgekocht und die Penne werden darin al dente gekocht.

Inzwischen die Schalotten klein hacken, Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin glasig anschwitzen. Nun die Hälfte der gekochten Bohnen dazugeben und ca. 3 Minuten mitbraten lassen. Das Ganze wird nun mit einem Pürierstab zu einem Brei verarbeitet. Ich habe hier noch etwas vom Kochwasser dazu gegeben - ging dann etwas einfacher. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jetzt die gekochte Pasta abgießen und zurück in den Topf geben. Die klein gehackte Petersilie und den geriebenen Parmesan dazu geben und alles gut vermengen. Kurz vorm Servieren noch die andere Hälfte der Bohnen unterheben und auf Tellern anrichten.

Unser Fazit:

Einfach, schnell und lecker - ganz nach unserem Motto: Kochen ohne Schnickschnack!


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