*24* - Tagliatelle mit Spargel, Lauch und Salsiccia - Tagliatelle con gli aspargi, porri e salsiccia

🌺🍃 Endlich Frühling! 🍃🌺

Die Sonne scheint und wir haben in den letzten Tagen die Balkonsaison eröffnet. Die Blumenkästen wurden mit Kräutern gefüllt, der Grill wurde zum ersten Mal in diesem Jahr angefeuert und natürlich wurde auch schon angespargelt. Und deshalb gibt es heute auch gleich das erste Spargelrezept für Euch.




Das Rezept stammt mal wieder aus meinem Lieblingspastabuch Mille Sughi * es ist immerhin schon das 24. Gericht was ich daraus nachkoche und bleibt somit eines meiner favorisierten Kochbücher!

Ein perfektes Essen, um den Frühling zu begrüßen!




Ihr braucht dafür folgende Zutaten:
(für 4 Personen)

1kg grünen Spargel
2 Stangen Lauch
ca. 1 Liter Gemüsebrühe
400g Salsiccia (zerpflückt)
2 EL Butter
Salz und Pfeffer
500g Tagliatelle

Zubereitung:

Zuerst wird der Spargel gewaschen und die Enden werden geschält und falls erforderlich werden etwas holzige Enden abgeschnitten. Spargel in fingerdicke Stücke schneiden. Die Spitzen werden dabei ganz gelassen.

Gemüsebrühe zum Kochen bringen und die Spargelstücke darin ca. 10-15 Minuten weich garen. Nun die Spargelstücke mit einem Schaumlöffel aus der Brühe nehmen und die Spargelspitzen beiseite legen. Den Spargelsud ebenfalls aufheben, den brauchen wir später noch.

Die Spargelstücke in eine Küchenmaschine geben und alles fein pürieren.

Nun den Lauch putzen und in feine Scheiben schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen und den Lauch darin ca. 5 Minuten schmoren lassen. Nun das zerpflückte Salsicciabrät dazu geben und alles krümelig braten.

Jetzt kommt das Spargelpüree dazu und nach und nach wird ein Teil des Spargelsudes angegossen - alles ca. 10-15 Minuten köcheln lassen.

Inzwischen werden die Tagliatelle bissfest gekocht. Pasta abtropfen lassen und dann zum Salsiccia-Spargel-Lauch-Suo in die Pfanne geben und alles gut vermengen.

Pasta auf Tellern anrichten und mit den Spargelspitzen dekorieren.





Fazit:

Eines meiner liebsten Pastagerichte und mit Spargel schmeckt ja sowieso alles! 



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Breznpflanzerl mit Radieschenrelish und Senffrischkäse auf Brot

Vor ein paar Tagen flatterte ein Kochbuch zu mir nach Hause, auf das ich schon sehnsüchtig gewartet habe. Ich hatte es in der Frühjahresvorschau vom BLV Verlag entdeckt und wollte es sofort haben!

Klar gibt es schon einige wenige Kochbücher über Hackfleisch(-bällchen) aber keines hatte mich bis jetzt so richtig umgehauen.

Und jetzt kommt die bezaubernde Henriette Bulette daher und hat ein wirklich cooles Kochbuch im Gepäck. Ich muss ja gestehen, dass ich die Berliner Bulettenkönigin bis jetzt noch gar nicht kannte und das obwohl sie eigentlich schon ein kleiner Star am Hackfleischhimmel ist. Vor allem bei Youtube ist sie total erfolgreich und bezaubert mit ihren Rezept-Videos eine große Fangemeinschaft. Das kommt vor allem bei den jüngeren gut an! Da ich Youtube aber nicht mag, freut es mich besonders, dass es die Rezepte jetzt auch in gedruckter Form gibt!




Hackbällchen Kochbuch *

✅ Sollte jeder Hackfan zuhause haben! ✅


Das Buch an sich ist eher kleinformatig (etwas größer als A5) was mich im ersten Augenblick etwas überrascht hat, denn ich hatte ein größeres Buch erwartet. Aber es kommt ja nicht auf die Größe an, sondern auf den Inhalt und der ist großartig! Tolle Fotos und tolles Layout - modern und trendy. Gefällt mir total gut!


Im Buch findet man folgende Kapitel:

  • Bulettenwissen - Alles was man zum Thema wissen muss!
  • Bulettenheimspiel - hier gibt es traditionelle Rezepte, die einen Anstrich erhalten haben - Altbewährtes neu interpretiert
  • Buletten Urban - Hackbällchen im Streetfood-Style - Messer und Gabel verboten! 
  • Eine Bulette auf Reisen - Exotische Crossover Meatballs aus der ganzen Welt
  • Bulette Ete Petete - Hier findet man Luxusrezepte, mit denen Ihr Eure Gäste so richtig beeindrucken könnt! Aus Buletten werden Bulettchen und auch Wagyu und Blattgold kommen hier zum Einsatz. Hackfleisch mal auf einem ganz anderem Niveau! 
  • Bulette Under Water - Außergewöhnliche Klopskreationen mit Fisch und allerlei anderem Meeresgetier

💡  Die Rezeptübersicht findet Ihr wie immer direkt bei Kochbuchsüchtig.



Und natürlich hab ich aus dem Buch auch gleich ein Rezept ausprobiert. Ich kann nur sagen, dass es nicht bei einem bleibt, denn die Rezepte sprechen mich fast all an!

Die Entscheidung fiel auf eine bayerisch angehauchte Variante der Bulette, also Fleischpflanzerl, wie man bei uns hier unten sagt. Einfach, schnell und überraschend lecker. Ich war ja vom Senffrischkäse total begeistert! Ey! Da rührt man einfach Frischkäse und Senf zusammen und wisst Ihr wie geil das schmeckt? Warum kommt man nicht selbst auf so banale Sachen? 




Zutaten:

Für die Fleischpflanzerl:

1 trockene Brezn
100ml Milch
1 Zwiebel
500g gemischtes Hackfleisch
1 Ei
2 TL süßen Senf
1/2 TL Paprikapulver
2 TL getrockneter Majoran
Salz und Pfeffer
1/2 TL Piment - nicht im Originalrezept enthalten, aber bei mir kommt an jedes Hackfleischgericht Piment, weil ich es total mag
Butterschmalz zum Braten

Für das Radieschen-Relish:

1 Bund Radieschen
2 EL Kräuteressig
1 EL Olivenöl
1 TL Zucker
frisch gehackter Schnittlauch
Salz und Pfeffer

Im Originalrezept wird das Radieschengrün mit verarbeitet, da eines aber nicht sonderlich schön war, habe ich es weggelassen.

Sonstiges:

200g Frischkäse
2-3 TL süßen Senf
frisches Brot


Zubereitung:

Als erstes wird die Brezn in kleine Würfel geschnitten und wird dann in der Milch einige Minuten eingeweicht.




Inzwischen die Zwiebel kleinhacken und alle Zutaten für die Fleischpflanzerl gut vermengen. Die Breznmasse ausdrücken und dann ebenfalls unter die Fleischmasse kneten. Alles ca. 15 Minuten durchziehen lassen.

Währenddessen die Radieschen klein würfeln und mit den restlichen Zutaten für das Relish in einer Schüssel vermengen und ebenfalls durchziehen lassen.





Frischkäse mit dem süßen Senf verrühren.

Aus der Hackfleischmasse nun kleine Fleischpflanzerl formen und in Butterschmalz scharf anbraten und dann unter mehrfachem Wenden in ca. 10 Minuten durchbraten.

Brotscheiben mit Senffrischkäse bestreichen, die Fleischpflanzerl daraufsetzen und das Radieschenrelish darüber geben.




🍺 An guadn! 🍺



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Kräuterhackbraten mit Tomaten-Zwiebel-Gemüse

Als ich vor ein paar Tagen das Rezept für die Hackfleischbällchen verbloggt habe, überlegte ich, ob es überhaupt einen reinen Hackfleischblog gibt.... kennt Ihr einen? Ich glaub damit könnte man auch ziemlich erfolgreich sein, denn mit Hack kann man ja quasi alles machen und es gibt unendlich viele Rezepte. Wäre doch mal was, oder?

Damit Ihr aber nicht weiter suchen müsst, gibt es heute bei mir einen Hackbraten nach Norddeutscher Art - eventuell ja was fürs Wochenende?

Und warum norddeutsch? Das haben mich diese Woche auch schon einige Leser gefragt, als ich ein Foto vom ungebackenen Hackbraten gepostet hatte:





Ich vermute mal, dass die Haferflocken an der nordeutschen Bezeichnung schuld sind, weil anders kann ich es mir nicht erklären. Während wir hier im Süden dafür wohl eher Semmelbrösel, oder Weißbrot verwenden, nehmen die Nordlichter hier als Alternative Haferflocken.

Auf alle Fälle war der Braten sehr lecker, auch das Gemüse dazu hat wunderbar dazu gepasst.





Zutaten:

Für den Hackbraten:

1 kg gemischtes Hackfleisch
1 klein gehackte Zwiebel
2 TL Senf
2 Eier
6 EL Haferflocken
Salz und Pfeffer
1/2 TL Piment
frische Kräuter nach Belieben (bei mir war es Petersilie, Schnittlauch und Dill)

Für das Gemüse:

500g frische Tomaten
2 große Zwiebeln
1 kleine Tasse Wasser


Zubereitung:

Alle Zutaten für den Hackbraten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einer geschmeidigen Fleischmasse verkneten. Alles circa eine Halbe Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.

Backofen auf 200°C vorheizen.

Aus der Fleischmasse nun einen länglichen Laib formen und mittig in eine Auflaufform setzen.

Tomaten und Zwiebeln grob würfeln und rund um den Braten verteilen (siehe Foto oben). Das Wasser ebenfalls rund um den Hackbraten verteilen.

Auf dem Gitterrost - auf der untersten Schiene ca. 60 Minuten im Backofen garen, bis er schön braun ist.

Ich hab nach der Hälfte der Zeit das Gemüse kurz durchgerührt.

Dazu passt am besten Kartoffelbrei, oder auch Reis.

🍴

Viel Spaß beim Nachkochen!

🍴


Das Rezept stammt aus dem tollen Kochbuch Küche des Nordens im Wandel der Jahreszeiten * und wurde von mir minimal abgewandelt - z.B. kommt im Original kein Piment dazu, aber wir lieben diese Kombi einfach total!

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Hackfleischbällchen mit Zwiebelsauce

Hackfleischgerichte stehen hier sehr hoch im Kurs, denn meistens sind sie relativ schnell zubereitet und mit Hackfleisch schmeckt ja irgendwie alles, oder?

Deshalb gibt es zum heutigen Rezept auch nicht all zuviel zu sagen, außer das es mal wieder richtig lecker war!





Zutaten:

Für die Hackbällchen:

500g Rinderhackfleisch
50g Semmelbrösel
1 Ei
1 gehackte Zwiebel
frisch gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer, Muskat

Butterschmalz zum Braten

Für die Zwiebelsauce:

2 gehackte Zwiebeln
ca. 450ml Hühnerbrühe
1-2 EL Mehl
1-2 EL Butter


Zubereitung:

Alle Zutaten für die Hackbällchen in eine Schüssel geben und alles gut zu einer geschmeidigen Masse vermengen.

Aus der Masse kleine Bällchen formen und diese dann in Butterschmalz von allen Seiten rundherum anbraten, bis sie schön braun sind.

Für die Sauce Butter in einem Topf schmelzen lassen und die gehackten zwiebeln darin goldbraun anbraten. Nun das Mehl darüberstäuben und alles gut verrühren. jetzt nach und nach die Hühnerbrühe dazugeben und so lange rühren, bis eine schöne dickflüssige Sauce entstanden ist.

Die Fleischbällchen in die Sauce geben und alles noch ca. 10-15 Minuten auch kleinster Stufe köcheln lassen.

Dazu passt Reis, oder Kartoffelbrei am Besten.

Lasst es Euch schmecken! 




Das Original-Rezept stammt aus dem Kochbuch Das inoffizielle Harry Potter Kochbuch * und wurde von mir mal wieder minimal abgewandelt.




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Sandwich mit Schweinebraten, Rotkraut und Meerrettich-Creme

Viele sagen ja immer, dass sie vom Streetfood-Hype die Nase voll haben. Ich hingegen mag Burger, Brisket, Hot-Dogs und auch Sandwiches sehr, denn im Normalfall sind diese Leckereien recht schnell zubereitet und schmecken mega!

So war es auch bei diesem Schweinebraten-Sandwich, dass ich in einem Kochbuch gesehen habe und sofort essen wollte! Die wenigen Zutaten wurden auch noch am gleichen Tag eingekauft und zum Abendessen gab es die Sandwiches dann auch schon und wir hätten uns, wie man so schön sagt, reinlegen können!




Für 2 Personen mit großem Hunger benötigt man folgende Zutaten:

1 frisches Baguette vom Bäcker
ca. 200g kalten Schweinebratenaufschnitt
ein paar Salatblätter

1/4 Kopf Rotkohl
100ml Apfelessig
50g Zucker

1 Becher griechischen Joghurt
1 Becher Creme Fraiche
1/2 TL Zucker
1 EL Zitronensaft
20g frisch geriebenen Meerrettich
Salz und Pfeffer


Zubereitung:

Als erstes wird der marinierte Rotkohl vorbereitet. Dafür das Kraut in dünne Streifen schneiden, oder hobeln und in eine Schüssel geben. Essig und Zucker verrühren und dann mit den Krautstreifen gut vermengen und ca. 1 Stunde ruhen lassen.

Für die Meerrettichcreme alle erforderlichen Zutaten gut verrühren und bis zum Verzehr kühl stellen.

Das Baguette in 4 gleich große Stücke schneiden und halbieren. Die Meerrettich-Creme großzügig jeweils auf beide Hälfte streichen. Dann etwas Salat auf den Baguette-Boden legen, den Schweinebraten darauf verteilen.

Den marinierten Rotkohl etwas abtropfen lassen und dann auf den Schweinebraten geben und dann die obere Baguettehälfte drauf setzen.

Megageiles Sandwich, dass es hier bestimmt nicht zum letzten Mal gab!




Das Rezept stammt übrigens aus dem brandneuen Kochbuch Skandinavisch Kochen * aus dem EMF Verlag. Das hab ich ich in der Vorschau gesehen und musste es mir sofort kaufen! Hier folgen demnächst noch einige andere Rezepte, denn das Buch ist klasse!





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